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Heinz-Heger-Park

Initiator der Namensgebung ist der Arzt Dr. Horst Schalk, der seine Ordination im früheren Wohnhaus Josef K.s hat, dessen Geschichte von Heinz Heger erzählt wird. Schalk wandte sich an die Bezirksvertretung des 9. Bezirks, diese beschoss die Benennung des Parks nach Heinz Heger. Die Darstellung der Stadt Wien findet sich hier: wien.gv.at/alsergrund/hegerpark

Der Stadt Wien unterlief dabei der Fehler, Josef K. selbst mit dem Pseudonym Heinz Heger zu identifizieren, ein Umstand, der zu offener und vor allem aktiver Auseinandersetzung mit dem Gedenken auffordert. Denn der Name, der uns an die Schrecken des nationalsozialistischen Terrors gegen Schwule erinnern soll, bezeichnet nicht den Verfolgten. Noch dazu ist es ein bewusst gewähltes Pseudonym. Beim Gedenken im Heinz-Heger-Park stehen wir also mitten in der besonderen Irritation, die schwule Verfolgungsgeschichte immer mit sich bringt: Wir durchbrechen persönliche Schutzwälle; die Verfolgung war auch lange nach dem Ende der Nazi-Zeit nicht vorbei, sie wurde von der Republik Österreich nach 1945 fortgesetzt; dass es sich überhaupt um Verfolgung handelt, wird noch nicht lange allgemein akzeptiert; Opfer der Verfolgung wollten darum auch lange nicht an die Öffentlichkeit treten, ja nicht einmal ihre Freunde, die lediglich von den Erzählungen berichteten, wollten erkannt geschweige denn bekannt sein. All dies fasst der Name Heinz Heger zusammen. Gedenken ohne Irritation ist nie aufrichtig, sondern eitel, denn es bekräftigt bloß den Standpunkt des Gedenkenden. Der offene Bücherschrank im Heinz-Heger-Park gibt Gelegenheit, sich der Irritation Heinz Hegers zu stellen und der gedenkenden Tat neue Gedanken folgen zu lassen.

Zu Heinz Heger:
»Heinz Heger - Der Mann mit dem rosa Winkel« von Kurt Krickler (PDF)
»Wer war Heinz Heger« von Frank Gassner (PDF)

Über den offenen Bücherschrank:
www.offener-buecherschrank.at

Homosexueller NS-Opfer gedenken


Wir haben hier alle Titel zusammengestellt, die in den Texten über Heinz Heger, die Gedenkstätte im Heinz-Heger-Park und den offenen Bücherschrank zitiert werden. Wir haben alle Titel im Laden lagernd - etliche sind bereits vergriffen, diese haben wir antiquarisch besorgt.

Heinz Heger: Die Männer mit dem rosa Winkel - € 13.40

Heinz Heger: Die Männer mit dem rosa Winkel

Der Bericht eines Homosexuellen über seine KZ-Haft von 1939 - 1945. D 2011 (5. überarbeitete Aufl.), 180 S., Broschur, € 13.40
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Merlin-Verlag
Diese »klassischen« Memoiren eines schwulen österreichischen KZ-Häftlings sind endlich wieder aufgelegt worden. Sicherlich gibt es inzwischen (anders als zur Zeit der Erstauflage) reichlich Literatur zum Thema Homosexualität und Nationalsozialismus. Doch stehen die von Heinz Heger aufgezeichneten Erinnerungen an die harte KZ-Haft eines österreichischen Schwulen exemplarisch für Verfolgung, Kriminalisierung, Erniedrigung und Misshandlung von Schwulen unter dem NS-Regime. Schnell zeigt sich welche »besondere Behandlung« die Träger der rosa Winkel in den Konzentrationslagern verfuhren - sowohl durch ihre Mitgefangenen mit andersfarbigen Winkeln als auch durch die Wachmannschaften der SS. Schwule standen in der Hierarchie der KZs auf der untersten Stufe. Trotzdem war ein Überleben (wenn auch bei weitem nicht für alle) möglich, wie der von Heinz Heger geschilderte Fall zeigt.


Heinz Heger: The Men With the Pink Triangle - € 19.00

Heinz Heger: The Men With the Pink Triangle

USA 1994, 120 pp., brochure, € 19.00
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For decades, history ignored the Nazi persecution of gay people. Only with the rise of the gay movement in the 1970s did historians finally recognize that homosexuals, like the Jews and others deemed "undesirable," suffered enormously at the hands of the Third Reich. Of the few gay men who survived the concentration camps, only one ever came forward to tell his story. This book tells the true story of an Austrian man who, because of the persecution that continued when he first broke his silence in 1971, chose to remain anonymous.


Hugo Walleitner: Zebra. Ein Tatsachenbericht aus dem Konzentrationslager Flossenbürg - € 59.95

Hugo Walleitner: Zebra. Ein Tatsachenbericht aus dem Konzentrationslager Flossenbürg

Ö 1946, 191 S., geb., € 59.95
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Hugo Walleitner, geboren 1909 in Bad Ischl, war wegen seiner Homosexualität im Konzentrationslager inhaftiert, er erwähnt dies jedoch in vorliegendem Bericht nicht. Die Abbildungen zeigen Szenen aus dem Leben im KZ. Walleitner starb 1982.


Hans-Georg Stümke: Rosa Winkel, Rosa Listen - € 19.99

Hans-Georg Stümke: Rosa Winkel, Rosa Listen

D 1981. Pb, € 19.99
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Rowohlt
Dokumentation über die Verfolgung Homosexueller vom Kaiserreich bis in die 1970er Jahre.


Der Frankfurter Engel: Der Frankfurter Engel - € 25.60

Der Frankfurter Engel: Der Frankfurter Engel

D 1997. 200 S., geb., € 25.60
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Mahnmal Homosexuellenverfolgung. Ein Lesebuch.


Heinrich-Böll-Stiftung: Der homosexuellen NS-Opfer gedenken - € 19.95

Heinrich-Böll-Stiftung: Der homosexuellen NS-Opfer gedenken

D 1999, 176 S., Pb, € 19.95
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Mit einer Einleitung der Initiative HomoMonument sowie Beiträgen von George L. Mosse, Claudia Schoppmann, Frank Wagner, Thomas Rahe, Rainer Hoffschildt u.a. Bis heute sind Ausschluß und Nichtanerkennung von homosexuellen NS-Opfern in Deutschland noch immer gängige Praxis. Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet mit dem Buch »Der homosexuellen NS-Opfer gedenken« Gelegenheit, sowohl mehr über die Geschichte der NS-Verfolgung Homosexueller zu erfahren (in den Beiträge von George L. Mosse, Claudia Schoppmann, Günter Grau, Rainer Hoffschildt) als auch über Versuche der öffentlichen Erinnerung an diese Verfolgung (durch diverse Abbildungen und Beiträge von Katharina Kaiser, Klaus Müller, Frank Wagner).


Burkhard Jellonek: Nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle  - € 44.10

Burkhard Jellonek: Nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle

D 2002, 428 S., Broschur, € 44.10
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Die umfassende Bestandsaufnahme des aktuellen Wissensstands zur Verfolgung von Homosexuellen im NS-Staat und im esetzten Westeuropa und eine Bilanz des Umgangs mit den Opfern nach 1945. Die Verfasserinnen und Verfasser kommen aus den Wissenschaften von Geschichte, Gesellschaft, Medizin und Recht. Neben einer Vielzahl von Beiträgen über Schwulenverfolgung finden sich hier auch Beiträge zur Situation lesbischer Frauen im NS-Staat, Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit findet ebenso ihren Platz wie die Frage der Wiedergutmachung.


Otto Borst (Hg.): Minderheiten in der Geschichte Südwestdeutschlands - € 29.95

Otto Borst (Hg.): Minderheiten in der Geschichte Südwestdeutschlands

D 1996, 277 S., Pb, € 29.95
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In eindrücklicher Weise wird hier das Leben von Minderheiten im deutschen Südwesten zwischen Mittelalter und 1945 porträtiert, wird das Schicksal von religiösen, ethnischen, sozialen und kulturellen Randgruppen untersucht. Das Buch strebt weder thematische noch historische Vollständigkeit an, und es kann und will auch keine vergnügliche Lektüre bieten. Aber es ist ein wichtiger Baustein zu einer Landesgeschichte, die nicht nur die Herrscherhäuser und die Mächtigen im Blick hat.


Rüdiger Lautmann: Seminar: Gesellschaft und Homosexualität - € 35.95

Rüdiger Lautmann: Seminar: Gesellschaft und Homosexualität

D 1977, 570 S., Pb, € 35.95
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Suhrkamp
Ein umfassender und klassischer Text.


Lutz van Dijk und Günter Grau: Einsam war ich nie - € 13.26

Lutz van Dijk und Günter Grau: Einsam war ich nie

D 2012 (Neuaufl.), 175 S., Broschur, € 13.26
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Querverlag
Aktualisierte Neuauflage eines längere Zeit nicht lieferbaren, dokumentarischen Titels über Schwule in der Nazizeit zwischen 1933 und 1945. Sicherlich steht die massive Verfolgung Schwuler nach dem »Roehmputsch« 1934 im Vordergrund der Betrachtung. Dass die Lebenswelten von Schwulen im »Dritten Reich« wesentlich facettenreicher waren, als landläufige Ansichten nahelegen würden, zeigen die elf Männer (alle geboren zwischen 1906 und 1925), die in diesem Buch zu Wort kommen und über ihr Leben unter dem Hakenkreuz berichten - darunter so bekannte Namen wie Albrecht Becker, Gad Beck und Erich Lifka. Die Erfahrungen reichen von Wehrmacht und Anpassung über Inhaftierung und KZ bis zu Widerstand. Es beinhaltet auch eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung zum misslungenen Versuch der deutschen Bundesregierung, die homosexuellen Opfer des NS-Regimes zu rehabilitieren.


Stiftung Bayerische Gedenkstätten: Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945  - € 25.50

Stiftung Bayerische Gedenkstätten: Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945

D 2008, 316 S., Broschur, € 25.50
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Wallstein
Der reich bebilderte Katalog zur neuen Dauerausstellung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen mehr als 100 Außenlagern waren 100.000 Menschen inhaftiert, von denen 30.000 nicht überlebten. Dennoch war die Geschichte dieses Lagerkomplexes in der Oberpfalz jahrzehntelang nahezu vergessen. Die Ausstellung »Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945« dokumentiert erstmals umfassend die Geschichte des KZ Flossenbürg und seiner Außenlager. Der Katalog zeigt alle Texte, Exponate und Abbildungen der Ausstellung. Die Perspektive der Häftlinge nimmt einen besonderen Stellenwert in der Darstellung ein. Ihr Überleben und Sterben im Lager wird anhand persönlicher Überlieferungen eindrucksvoll nachgezeichnet. Mit einem biographischen Ansatz bilden Ausstellung und Katalog ein bewusstes Gegengewicht zur entindividualisierten Zwangsgemeinschaft der Häftlinge. Private Fotos und Dokumente zeigen die vielfältigen Lebenssituationen der Lagerinsassen vor ihrer Verhaftung.


Wolfgang Benz u. Barbara Distel (Hg.): Flossenbürg. Das Konzentrationslager Flossenbürg und seine Außenlager - € 16.00

Wolfgang Benz u. Barbara Distel (Hg.): Flossenbürg. Das Konzentrationslager Flossenbürg und seine Außenlager

D 2007, 309 S.. Broschur, € 16.00
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Beck Verlag
In Flossenbürg in der bayerischen Oberpfalz unweit der tschechischen Grenze wurde am 3. Mai 1938 ein KZ eröffnet. Zunächst für "Asoziale" und "Kriminelle" vorgesehen, war es bald mit Gefangenen aller Kategorien belegt, darunter Polen des Warschauer Aufstands. Das KZ hatte schließlich 83 Außenlager in Nordbayern, Sachsen und Böhmen. Am 23. April 1945 befreite die US-Army die letzten Häftlinge des Lagers, das wegen der besonders schlechten Haftbedingungen einen sehr üblen Ruf hatte. Flossenbürg war wegen der reichen Granitvorkommen als Standort eines Konzentrationslagers gewählt worden. Schließlich wurde Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie, auch in den zahlreichen Außenlagern, immer wichtiger. In einigen Außenlagern mußten die Häftlinge Stollen für unterirdische Fabriken graben, wobei viele Menschen zu Tode kamen. Etwa 100.000 Gefangene, Männer und Frauen, waren in den Lagern von Flossenbürg Opfer nationalsozialistischen Terrors, mindestens 30.000 haben ihn nicht überlebt.


Günter Grau (Hg.): Lexikon zur Homosexuellenverfolgung 1933 - 1945 - € 123.26

Günter Grau (Hg.): Lexikon zur Homosexuellenverfolgung 1933 - 1945

Institutionen - Personen - Betätigungsfelder. D 2011, 393 S., geb., € 123.26
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Das Naziregime erklärte die Schwulen zu seinen hauptsächlichen Feinden. Dieses Lexikon stellt in 250 Beiträgen den aktuellen Forschungsstand dar. Die Stichworte geben Auskunft über homophobe Gesetze, Geheimbefehle und Sonderaktionen, über Verurteiltenzahlen sowie über die für die Repressionspolitik verantwortlichen Institutionen und Personen. Neben begriffsgeschichtlichen Stichworten (»Gesundes Volksempfinden«, Homosexuellenparagraph, Homocaust, homosexuelle Nazis) stehen ereignisbezogene Lemmata (Mordaktion Röhm, Fritsch-Blomberg-Krise, Sittlichkeitsprozesse) sowie faktenorientierte Beiträge zum Vorgehen in der SS und Polizei, in Wehrmacht und HJ, den besetzten Gebieten und den Konzentrationslagern, aber auch zur Situation in den faschistischen Diktaturen Italiens und Spaniens.


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Aktuelle Veranstaltung

Hagen Ulrich präsentiert »Krieg der Vampire«, den vierten Band seiner Vampir-Serie am Donnerstag, den 6. April, um 19.30 Uhr bei uns in der Buch­hand­lung - Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

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