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Claire Waldoff: Weeste noch ...!

Claire Waldoff: Weeste noch ...!

Aus meinen Erinnerungen. D 2013, 191 S. mit zahlreichen Abb., geb., € 18.50
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Steidl
Mit der ihr typischen Berliner Schnauze erzählt Claire Waldoff vom Auf und Ab in ihrem bewegten Leben. Als Kabarettstar mit böser Zunge und kratziger Stimme gehörte sie zu den absoluten Ikonen der Goldenen Zwanziger. Obwohl sie ursprünglich aus dem Ruhrgebiet stammte, avancierte sie zum Inbegriff der Berliner Göre. Kaum in Berlin angekommen - wurde die junge Lesbe auch schon zur Zielscheibe der Zensur, die ihr das Tragen von Hosenanzügen und das Interpretieren von Scheerbart-Texten einfach nicht verzeihen wollte. Doch den Aufstieg der Waldoff konnten auch die Mächtigen nicht verhindern. Ein Leben lang war die Waldoff mit Olga von Roeder liiert. Als Avantgardistin der Lesbenkultur fand sie - stets in Schlips, Hemdbluse und mit Bubikopf - in der lesbischen Szene viele Anhängerinnen und Nachahmerinnen. Mit ihren Memoiren »Weeste noch ...!« bewahrte die Waldoff ein gutes Stück goldenes Berlin.
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Karina Lorenz und Andrea Micus: Rubinroter Sommer

Karina Lorenz und Andrea Micus: Rubinroter Sommer

Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. D 2013, 216 S., Broschur, € 15.41
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List
Karina und Franz Lorenz leben mit ihren Töchtern in einem kleinen sächsischen Dorf. Dort betreiben sie ein gut gehendes Familienressort. Nach außen gibt das Ehepaar das Bild einer wunderbar funktionierenden Partnerschaft ab - doch in Wirklichkeit fühlt sich Karina von ihrem Mann unverstanden und häufig allein gelassen. Als Karina der jungen Kathleen begegnet, beginnt sich für Karina das Leben grundlegend zu verändern. Es fängt damit an, dass sich Karina bei Kathleen alles von der Seele reden kann, was sie belastet. In der nächsten Phase verlieben sich die beiden Frauen ineinander und starten eine leidenschaftliche Affäre. Als Karina den Entschluss fasst, Franz zu verlassen, zeigt dieser sich von seiner unguten Seite und zwingt Kathleen zum Sex - mit der Folge, dass Kathleen schwanger wird. Doch auch wenn ihre Liebe einen hohen Preis hat, bereut Karina nichts. »Es ist so schön, dass ich es keine Sekunde bereue, dafür mein Leben umgekrempelt zu haben.«
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Kate Bornstein: Ein schädlicher Einfluss

Kate Bornstein: Ein schädlicher Einfluss

Mein mutiges Leben. Dt. v. Nico Laubisch. D 2013, 351 S., Broschur, € 15.37
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Edel Germany
Jüdischer Junge, Scientologe, Ehemann und Vater, Transe, Flagschiffkapitän, SM-Sklavin, Theaterautorin, Lesbe und Gender Outlaw - im Leben von Kate Bornstein ist einiges zusammengekommen - ein Leben voller Kehrtwenden und Extremismen, die »sie« regelmäßig anecken ließ. Das ist die wahre Lebensgeschichte eines netten jüdischen Knaben, der auf dem Flagschiff von Scientology landete, aber nach 12 Jahren Scientology wieder verließ und zu der liebenswürdigen Lady wurde, die sie heute ist. »Bei meiner Geburt war ich männlichen Geschlechts, heute weisen medizinische Unterlagen und offizielle Dokumente mich als weiblich aus, obwohl ich mich selbst nicht als Frau bezeichne und weiß, dass ich kein Mann bin.« In den 90er Jahren nach ihrem Ausstieg bei Scientology avancierte Bornstein als Transsexuelle zum Aushängeschild der Lesbenszene von Seattle. Der Weg ihrer Selbstfindung ist gepflastert mit Ehefrauen, Liebhabern, Liebhaberinnen, Siegen und Niederlagen, Neuanfängen und Abschieden.
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Hanne Egghardt: Skandalöse Amouren im Hause Habsburg

Hanne Egghardt: Skandalöse Amouren im Hause Habsburg

Ö 2013, 224 S. mit Abb., geb., € 22.90
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Kremayr u. Scheriau
Die Autorin ortet in ihrem Buch unstandesgemäße Ehen und geheime Liebschaften im Hause Habsburg. Besonders relevant gleich die Geschichte von Isabella von Parma, der Schwiegertochter von Maria Theresia und Gattin des späteren Kaisers Joseph. Als Erzherzog vergötterte Joseph seine Gattin Isabella. Doch diese fühlte sich erotisch sehr viel mehr zur Schwester ihres Gemahls, zu Maria Theresias Lieblingstochter Marie Christine - genannt »Mimi« - hingezogen. Zwar gaben Joseph und Isabella nach außen das Traumpaar. Und anscheinend war Joseph der letzte am kaiserlichen Hof, der nichts von der Affäre seiner Frau zu seiner Schwester wusste. Die lesbische Affäre ist gut dokumentiert - es existieren viel sagende Liebesbriefe Isabellas an Mimi, während die entsprechende Korrespondenz Mimis an Isabella anscheinend von ihr selbst vernichtet wurde. Isabella fiel in jungen Jahren den Pocken zum Opfer, neigte in ihren letzten Jahren zu Depressionen und hatte sowohl Todesvorahnungen als auch eine gewisse Todessehnsucht.
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Helga Seyler: Lesbische Ärztinnen

Helga Seyler: Lesbische Ärztinnen

Erfahrungen und Strategien im Berufsleben. D 2013, 199 S., Broschur, € 20.46
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Mabuse
Aufgrund zahlreicher Interviews und Gruppendiskussionen ergibt sich in diesem Buch ein Bild von den Erfahrungen und Berufsstrategien lesbischer Ärztinnen. Befragt wurden Ärztinnen, die ihre eigene Praxis besitzen, die in Kliniken oder in der Pharmaindustrie arbeiten, die sich in Weiterbildung befinden oder schon im Ruhestand. Ihre Erfahrungen und Karriereverläufe sind Gegenstand dieser Untersuchung. Wie haben sich die lesbischen Ärztinnen für das »Outen« gegenüber KollegInnen und PatientInnen entschieden? Wie gehen sie mit Diskriminierungen um? Wie managen sie die Leistungsanforderungen im Beruf? Das Buch soll als Anregung fungieren, um gegebenenfalls mehr über eigene lesbische Erfahrungen im Medizinbetrieb zu reflektieren. Zudem will es als Beitrag zum Thema Diversity verstanden werden.
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Birgit Haustedt: Die wilden Jahre in Berlin

Birgit Haustedt: Die wilden Jahre in Berlin

Eine Klatsch- und Kulturgeschichte der Frauen. D 2013, 144 S. mit Abb., geb., € 16.24
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edition ebersbach
Berlins unvergleichliches Gesicht verdankt es zum Teil Frauen wie Anita Berber, Marlene Dietrich, Erika Mann, Vicki Baum, Helen Hessel, Else Lasker-Schüler oder Claire Waldoff und anderen. Sie fahren Auto, boxen, schreiben, malen, filmen. Sie alle trafen sich in zahlreichen Cafés, literarischen Salons, Cabaréts, im Tanzsaal und sogar im Boxring. Überaus selbstbewusst und lebenshungrig stürmten sie mit Bubikopf und Zigarette im Mund die letzten Männerdomänen und verfolgten unbeirrbar ihre künstlerischen Ziele. Abseits häufig begangener Pfade beschritten sie ein eigenes Stück weiblicher Kulturgeschichte. Zu Berlins weiblicher Topografie gehören auch die Lesbenclubs, in denen die Kabarettistin Claire Waldoff im sog. Etonboy-Anzug.
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Julie Phillips: James Tiptree jr.

Julie Phillips: James Tiptree jr.

Das Doppelleben der Alice B. Sheldon. Dt. v. Margo Warnken. Ö 2013, 783 S., geb., € 29.81
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Septime
James Tiptree jr. ist das Pseudonym von Alice B. Sheldon. Die 1987 verstorbene US-amerikanische Pyschologin und Schriftstellerin veröffentlichte rund sechzig Kurzgeschichten und zwei Romane unter diesem Pseudonym. Von Tiptrees geheimnisvoller Identität ging eine immense Faszination auf die Fans aus. Allgemeinhin wurde angenommen, es handle sich bei Tiptree um einen Mann. Unter den Fans löste die Aufdeckung ihrer wahren Identität noch zu Lebzeiten einen Schock aus. Die vorliegende Biografie beschreibt die ungewöhnlich komplexe Lebensgeschichte der Alice B. Sheldon - Kindheit in Afrika, Malerei, Militär, CIA, Hühnerfarm, Experimentalpsychologie. Ihre Ehe scheitert früh, und sie hat mit dem Unbehagen über die eigene, vor allem sexuelle Identität zu kämpfen, aus dem Isolationsgefühle, Depressionen und schließlich eine Amphetaminabhängigkeit resultierten.
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T. Cooper: Von einer, die auszog, ein Mann zu werden

T. Cooper: Von einer, die auszog, ein Mann zu werden

Dt. v. Volker Oldenburg. D 2013, 268 S., geb., € 23.59
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Arche
Toms Coming-out gegenüber den Eltern beginnt mit der »guten« Nachricht: Tom sei nicht lesbisch, weil »sie« jetzt ein »er« sei. Tom würde nun ja Stiefvater zweier hübscher Kinder werden, die aus einer früheren Beziehung seiner Zukünftigen stammen - also gäbe es nun auch Enkel für die Eltern. Sie hätten nun aber keine Tochter mehr - soweit die »schlechte« Nachricht. T. Cooper hat sich immer schon als Mann gefühlt, sieht sich darum nicht »im falschen Körper geboren«. Mit seinem Körper verhält es sich nur anders, als die Zwei-Geschlechter-Norm dafür vorsehen würde. Er sieht sich selbst als heterosexuellen Mann, konnte sich selbst nie als »homosexuell« oder »Lesbe« identifizieren. Auch wenn sein geschlechtliches Rollenverhalten nie der Norm entsprach und er nie richtig in das Mann-Frau-Geschlechterschema passen wollte, will er dennoch als Kerl gesehen werden.
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