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Jean Lessenich: Die transzendierte Frau

Jean Lessenich: Die transzendierte Frau

Eine Autobiografie. D 2012, 219 S., Broschur, € 20.46
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Psychosozial-Verlag
Die transidente Künstlerin, Malerin, Grafikerin und Autorin Jean Lessenich blickt mit nunmehr 67 Jahren auf ihr Leben zurück. Als Junge geboren - empfindet Jean sich als »falsch einsortiert«. Mit 27 Jahren lässt sie sich in Casablanca zur Frau umoperieren. Gleichzeitig verwandelte sie sich von einem heterosexuellen Mann in eine lesbische Frau. Mit 39 entschied sie sich jedoch, aufgrund einer Liebesbeziehung wieder als Mann zu leben. Es war der scheinbar einzige Weg, um Jeans japanischer Lebensgefährtin einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Heute - 15 Jahre nach dem Tod ihrer Freundin - lebt Jean wieder als lesbische Frau. Jean Lessenichs Memoiren zeigen, dass ein transsexuelles Leben sicherlich nicht hollywood-like ist, es sich aber lohnt, einen eigenen Weg zu gehen.
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Jutta Schwerin: Ricardas Tochter

Jutta Schwerin: Ricardas Tochter

Leben zwischen Deutschland und Israel. D 2012, 319 S. mit zahlreichen S/W-Fotos, geb., € 20.46
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Spector
Jutta Schwerins Eltern - Ricarda und Heinz - lernen sich am Bauhaus in Dessau als Studierende mit guten Aussichten auf späteren Erfolg als Architekten kennen. Doch dem weltgeschichtlichen Strudel durch die Machtübernahme der Nazis in Deutschland können sich die beiden nicht entziehen. Die Nazis attackieren das Bauhaus als »verjudete Brutstätte des Bolschewismus« und schließen es. Kurz darauf gerät Vater Heinz in die Fänge der SA. Die Familie flieht anschließend nach Jerusalem und baut sich dort eine neue Existenz auf. Auch das Leben der Tochter ist voller Wendungen: große Lieben, Kinder, Abschiede und Neuanfänge. Sie engagiert sich in der kommunistischen Jugend, in der Frauenbewegung und sitzt als Abgeordnete der Grünen im deutschen Bundestag.
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Jeanette Winterson: Why Be Happy When You Could Be Normal?

Jeanette Winterson: Why Be Happy When You Could Be Normal?

UK 2012, 230 pp., brochure, € 11.40
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Vintage
In 1985 Jeanette Winterson's first novel, »Oranges Are not the Only Fruit«, was published. It was Jeanette's version of the story of a terraced house in Accrington, an adopted child, and the thwarted giantess Mrs Winterson. It was a cover story, a painful past written over and repainted. It was a story of survival. This book is that story's silent twin. It is full of hurt and humour and a fierce love of life. It is about the pursuit of happiness, about lessons in love, the search for a real mother and a journey into madness and out again. It is also a book about other people's stories, showing how fiction and poetry can form a string of guiding lights, a life-raft which supports us when we are sinking.
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Christoph Dompke: Alte Frauen in schlechten Filmen

Christoph Dompke: Alte Frauen in schlechten Filmen

Vom Ende großer Filmkarrieren. D 2012 (erw. Neuaufl.), 256 S., Broschur, € 16.45
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Männerschwarm
Man ist geneigt, die Karrieren von Leinwanddiven gerne aus der Perspektive ihres größten Ruhmes und ihrer größten Erfolge zu betrachten. Doch Christoph Dompke (in einem anderen Leben auch bekannt als greise Kammersängerin Emmi) zäumt hier das Pferd von hinten auf und berichtet, was am Ende großer Karrieren geschah. Die späten Geschichten einst so illustrer Namen wie Bette Davis, Iris Berben, Zarah Leander, Mae West, Joan Crawford, Elizabeth Taylor, Yvonne de Carlo, Zsa Zsa Gabor, Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Madonna, Barbra Streisand und Elfriede Ott füllen diese Seiten. Am Ende ihrer Karrieren - in den Niederungen des Verfalls - gibt es letzte, oft vergebliche Kämpfe um Anerkennung, Würde und manchmal gegen Alkohol und schlecht sitzende Perücken. Es sind Geschichten voller Komödien und Tragödien - nun aktualisiert für die Neuauflage.
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Vita Sackville-West und Harold Nicolson: In der Ferne so nah

Vita Sackville-West und Harold Nicolson: In der Ferne so nah

Briefwechsel einer ungewöhnlichen Liebe. Dt. v. Barbara v. Becker. D 2012, 125 S., geb., € 12.34
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Hoffmann und Campe
Ihre lesbische Affäre mit Virginia Woolf machte Vita Sackville-West eigentlich erst richtig berühmt. Nichtsdestoweniger war sie selbst eine schillernde Person. Die Schriftstellerin und Landschaftsgärtnerin aus Leidenschaft fand in dem Diplomaten Harold Nicolson einen Partner, mit dem sie eine Ehe jenseits der Konvention einging. Die beiden waren über längere Zeiträume voneinander getrennt. Währenddessen schrieben sie sich unzählige Briefe. Diese Korrespondenz schildert eindrucksvoll, wie sich ihre einzigartige Beziehung - ja Liebe - entwickelte, während Sackville-West - wie es ihr Sohn Nigel formulierte - doch »für die lesbische Liebe geboren« war und ihr Mann Harold regelmäßig wechselnde männliche Gefährten hatte. Trotzdem verband die beiden zeitlebens innige Gefühle, auch wenn Sackville-Wests Leben später in abenteuerliche Turbulenzen geriet.
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Virginia Woolf: Augenblicke des Daseins

Virginia Woolf: Augenblicke des Daseins

Autobiographische Skizzen. Dt. v. Brigitte Walitzek. D 2012, 253 S., geb., € 26.73
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S. Fischer Verlag
An sich waren Virginia Woolfs autobiografische Skizzen nie für eine Veröffentlichung gedacht. Entsprechend unkorrigiert sind diese Aufzeichnungen. Aber nirgendwo sonst im Woolf'schen Werk findet sich ein derart unmittelbarer Einblick in das Leben der Autorin. Die ersten Erinnerungsstücke stammen aus einer Zeit, als sich Woolf mit 25 noch gar keinen Namen als Schriftstellerin gemacht hatte, und an den letzten arbeitete sie bis kurz vor ihrem Tod. Mit fast analytischer Genauigkeit hielt sie den Zauber, aber auch Schrecken und Abgründe ihrer Kindheit und Jugendjahre fest. In einer späten Rückschau beschrieb sie seltene Augenblicke intensiver Daseinserfahrung. Die Beiträge für den »Memoir Club« waren an die Mitglieder des Bloomsbury-Kreises gerichtet. Man traf sich, um an die Anfänge dieser Gruppe von Künstlern und Literaten zu erinnern, und wunderte sich über die Unbekümmertheit, mit der man sich dort über Konventionen hinwegsetzte. Hier wird auch das Woolf'sche Vergnügen bei Klatsch und Spott deutlich.
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Luise Berg-Ehlers: Mit Virginia Woolf durch England

Luise Berg-Ehlers: Mit Virginia Woolf durch England

D 2012, 200 S. mit zahlreichen farb. Abb., Pb, € 10.28
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Insel-Verlag
Mit diesem Buch begibt frau sich auf die Spuren von Virginia Woolf und bereist - gesehen durch ihre Augen und Romane - London, Cornwall, Sussex und Kent - Orte, Straßen, Landschaften aus einem wunderbaren England. Die Autorin führt die Leserin in das London des Bloomsbury-Kreises, nach Cornwall, wo die junge Virginia mit ihren Eltern die Ferien verbrachte, nach Sussex, wo sie zusammen mit ihrem Mann Leonard einen Landsitz besaß, und nach Kent, wo sie immer wieder gerne ihre Freundin Vita Sackville-West in ihrem berühmten Garten von Sissinghurst besuchte und das Schloss Knole steht, deren berühmteste Bewohnerin sicherlich die Woolf'sche Romanfigur Orlando war. Dieses Buch ist ein idealer Reisebegleiter für jede Frau, die auf den Spuren der berühmten Literatin wandeln will.
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Robert Aldrich: Gay Lives - Lebensgeschichten

Robert Aldrich: Gay Lives - Lebensgeschichten

D 2012, 304 S. mit 120 Abb., geb., € 35.93
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DuMont Buchverlag
Dieses Buch versucht anhand von 80 schwulen und lesbischen Lebensentwürfen einen ungewöhnlichen Zugang zu einer Weltgeschichte der Homosexualität. Die Liebe zwischen Männern oder die zwischen Frauen war in allen Epochen der Weltgeschichte und in den verschiedenen Kulturen immer etwas Anderes, etwas Besonderes, oft etwas Geheimnisumwobenes. Ob prominente Schwule und Lesben ihre Liebe gegen Widerstand auslebten, ob sie sich heimlich trafen oder ob sie ihre Sexualität offen ausleben konnten, reflektiert zu einem nicht unwesentlichen Teil auch Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Robert Aldrich gibt in diesem Buch eine streng chronologische Sortierung der Lebensgeschichten zugunsten einer thematischen Zusammenstellung auf. Bekannte wie überraschende Personen finden hierin gleichermaßen Berücksichtigung.
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