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Magnus Hirschfeld: Weltreise eines Sexualforschers

Magnus Hirschfeld: Weltreise eines Sexualforschers

D 2006, 444 S., geb.,  30.33
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Inhalt
Magnus Hirschfeld – Schwuler, Pionier der Sexualforschung, Vorkämpfer der Schwulenbewegung, Jude, Sozialist – unternahm 1931-1932 eine Vortragsreise zum Thema Sexologie, die ihn in 500 Tagen über den ganzen Globus führte. Gleichzeitig interessierte ihn das spezifische Sexualverhalten von Einwohnern der bereisten Länder. Er besuchte Bordellviertel, wunderte sich über die Sexualfreundlichkeit des Islam, erforschte den indischen Lingam-Kult und klärte über Geschlechtskrankheiten auf. In allem bewies Hirschfeld – anders als der Strom der Zeit mit den Nazis an der Spitze – eine untrügliche wissenschaftliche Begeisterung für die sexologische Materie – gepaart mit einer Vorurteilslosigkeit, die ihm bei seiner Rückkehr wenig Beliebtheit eintrug. »Weltreise eines Sexualforschers« konnte nicht mehr in Deutschland erscheinen, weil die Nazis 1933 an die Macht gekommen waren. Noch im selben Jahr wurde Hirschfelds »Institut für Sexualforschung« in Berlin geschlossen, später auch noch geplündert und zerstört. Die gesamte Institutsbibliothek fiel zusammen mit einer Büste Hirschfelds den NS-Bücherverbrennungen zum Opfer. Hirschfelds Versuche, in Paris ein neues Institut zu gründen, scheiterten.
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