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Hubert Fichte: Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart

Hubert Fichte: Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart

Briefe an Leonore Mau. D 2016, 256 S. mit S/W-Abb., geb., € 26.73
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S. Fischer
Anfang der 1960er Jahre lernten sie sich kennen: Hubert Fichte, der junge und ambitionierte Schriftsteller, der seine Homosexualität zum Programm erhob, und die Architektur-Fotografin Leonore Mau, die das bürgerliche Familienleben satt hatte. Es entstand eine außergewöhnliche Freundschaft, die an eine Liebesbeziehung grenzte, und eine produktive künstlerische Arbeitsgemeinschaft, die bis zu Fichtes Tod 1986 anhielt. Die rund achtzig erhaltenen Briefe Fichtes ... Weiterlesen

Hubert Fichte: St. Pauli-Geschichte

Hubert Fichte: St. Pauli-Geschichte

D 2006, 64 S., geb., € 15.21
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Bislang ist diese erste Erzählung Hubert Fichtes nicht veröffentlicht worden. Sie stammt noch aus den 50er Jahren, als in der BRD ein Totalverbot für Homosexualität bestand. Sie erzählt die Geschichte einer kurzen Nacht, in der die schwule Hauptperson »Hubert« einen Streifzug über die Reeperbahn macht und dabei mit einem förmlich zärtlichen Blick Menschen beobachten, denen er auf der Straße oder ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Der Platz der Gehenkten

Hubert Fichte: Der Platz der Gehenkten

D 2006, 220 S., Pb, € 10.23
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Fichtes Auseinandersetzung mit dem Islam ist ein ästhetischer Gegenentwurf zum Koran. Während dieser mit langen Passagen beginnt, und sich zu kurzen dogmatischen Aussagen steigert, verfährt Fichte in »Der Platz der Gehenkten« (d.i. der Marktplatz in Marrakesch) umgekehrt. Er beginnt mit knappen Sätzen, Einzeilern, Momentaufnahmen, sinnlichen Eindrücken, mit nur wenigen Worten, weitet dann seine Beschreibungen bis zur vollständig ausgearbeiteten Szene aus, ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Forschungsbericht

Hubert Fichte: Forschungsbericht

D 2005, 157 S., Pb, € 9.20
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Fast 20 Jahre nach der »glücklichen Liebe« in Portugal besuchen Jäcki und Irma Belize. Ihre Forschungsreisen hatten sie in den letzten Jahren nach Haiti, Venezuela und Brasilien geführt. Doch ihre erprobte Technik, behutsam und respektvoll mit dem Fremden umzugehen, versagt hier. Die beiden schaffen es nicht, den authentischen Kern in den vielfältigen Spuren afroamerikanischer Kulturen aufzuspüren. So wird der karge ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Eine glückliche Liebe

Hubert Fichte: Eine glückliche Liebe

D 2005, 108 S., Pb, € 9.20
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Der Schriftsteller Jäcki und die Fotografin Irma fahren 1964 in ein portugiesisches Fischerdorf. Von hier aus erkunden die beiden das Land, das in einer eigentümlichen Spannung zwischen alter großer Seefahrernation und Rückständigkeit unter der gegenwärtigen Militärdiktatur lebt. Jäcki, Hubert Fichtes alter ego, findet im jungen Fischer Mario eine glückliche Liebe, ebenso selbstverständlich wie naturverbunden. Ihre Gespräche, ihre Streifzüge an der ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Versuch über die Pubertät

Hubert Fichte: Versuch über die Pubertät

D 2005, 298 S., Pb, € 9.15
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Wie in einer Bühneninszenierung läuft die Pubertät des Ich-Erzählers Hubert Fichte ab. Seine Beziehung zu einem alternden Schriftsteller, seine zahlreichen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen »Typen«, wie er sie nennt, sind das Szenarium einer schonungslosen Selbstdarstellung. Pubertät ist für Fichte nicht nur das Ende der Kindheit, sondern auch der schmerzvolle Erkenntnisprozess, dass der persönlichen Enwicklung - zumal eines Schwulen - durch ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Die Palette

Hubert Fichte: Die Palette

D 2005, 344 Seiten, Pb, € 15.42
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Die »Palette« ist ein Hamburger Kellerlokal, ein Treffpunkt von Außenseitern. Schwule, Prostituierte, Gammler, Gauner, Strichjungen und entlassene Häftlinge treten auf und reden über Dinge, die beim Erscheinen des Romans 1968 nicht nur einen Skandal auslösten, sondern Verlag und Autor etliche Klagen einbrachten. Später bekamen die unangepassten Männer und Frauen das hübsche Etikett »Beat Generation«. Der Roman »Die Palette« ist freilich ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Detlevs Imitationen »Grünspan«

Hubert Fichte: Detlevs Imitationen »Grünspan«

D 2005, 242 S., Pb, € 9.15
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Detlev kommt 1943 aus dem bayrischen Waisenhaus ins bombenbedrohte Hamburg zurück. Den Kindheitserinnerungen steht jetzt die brutale Wirklichkeit gegenüber, und Detlev weiß keinen Ausweg, als seine Persönlichkeit aufzuspalten. Das Bewusstsein des Knaben spaltet sich in Detlev und Jäcki, nur so findet er sich in der sich auflösenden Welt zurecht, dass er sein zweites Ich als Imitation des ersten inszeniert.

Hubert Fichte: Das Waisenhaus

Hubert Fichte: Das Waisenhaus

D 2005, 172 S., Pb, € 8.12
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Detlevs Vater ist Jude, seine Mutter versucht 1942 mit ihrem Kind in Bayern unterzutauchen. Da sich zunächst kein Platz findet, wird Detlev ein Jahr lang in ein katholisches Waisenhaus gesteckt. Dort ist er dem Gezänk der Nonnen und den Schikanen der anderen Zöglinge ausgesetzt. Detlevs Erfahrungen in der zerstörten Kriegswelt stehen seine sehnsüchtigen Erinnerungen an die heile Welt des Großvaters ... Weiterlesen

Hubert Fichte und Jean Genet: Ein Interview

Hubert Fichte und Jean Genet: Ein Interview

D 2002, 64 S., Broschur, € 20.56
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Rimbaud
Das umfängliche Interview mit Jean Genet (1910-1986) führte Fichte 1975. Das Buch enthält die deutsche Fassung des Interviews. Hubert Fichte (1935-1986) ist einer der bedeutendsten schwulen Schriftsteller der Nachkriegszeit.

Hubert Fichte: Der kleine Hauptbahnhof oder Lob des Strichs

Hubert Fichte: Der kleine Hauptbahnhof oder Lob des Strichs

D 1988, 228 S., geb., € 19.53
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S. Fischer - Die Geschichte der Empfindlichkeit
Spielzeit und -ort des Romans »Der kleine Hauptbahnhof« ist das Hamburg der Jahre 1961 bis 1963. Jäcki lebt wieder in dieser Stadt (wo er vorher war, ist im Roman »Hotel Garni« zu lesen), zieht mit Irma zusammen, lernt, indem er zu publizieren beginnt, den bundesdeutschen Literaturbetrieb kennen: Verleger, Feuilletonchefs, die Gruppe 47, zu deren Tagung in Saulgau er als Gast ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Hotel Garni

Hubert Fichte: Hotel Garni

D 1987, 200 S., geb., € 18.50
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S. Fischer - Die Geschichte der Empfindlichkeit
»Hotel Garni« ist Prolog und Fundament der gesamten »Geschichte der Empfindlichkeit«. Zwei Personen, bekannt seit der »Palette«, erzählen einander ihre Lebensgeschichten. In einem Hotelzimmer (daher der Titel des Romans) werden die Leser nach wenigen Sätzen der Situationsmarkierung durch Irmas Fragen mitten ins Geschehen gezogen. Jäckis darauf einsetzende Erzählung beginnt im Jahr 1954 und endet 1961 mit seiner Rückkehr aus der ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Homosexualität und Literatur 2

Hubert Fichte: Homosexualität und Literatur 2

D 1988, 359 S., geb., € 24.67
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S. Fischer - Die Geschichte der Empfindlichkeit
Auch im 2. Teil von »Homosexualität und Literatur« fragt Fichte nach der ethischen Verantwortung im poetischen Schreiben und nach dem Zusammenhang von erotischer und literarischer Entwicklung. Kann nicht die »Ilias« auch als erster großer Liebesroman der Weltliteratur, als Liebesgeschichte zwischen Patroklos und Achilleus gelesen werden? Hat Luther in seiner gewaltigen Bibelübersetzung nicht auch mit der bigotten Sprache angeblicher Nächstenliebe das ... Weiterlesen

Hubert Fichte: Homosexualität und Literatur 1

Hubert Fichte: Homosexualität und Literatur 1

D 1987,502 S., geb., € 24.67
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S. Fischer - Die Geschichte der Empfindlichkeit
Von Hubert Fichte selbst stammt der Titel dieses Bandes, der dennoch auf die falsche Fährte locken könnte. Zwar spielt die Homosexualität bei Lohenstein und de Sade eine große Rolle, aber Fichtes Anliegen ist ein zusätzliches, ein umfassenderes: »Müßte nicht ein Avantgardist danach beurteilt werden, wie er sich mit den Grundbedingungen seiner Gesellschaft sprachlich neu auseinandersetzt?« fragt er im Rimbaud-Aufsatz. Dabei ... Weiterlesen

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