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Birgit Riegraf, Hanna Hacker u.a. (Hg.): Geschlechterverhältnisse und neue Öffentlichkeiten

Birgit Riegraf, Hanna Hacker u.a. (Hg.): Geschlechterverhältnisse und neue Öffentlichkeiten

Feministische Perspektiven. D 2013, 228 S., Broschur, € 25.60
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Westfälisches Dampfboot
Zugänge zu und Funktionsweisen von politischen Öffentlichkeiten unterliegen grundlegenden Veränderungen - z.B. durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, durch die sich neue Teilöffentlichkeiten, neue Kommunikations- und Thematisierungsmöglichkeiten, aber auch neue In- und Exklusionen ergeben. Die Beiträge in diesem Band fragen nach der Thematisierung und der (Nicht-)Verhandlung von Geschlechterverhältnissen in diesen verschiedenen Wandlungsprozessen. Uta Schirner schreibt über transqueere Körperpraxen als Adressierungsweisen, die Gegenöffentlichkeit konstituieren sollen. Heike Raab befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Heteronormativitätskritik und Öffentlichkeit. Clarissa Schär untersucht den Umgang internetaktiver Jugendlicher mit diffundierenden Geschlechter(leit)bildern.
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Dominique Grisard, Ulle Jäger und Tomke König (Hg.: Verschieden sein

Dominique Grisard, Ulle Jäger und Tomke König (Hg.: Verschieden sein

Nachdenken über Geschlecht und Differenz. D 2013, 332 S., Broschur, € 30.79
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Ulrike Helmer
Wie kann die Verschiedenheit von Individuen als gleichberechtigt anerkannt werden - ohne dass dabei Ängste ausgelöst werden? In den 1980ern wendete sich die Philosophin Andrea Maihofer Themen der Frauen- und Geschlechterforschung zu. Dabei stieß sie immer wieder auf das Phänomen der Verschiedenheit und forderte die Anerkennung der Differenz ein. Bis heute regt dieses Postulat zum gemeinsamen Nachdenken über Geschlecht und Differenz an - und das aus den unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Disziplinen. So setzen sich die Beiträge dieses Bandes mit der Ermöglichung verschiedener Lebensweisen, Körperpraxen, Begehrensformen und Begehrensregulationen auseinander und diskutieren theoretische Aspekte der aktuellen Geschlechterforschung.
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Naomi Wolf: Vagina

Naomi Wolf: Vagina

Eine Geschichte der Weiblichkeit. Dt. v. Barbara Imgrund u.a. D 2013, 441 S., geb., € 25.65
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Rowohlt
Die Art, wie eine Kultur auf die Vagina blickt - sei es respektvoll oder verächtlich, sei es begehrlich oder angstvoll -, steht stellvertretend für die Art und Weise, wie eine Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit Frauen schlechthin sieht. Welche Rolle spielt die Vagina in der Kunst? Inwieweit hat Pornografie den Blick auf den weiblichen Körper verändert? Warum ist dieser Körperteil so oft Ziel von Verunglimpfungen? Ist sie mehr als der »dunkle Kontinent«? Wie wirkt sich sexuelle Gewalt auf Frauen aus? Wieso spielt diese Form der Unterdrückung in unserer westlichen Welt noch eine derart große Rolle? Weshalb wird die Vagina modernen Schönheitsidealen notfalls mit Plastischer Chirurgie unterworfen. Die Autorin begibt sich in diesem Buch auf eine ebenso historische wie kulturelle Entdeckungsreise, die zeigt, wie Gesellschaften mit Frauen umgehen.
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Karen Wagels: Geschlecht als Artefakt

Karen Wagels: Geschlecht als Artefakt

Regulierungsweisen in Erwerbsarbeitskontexten. D 2013, 273 S., Broschur, € 30.63
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transcript
Erwerbsarbeit und ein Feld multipler Körper - Karen Wagels konzeptionalisiert Geschlecht aus einer subjekttheoretischen Perspektive und nimmt dabei Prozesse der Verkörperung in ihrer Dynamik und grundlegenden Relationalität in den Blick. Ausgehend von Interviews von Menschen, die aus unterschiedlichen sexuell-geschlechtlichen Selbstpositionierungen ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen in Erwerbsarbeitskontexten beschreiben, macht die empirische Studie heteronormative Strukturen in ihren machtvoll produktiven Anteilen wie auch in ihrer Veränderbarkeit sichtbar. Zugleich wir ein fundiertes Verständnis sexuell-geschlechtlicher Subjektivierungsweisen in und durch Erwerbsarbeit ermöglicht.
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Christian Schmelzer (Hg.): Gender Turn

Christian Schmelzer (Hg.): Gender Turn

Gesellschaft jenseits der Geschlechternorm. D 2013, 222 S., Broschur, € 23.44
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transcript - GenderStudies
»It doesn't matter if you're black or white«, sang King of Pop Michael Jackson. Doch es scheint so, als ob wir gar nicht anders können als in »männlich« oder »weiblich«, hetero oder homo, Immigrant oder Einheimischer einzuteilen. »Gender« stellt sich dabei als grundlegende Kategorie dar, die all unserem politischen und gesellschaftlichen Handeln vorausgeht. Doch wie kann ein »Gender Turn« - ein Umdenken in der Gesellschaft - eigentlich aussehen? Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es in diesem Zusammenhang? Die AutorInnen des Bandes führen in diesen Blickwinkel der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion ein und diskutieren den »Gender Turn« nicht nur theoretisch, sondern anhand konkreter gesellschaftlicher und lebensweltlicher Fragen - etwa in Sport oder Religion.
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Bettina Zehetner: Krankheit und Geschlecht

Bettina Zehetner: Krankheit und Geschlecht

Feministische Philosophie und psychosoziale Beratung. Ö 2012, 317 S., Broschur, € 32.00
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Turia + Kant
Worin besteht das grenzen-sprengende Potenzial der Geschlechterparodie in verschiedenen psychischen Erkrankungen und ihrer Therapie wie in der hysterischen Konversion, der Anorexie und Bulimie, dem selbstverletzenden Verhalten und der dissoziativen Identität? Bettina Zehetner verbindet verschiedene Ansätze feministischer Theoriebildung mit den Potenzialen der psychosozialen Beratungspraxis, ein Brückenschlags zwischen feministischer Theorie und (psycho)sozialer Praxis. Psychologische Leitbegriffe wie Authentizität, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung werden in Frage gestellt feministisch neu beschrieben. Die Autorin verknüpft Judith Butlers Theorie der performativen Herstellung von Geschlecht mit psychosomatischen Krankheitsphänomenen und psychosozialer Beratungspraxis. Diese feministisch-genealogische Perspektive bietet eine neue Herangehensweise an die Zusammenhänge von Sprache und Körper, Geschlecht und Gesellschaft und kann in Beratung, Psychotherapie und Medizin emanzipatorische Wirkung entfalten.
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Gender Initiativkolleg (Hg.): Gewalt und Handlungsmacht

Gender Initiativkolleg (Hg.): Gewalt und Handlungsmacht

Queer_Feministische Perspektiven. D 2012, 300 S., Broschur, € 35.88
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Campus
Feministische Interventionen gegen geschlechtsspezifische Gewalt führten in den letzten Jahrzehnten zu politisch-institutionellen Maßnahmen. Dieser Entwicklung steht eine wissenschaftliche Auseinandersetzung gegenüber, die ihren Blick zunehmend auf Handlungsmacht von Frauen richtet und die Debatte um queere sowie postkoloniale Sichtweisen erweitert. Die Autor_innen stellen sich der Frage, wie feministische Ansätze die vielgestaltigen Gewaltformen adäquat erfassen können. Das herausgebende Gender Initiativkolleg ist an der Universität Wien beheimatet. Zu ihm gehören Susanne Hochreiter, Eva Kreisky und Birgit Sauer. Dieser Band beinhaltet Beiträge zu kritische Perspektiven innerfeministischer Machtverhältnisse, zu Vermittlungen von Struktur, Diskurs und Handlungsmacht, zur Subjektivierung zwischen Gewalt und Handlungsmacht, zur Gewalt von Diskursen über Migration und Grenzen sowie zu Problematiken rechtlicher Regulierungen von Gewalt.
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Leah Bretz und Nadine Lantzsch: Queer_Feminismus - Label und Lebensrealität

Leah Bretz und Nadine Lantzsch: Queer_Feminismus - Label und Lebensrealität

D 2013, 91 S., Broschur, € 8.02
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Unrast - Geschlechterdschungel 3
Eine hegemoniale Geschichtsschreibung reduziert queerfeministische Forderungen auf Kämpfe, die hauptsächlich im Interesse bestimmter, gesellschaftlich privilegierter Personengruppen stattfinden. Dadurch werden all jene »unsichtbar« gemacht, die schon immer Teil des queerfeministischen Aktivismus waren. Zur Einführungen versuchen die Autorinnen, Verbindungslinien, Leerstellen und Konflikte in Geschichte und Gegenwart des queeren Feminismus im deutschsprachigen Raum aufzuzeigen und zu diskutieren. Damit einhergehend werden Beispiele queerfeministischer Praxis, Intervention und Aktivismus vorgestellt. Konflikte und erreichte Grenzen werden kritisch behandelt. Queerfeministischer Aktivismus arbeitet heute oft mit dem Anspruch verschiedene Machtverhältnisse zusammenzudenken.
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