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Marita Keilson-Lauritz: Die Geschichte der eigenen Geschichte

Marita Keilson-Lauritz: Die Geschichte der eigenen Geschichte

Literatur und Kritik am Anfang der Schwulenbewegung. D 1997, 552 S., Broschur,  39.99
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Verlag rosa Winkel - Homosexualität und Literatur 11
Inhalt
Am Beispiel der ersten Publikationsorgane der Schwulenbewegung – Magnus Hirschfelds »Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen« (1899-1923) und Adolf Brands »Der Eigene« (1896-1932) – untersucht Marita Keilson-Lauritz die Rolle der Literatur und Literaturkritik für Emanzipation und Selbstbewusstsein. Dargestellt wird die Geschichte der beiden Zeitschriften – zum Teil aufgrund bisher unberücksichtigter Materialien – mit dem überraschenden Ergebnis, dass die »feindlichen Lager« eng miteinander verflochten waren. Die Anfänge schwuler Literaturkritik zeigen einen spannenden Grenzgang zwischen Ästhetik und Politik. Im Rückgriff auf den literarischen Kanon – von Vergil über Michelangelo und Shakespeare bis zu Walt Whitman und Thomas Mann – entsteht ein »eigener« schwuler Kanon, der bis heute den Grundstock internationaler schwuler Anthologien bildet. Ein umfangreicher Anhang erschließt das Material. Namentlich die Dokumentation der über 500 Autoren, die im »Jahrbuch«, im »Eigenen« und z.T. in beiden publizierten, ermöglicht manche spannende Entdeckung.
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