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Mark Lehmstedt: Bücher für das »dritte Geschlecht«

Mark Lehmstedt: Bücher für das »dritte Geschlecht«

D 2002, 300 S., geb.,  39.06
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Inhalt
Der Verlag Max Spohr ist weit gehend in Vergessenheit geraten - auch unter Schwulen. Dabei handelt es sich um den ersten Verlag, der ein schwules Programm veranstaltete, und dies in ausdrücklich emanzipatorisch-aufklärerischer Absicht. Der erste schwule Titel war »Die Enterbten des Liebesglücks« des Wiener Feuilletonisten Otto de Joux, eine Aufklärungsschrift, die im Jahr ihres Erscheinens (1893) in mehrfacher Hinsicht einen Tabubruch darstellte, denn sowohl ergriff de Joux Partei für eine Emanzipation homosexueller Männer und Frauen als er auch die eigene Homosexualität nicht verbarg. Spohr legte noch im gleichen Jahr einen »forensischen Dialog« nach, in dem juristische Argumentationen zum Thema Homosexualität analysiert wurden. Weitere Schriften folgten, das schwule Programm erlebte schließlich eine Blüte, als Magnus Hirschfeld auf Max Spohr aufmerksam wurde. Der Max Spohr Verlag avancierte so zum Sprachrohr der ersten deutschen Schwulenbewegung.
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