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Jim Grimsley: Dreamboy

Jim Grimsley: Dreamboy

Dt. v. Frank Heibert. D 2016, 200 S., Broschur,  18.60
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Edition dià
Inhalt
Wie heißt es in der »Rocky Horror Picture Show« so schön: »Don‘t judge a book by its cover.« Dies trifft völlig auf eines meiner Lieblingsbücher zu. Wer dem Cover zufolge eine lockere Liebesgeschichte erwartet, wird herb enttäuscht werden. Eine Liebesgeschichte (nämlich die zwischen dem heranwachsenden Nathan und dem älteren Nachbarssohn Roy) gibt es zwar auch in »Dreamboy« - aber das ganze nimmt einen eher tragischen Verlauf. Nur vordergründig lebt der frisch zugezogene Nathan in einer frommen Familienidylle. Tatsächlich spielt sich hinter der Fassade ein Drama ab. Nathans Vater ist Alkoholiker und schreckt im Suff auch nicht vor Übergriffen auf den wehrlosen Sohn zurück, missbraucht ihn. Währenddessen versucht Nathans Mutter ihre kleine, heile Welt mit ungeeigneten Mitteln zu retten - sie steckt den Kopf in den Sand. Für Nathan bietet sich als einzige mögliche Ausflucht aus der Familienhölle, die Freundschaft mit dem um zwei Jahre älteren Roy an, der im Haus nebenan wohnt. Bei dessen Familie fühlt Nathan sich wohl, muss er keine Angst vor dem Vater haben. Nathan und Roy verbringen viel Zeit miteinander. Und noch ehe sich‘s Nathan versieht, hat er sich auch Hals über Kopf in den reiferen Freund verliebt. Nur wie steht es um Roy? Erwidert er die Gefühle des Jüngeren? Auf einem wochenendlichen Abenteuertrip der beiden mit anderen Schülern kommt es zu einer dramatischen Wende. »Dreamboy« ist ein früher Roman von Jim Grimsley, den er erst auf Anraten seines deutschen Übersetzers Frank Heibert veröffentlicht hat. (Jürgen empfiehlt, Winter Katalog 2002/03)
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