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Lüder Tietz, Volker Weiß: Normierung und Diskriminierung

Lüder Tietz, Volker Weiß: Normierung und Diskriminierung

Grundkurs Homosexualität und Gesellschaft 2. D 2003, 80 S., geheftet,  14.99
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Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M9
Inhalt
Die Macht, Normen zu setzen und durchzusetzen, strukturiert Geschichte und Gesellschaft. So definier(t)en Kirche, Recht und Medizin Geschlechternormen und normgerechte Formen von Sexualität. Homosexualität wurde lange als Abweichung von der Norm der Heterosexualität diskutiert und als Sünde, Verbrechen und Krankheit verfolgt. Trotz Strafrechtsreform, Schwulenbewegung und gesellschaftlichem Wandel bestimmt die Frage nach Normalität und Perversion weiter die Debatte. Der erste Beitrag dieses Hefts geht der Macht, Normen zu setzen und Normalität zu definieren, nach und gibt einen historischen Überblick zur Bedeutung von Kirche, Strafrecht und Medizin für die Normierung von Sexualität und die Diskriminierung von Homosexualität. Es geht um eine historische Periodisierung und die Darstellung der Wechselwirkungen dieser drei wichtigsten Diskriminierungsinstanzen der westlichen Gesellschaften. Der zweite Beitrag analysiert schwule Sexualität zwischen den Polen (Selbst-)Normalisierung und Transgression und geht zunächst den Fragen nach, wie eine normative bzw. normale Sexualität hergestellt wird und was schwule Sexualität von männlicher Sexualität unterscheidet. Zur Analyse der kollektiven Versprechen, die an den schwulen Sex geknüpft sind, wird dann der Tendenz einer Normalisierung der schwulen Sexualität die Wiederaneignung des Polymorph-Perversen gegenüber gestellt.
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