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Britta Paschilk: Die Sache mit Mamas Freundin

Britta Paschilk: Die Sache mit Mamas Freundin

D 2011, 165 S., Broschur, € 10.18
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Debüt
Bastis Welt ist voll in Ordnung. Zwar haben sich die Eltern des 10-jährigen Buben getrennt. Aber inzwischen kommt er ganz gut damit klar, mit seiner Mama allein zu leben. Mama nennt ihn ihren »Großen«. Das macht ihn stolz. Seine beste Freundin Maya spielt mit ihm Fußball. Da schneidet er ganz gut ab. Basti ist auch noch gut im Vorlesen. Bei einem Wettbewerb hat er sehr gute Chancen gegen seine Konkurrenten. Doch dann verliebt sich seine Mama frisch. Und die neue Liebe heißt Susanne und ist eine Frau. Nun muss Basti lernen, mit der neuen, ungewohnten Situation umzugehen. Nichts ist mehr so schön wie zuvor. Susanne ist ja ganz nett, aber wie bitte soll er seinen Freunden beibringen, dass seine Mama mit einer Frau zusammen ist. Ein Buch über Vorurteile gegen Lesben aus der ungewohnten Perspektive eines 10-jährigen Sohnes.
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Christina Caprez: Familienbande

Christina Caprez: Familienbande

15 Porträts. CH 2012, 280 S., Broschur, € 32.38
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Limmat-Verlag
Nur ein Drittel der Familien lebt heute noch als traditionelle Kernfamilie. Immer mehr Familien starten unkonventionell: Lesben und Schwule, die sich zusammentun, um eine Familie zu gründen. Single-Frauen, die nicht länger auf den Traummann warten wollen, um ein Kind zu bekommen, Eltern, die in unkonventionellen Arrangements Entlastung und Bereicherung finden. »Familienbande« erzählt von der Vielfalt dieser neuen Wege, Kinder großzuziehen, dabei erzählen Eltern wie Kinder, wie sie zu der betreffenden Familienform gekommen sind, wie sie den Alltag in ihrer Familie erleben, was die Sonnen- und Schattenseiten ihrer Familienform sind und wie das gesellschaftliche Umfeld auf sie reagiert. Eine spannende Sammlung von Erfahrungen, nicht nur für quer families.
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Sushila Mesquita: Ban Marriage!

Sushila Mesquita: Ban Marriage!

Ambivalenzen der Normalisierung aus queer-feministischer Perspektive. Ö 2012, 302 S., Broschur, € 17.95
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Zaglossus
Die Sichtweise auf Schwule und Lesben in der Gesellschaft normalisiert sich zusehends. Doch dieser Trend ist aus queer-feministischer Perspektive nicht nur positiv zu bewerten. Zwar eröffnen sich neue Möglichkeiten. Und es werden auch neue Rechte eingerichtet. Doch damit sind auch neue Anforderungen hinsichtlich erwarteter Anpassungen und neue Abgrenzungen verbunden. Am Beispiel der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paarbeziehungen wird in diesem Buch versucht darzustellen, welche Mechanismen in dieser Normalisierung greifen und welche Auswirkungen sie zeitigt. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die Debatte um die Einrichtung eines separaten Partnerschaftsgesetzes im Gegensatz zur Öffnung der Ehe und entwirft im Ansatz eine radikale Familienrechtsreform.
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Alexandra Gosemärker: Erst Recht!

Alexandra Gosemärker: Erst Recht!

Der Ratgeber zu allen Rechtsfragen rund ums Zusammenleben. D 2011 (2. überarbeitete Aufl.), 207 S., Broschur, € 15.32
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Querverlag
Die Lebenspartnerschaften sind eine Grauzone des Zusammenlebens, in die - gerade auch in rechtlicher Hinsicht - erst noch Licht gebracht werden muss. Dabei geht es insbesondere um Möglichkeiten, sich gegenseitig abzusichern. Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin dabei auf Regelungen, die binationale Paare betreffen. Neben den allfälligen Tipps gibt es einige populäre Irrtümer, mit denen hier gründlich aufgeräumt wird. Wie geht man/frau überhaupt eine Lebenspartnerschaft ein? Wie lässt sie sich wieder auflösen? Was gilt es zu beachten, wenn man/frau ein Testament aufsetzt? Wie sieht es mit der Erbschaft aus, wenn man/frau nicht verpartnert ist? Kann man/frau ein Stiefkind adoptieren? Und wie stellen sich die Regelungen hinsichtlich möglichen Unterhalts dar?
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Christina Bylow: Familienstand: Alleinerziehend

Christina Bylow: Familienstand: Alleinerziehend

Plädoyer für eine starke Lebensform. D 2011, 176 S., Broschur, € 15.41
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In Deutschland gibt es 1,6 Millionen Alleinerziehende - davon sind 90 % Frauen. Obwohl die Alleinerziehenden eine eigenständige (und nicht einmal marginale) Form des Zusammenlebens darstellen, werden sie weder wirklich wahrgenommen noch als gleichwertig anerkannt. Während Ehe und Familie den besonderen Schutz des Staates genießen, bleiben Alleinerziehende mit ihren Kindern weitgehend im Regen stehen. Im Interesse der Kinder muss diese Praxis grundlegend überdacht und überholt werden - insbesondere, weil die Alleinerziehenden einen Gutteil der zukünftigen familiären Lebenswirklichkeit bilden. Vor allem muss mit Vorurteilen aufgeräumt werden, wonach alleinerziehende Frauen Matres dolorosae sind oder schlechtere Mütter als alle Anderen auch.
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Susan Goldberg, Chloë B. Rose (eds.): And Baby Makes More

Susan Goldberg, Chloë B. Rose (eds.): And Baby Makes More

Known Donors, Queer Parents, and Our Unexpected Families. CAN 2010, 235 pp., brochure, € 13.95
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This book explores the role of the »known donor« in the queer family structure: what happens when would-be dyke moms or gay dads ask a friend or acquaintance to donate sperm or an egg, or to act as a surrogate? A quirky, funny, and occasionally heartbreaking collection of personal essays, this book offers an intimate look at the relative risks and unexpected rewards of queer, do-it-yourself baby-making, and the ways in which families are re-made in the process. With no clear models to follow, these new versions of the queer family are creating their own, addressing questions such as: what's the difference between being a donor and being a parent? What happens to non-biological parents when a known donor is also part of the picture? When and how does biology count - or does it? Why do parents choose known donors, and what if things get ugly? And what does all this mean for queer families already facing extraordinary social pressures?
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Heike Raab: Sexuelle Politiken

Heike Raab: Sexuelle Politiken

Die Diskurse zum Lebenspartnerschaftsgesetz. D 2011, 352 S., Broschur, € 35.88
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Das Pro und Kontra der Homoehe beschäftigt die Gesellschaft und die schwullesbische Emanzipationsbewegung inzwischen seit geraumer Zeit. Dabei prallen verschiedene Vorstellungen von Gleichstellung und politischer Partizipation aufeinander. Die Autorin geht in ihrer Analyse den unterschiedlichen Sexualpolitiken auf den Grund, die in dieser soziopolitischen Auseinandersetzung zum Tragen kommen. Sie erforscht am Beispiel der politischen Prozesse rund um die Gesetzesinitiativen zur Homoehe schwullesbische Identitätspolitiken. Dabei kann sie zeigen, wie sich im politischen Raum Veränderungen vollziehen. In einem Exkurs weist sie auf die historische Dimension des spannungsgeladenen, meist problematischen Verhältnisses zwischen Homosexualität und Staat hin.
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Dorett Funcke, Petra Thorn (Hg.): Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern

Dorett Funcke, Petra Thorn (Hg.): Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern

Interdisziplinäre Beiträge zu einer neuen Lebensform. D 2010, 494 S. mit Abb., Broschur, € 33.72
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transcript
Seit Jahren beeindrucken gleichgeschlechtliche Familien mit Kindern die bürgerliche Öffentlichkeit medial, beschäftigen Regierungen und Gesetzgeber und bewegen zahllose engagierte Experten und Laien. Die bisherigen Forschungsarbeiten zum Thema sind jedoch durch eine unidisziplinäre, einseitige Sichtweise begrenzt und weisen entsprechend blinde Flecken auf. Die disziplinäre Abgrenzung entspringt den tradierten Fachkulturen und den damit verbundenen unterschiedlichen methodologischen Leitlinien. Dies spiegeln auch die Beiträge in diesem ungeglätteten Sammelband wider - sie gehen der ethischen und gesellschaftlichen Vertretbarkeit einer neuen Form familialer Lebensgestaltung nach, die an fundamentale Überzeugungen, kulturellen Werthaltungen, gesellschaftlichen Leitbildern und rechtlichen Regelungen rührt.
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