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Ulrike Heider: Der Schwule und der Spießer

Ulrike Heider: Der Schwule und der Spießer

Provokation, Sex und Poesie in der Schwulenbewegung. Bibliothek rosa Winkel. Bd. 76. D 2019, 168 S., geb.,  18.50
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Männerschwarm - Bibliothek rosa Winkel 76
Inhalt
Als links engagierte Studentin und Hausbesetzerin war Ulrike Heider mit ein paar zornigen jungen Männern befreundet, die 1971 in Frankfurt die Politgruppe »RotZSchwul« gründeten. Die beginnende Schwulenbewegung erschien Heider wie eine zweite 68er-Revolte. Provokation, sexueller Hedonismus und spielerische Aktionsformen knüpften ebenso an den Antiautoritarismus von 1968 an wie die radikale Kritik an der Gesellschaft - von deren undemokratischen Strukturen über Ehe und Familie bis hin zur schwulen Subkultur. Es gelingt der Zeitzeugin, die Atmosphäre der 1970er und 1980er Jahre aufleben zu lassen, die Positionen der rebellischen Schwulen aus dem historischen Kontext zu erklären und an die neue Diskriminierungswelle mit dem Aufkommen von Aids zu erinnern. »Roter Faden« der Erzählung ist das provokative Leben, die politische und künstlerische Wirken des 1992 an Aids verstorbenen Lyrikers Albert Lörken.
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