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Wolfgang Schmale: Geschichte der Männlichkeit in Europa (1450 - 2000)

Wolfgang Schmale: Geschichte der Männlichkeit in Europa (1450 - 2000)

D 2003, 327 S., geb.,  29.90
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Inhalt
Männergeschichte ist ein noch eher junger Zweig der Gender Studies. Hier wird der Geschichte der Männlichkeiten im neuzeitlichen Europa auf kulturwissenschaftlicher Basis in Grundzügen dargelegt. Typisch für den Zeitraum von 1450 bis 2000 sind die häufigen soziokulturellen Neukonstruktionen von Männlichkeit, die sich an dem immer wieder aufkommenden Schlagwort vom »neuen Mann« fest machen lassen. Denn vom Magier als männlicher Idealtypus der Renaissance über den heldenhaften Liebhaber der höfischen Gesellschaft und den hegemonialen Männlichkeitsentwurf des Bürgertums: immer wieder wurde das männliche Ideal neu erfunden, immer wieder stellten sich Männer selbst neu dar. So sind auch die männlichen Möglichkeiten der Gegenwart zwar neu in ihren jeweiligen Erscheinungen, jedoch ist das Streben und Suchen nach einem »neuen« Mann eine Konstante der europäischen Geschichte. Dass dieser Umstand weit reichende Auswirkungen auf die Sexualität, insbesondere natürlich auf das sich ausbildende schwule Selbstverständnis hatte und hat, wird in dieser Imagegeschichte des Mannes breit berücksichtigt.
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