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Beatriz Preciado: Pornotopia

Beatriz Preciado: Pornotopia

Architektur, Sexualität und Multimedia im »Playboy«. Dt. v. B. Engels u. K. Genschow. D 2012, 166 S., geb., € 25.60
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Wagenbach
Playboy-Gründer Hugh Hefner entwickelte seit den Anfängen des Magazins (innen-)architektonische Konzepte, die dem Playboy in dessen alltäglichen Lebensraum das Leben erleichtern und z.B. durch die Entwicklung einer offenen Küche der zentralen Stellung einer einzigen Frau den Boden entziehen sollten. Er entwarf komfortable Betten, die sich per Knopfdruck automatisch verstellen ließen - je nachdem ob der Playboy relaxen oder fernsehen wollte. Viele dieser Entwürfe sind aus dem heutigen Alltagsleben nicht mehr wegzudenken, auch wenn nicht jeder heutige Nutzer ein Playboy ist. Die Autorin wendet sich in der Nachfolge Michel Foucaults den Mechanismen zu, die die (sexuelle) Identität unserer Gesellschaft bestimmen. Sie interpretiert den Playboy als Teil der sexuellen Revolution, als männlich-heterosexuelles Gegenstück zur Emanzipation der Frauen und Homosexuellen.
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Sai Gaddam und Ogi Ogas: Klick! Mich! An!

Sai Gaddam und Ogi Ogas: Klick! Mich! An!

Der große Online-Sex-Report. Dt. v. Bettina Spangler. D 2012, 447 S., geb., € 17.47
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Blanvalet
Seit Alfred Kinseys aufsehenerregenden Befragungen zu den sexuellen Vorlieben der US-Bürger in den 1950er Jahren ist nicht nur mehr als ein halbes Jahrhundert verstrichen, mit dem Internet hat sich inzwischen eine vielfach größere, empirische Quelle für sexualwissenschaftliche Untersuchungen aufgetan. Im Internet findet man unzählige sexuelle Inhalte bis hin zu Pornos. Einzelne Inhalte kommen auf millionenfache Zugriffe - manchmal anonym, manchmal unter Nicknames werden sie auch kommentiert. Aufgrund dieser unverstellten, riesigen Datenbasis konnten die beiden Forscher Gaddam und Ogas zu revolutionären, überraschenden und auch schockierenden Resultaten kommen. Männer ziehen übergewichtige Frauen untergewichtigen vor. Frauen fühlen sich durch Zärtlichkeiten zwischen Männern angetörnt. Und abgesehen davon, dass sie Männer als Partner auswählen, haben Schwule keine anderen sexuellen Bedürfnisse und Fantasien als Heteros.
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Zülfukar Cetin: Homophobie und Islamophobie

Zülfukar Cetin: Homophobie und Islamophobie

Intersektionale Diskriminierungen am Beispiel binationaler Paare in Berlin. D 2012, 421 S., Broschur, € 34.75
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transcript
Diese gründliche Untersuchung zur Mehrfachdiskriminierung von Schwulen in den städtischen liberalen Milieus der Mehrheitsgesellschaft untersucht binationale schwule Paare in Berlin, die zugleich mit Homophobie und Islamophobie konfrontiert sind. Zülfukar Çetin zeichnet die Geschichte und historische Entwicklung dieser Diskriminierung plausibel nach und zeigt, dass – und vor allem wie – Schwulenhass und anti-schwule Ressentiments aus den immer noch lebendigen Vorgaben der für normal gehaltenen Erwartungen und den daraus folgenden Normalisierungsprozessen entstehen. Dieser Druck, »normal« zu werden, wird durch eine Reihe von Leitbegriffen ausgeübt. Die Studie macht deutlich, dass diese Diskriminierungsbegriffe eng mit der Macht des gesellschaftlichen Diskurses verbunden sind.
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Stuart Biegel: The Right to Be Out

Stuart Biegel: The Right to Be Out

Sexual Orientation and Gender Identity in America's Public Schools. USA 2010, 303 pp., brochure, € 18.30
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University of Minnesota Press - GLBT Studies
Despite significant advances for gay and transgender persons in the U.S., the public school environment remains daunting, even frightening, as evidenced by numerous high-profile incidents of discrimination, bullying, violence, and suicide. Yet efforts to protect the rights of lesbian, gay, bisexual, and transgender students and educators, or to enhance curricula to better reflect the experience of differing sexual orientations and gender identities, are bitterly opposed in the courtroom, at the ballot box, and especially in the schools. Underlying all of these issues is an implicit tension about the right to be out - a right that is seen as fundamental within LGBT communities today and, legally, draws on the right to express an identity, and on the right to be treated equally.
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Katherina Zakravsky: Omega Surfing

Katherina Zakravsky: Omega Surfing

Zu Biopolitik, Science Fiction und Pornografie. Ö 2012, 288 S., Broschur, € 22.00
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Löcker Verlag
Die Wiener Philosophin, Kulturtheoretikerin, Performance Künstlerin und Dramaturgin Zakravsky befasste sich in den letzten 15 Jahren mit den Herausforderungen des Transhumanen. In Studien zu z.B. »Blade Runner«, Giorgio Agambens »Homo Sacer«, zu Shortbus oder zu Brent Corrigan als Pornoproduzent, Pornostar und Filmdarsteller zeigt sie ein gesteigertes Interesse an einer Zone des popkulturellen Universums, in der nicht alle Elemente definiert erscheinen. Und dort stellt sie fest, dass im Ereignishorizont des Transhumanen außer einer Humanität auf Verdacht keine andere Humanität mehr existiert. Hier wird der Umgang mit radikalen Umwälzungen zur permanenten Trainingsmethode. Auf dem Ozean der Informationsnetzwerke verdichten sich Zukunftsprognostik, Kosmologie und Science Fiction dann zur Welle.
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Petra Porto: Sexuelle Norm und Abweichung

Petra Porto: Sexuelle Norm und Abweichung

D 2011, 423 S., Broschur, € 40.91
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belleville
Die Zeit um 1900 gilt eigentlich als Phase einer oppressiven Sexualmoral. Gleichzeitig wurden aber auch die sog. »Sexualfragen« erstmals von einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert. Dabei ging es um einen Anstieg bei den Geschlechtskrankheiten, eine Zunahme der Prostitution sowie um die Verbreitung von als »pervers« eingestuftem Sexualverhalten. Robert Musils »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« trug ebenso zur Diskussion bei wie Richard von Krafft-Ebings »Psychopathia Sexualis«, Sigmund Freuds »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie« oder Magnus Hirschfelds »Geschlechtsverirrungen«. Das Interesse der Studie liegt auf der Schilderung sexueller Normen und Perversionen in der sich um die Jahrhundertwende konstituierenden Sexualwissenschaft und in ausgewählten literarischen Texten.
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Surur Abdul-Hussain: Diversity in Supervision, Coaching und Beratung

Surur Abdul-Hussain: Diversity in Supervision, Coaching und Beratung

Ö 2009, 272 S., Broschur, € 24.90
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Facultas
Herausforderungen und Diskriminierungen aufgrund von Unterschiedlichkeiten wie Alters- und Geschlechtsunterschieden, ethnischen oder religiösen Zugehörigkeiten, Unterschieden in der Hautfarbe sowie in familialen Lebensformen oder der sexuellen Orientierung gehören mittlerweile zum Berufs- und Lebensalltag und damit auch zum Supervisions-, Coaching- und Beratungsgeschehen. Wie können SupervisorInnen, Coaches und BeraterInnen erkennen, welche Unterschiede einen sozialen Unterschied machen, ob es sich um Diskriminierungen handelt und wie können sie mit diesen und ähnlichen Herausforderungen professionell umgehen? Dieses Buch gibt mit Hilfe einer mehrperspektivischen Herangehensweise und der Beleuchtung des Themas Diversity aus verschiedenen theoretischen Ansätzen Aufschluss über soziale Prozesse des Umgangs mit Unterschiedlichkeit. Darüber hinaus beschäftigt es sich mit der Frage, wie SupervisorInnen, Coaches und BeraterInnen ihre KlientInnen diversitykompetent unterstützen können. Neben einer theoretischen Einführung zum Thema Diversity und Managing Diversity werden Erkenntnisse der Sozialpsychologie, der Systemtheorie, der Queer und Cultural Studies sowie der Disability Studies mit Praxisbezug vorgestellt und mit Hilfe der Grundlagen des Integrativen Ansatzes vernetzt und zusammengedacht. Für die Praxis werden diese Erkenntnisse und Erfahrungen in einem Tool zur Reflexion und Interventionsentwicklung zusammengeführt.
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Richard Dawkins: Die Schöpfungslüge

Richard Dawkins: Die Schöpfungslüge

Warum Darwin recht hat. Dt. v. Sebastian Vogel. D 2012, 527 S. mit zahlreichen Abb., Pb, € 10.27
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Kreationisten und christliche Fundamentalisten aufgepasst - Richard Dawkins holt zum nächsten vernichtenden Schlag aus. Und zwar mit der groben Keule verteidigt er die Evolutionstheorie gegen den religiös fundierten, pseudowissenschaftlichen Schöpfungsglauben. Dawkins' Streitschrift basiert auf wissenschaftlicher Beweisführung. Er kann damit nachweisen, dass die Evolutionstheorie mehr als eine bloße Hypothese oder eine beliebige Glaubenssache darstellt. An vielen (manchmal sogar sonderlichen) Stellen kann Dawkins zeigen, warum Darwins Theorie gute Erklärungen liefert - während kreationistische Ansätze an diesen Stellen versagen, wenn sie sich der Auseinandersetzung überhaupt stellen würden. Wieso haben Wale Hinterbeine? Wieso lässt sich im Embryostadium die ganze Entwicklungsgeschichte des Lebens ablesen?
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