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Jens Dobler: Polizei und Homosexuelle in der Weimarer Republik

Jens Dobler: Polizei und Homosexuelle in der Weimarer Republik

Zur Konstruktion des Sündenbabels. D 2020, 224 S. illustriert, Broschur,  19.60
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Metropol
Inhalt
Binnen weniger Monate konnten die Nationalsozialisten 1933 nahezu die gesamte ehemals blühende Homosexuellenkultur in allen deutschen Großstädten zerschlagen. Nach der Verschärfung des §175 war der massenhaften Verfolgung homosexueller Männer der Weg bereitet. Die Grundlagen für die juristische Ausgrenzung hatten bereits die staatlichen Organe der Weimarer Republik gelegt. Für die Schwulen waren 1920er Jahre keineswegs golden, sondern von einem ständigen Kampf um Emanzipation und Anerkennung geprägt. Die Nazis, die nie einen Hehl aus ihrer Ablehnung der Homosexuellen machten, trieben die Verfolgung voran. Sie konnten auf Personal in den Behörden zurückgreifen, das sie bereitwillig unterstützte - trotz aller herausragenden Ausnahmen, die es auch gab.
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