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Michel Foucault: Die Wahrheit und die juristischen Formen

Michel Foucault: Die Wahrheit und die juristischen Formen

Dt.v. Michael Bischoff. D 2003, 187 S., pb,  9.25
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Inhalt
Ausgehend von drei Vorträgen, die Michel Foucault 1973 an der Universität von Rio de Janeiro gehalten hat, entwickelte er anhand juristischer Praktiken neue Aspekte einer Geschichte der Wahrheit. Der menschliche Umgang mit Schuld, Verantwortung und Verurteilung, wie ihn die Justiz reflektiert, erschien ihm als gesellschaftlich determinierter Typus von Subjektivität, als Beziehung zwischen Mensch und Wahrheit, bzw. als Ausformung menschlichen Wissens. Als Beispiele zieht Foucault das Drama »König Ödipus« von Sophokles heran, auch Nietzsche für methodologische Überlegungen sowie seine eigenen, historischen Forschungen zum sozialen Phänomen »Gefängnis«. Insofern hebt sich Foucaults Vorträge erfrischend von der herkömmlichen Wissenschaftsgeschichte ab, indem sie klar die Beziehungen zwischen Macht (v.a. politischer Macht) und Erkenntnis herausarbeiten, die unsere Gesellschaft bestimmen.
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