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Karen Wagels: Geschlecht als Artefakt

Karen Wagels: Geschlecht als Artefakt

Regulierungsweisen in Erwerbsarbeitskontexten. D 2013, 273 S., Broschur, € 30.63
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transcript
Erwerbsarbeit und ein Feld multipler Körper - Karen Wagels konzeptionalisiert Geschlecht aus einer subjekttheoretischen Perspektive und nimmt dabei Prozesse der Verkörperung in ihrer Dynamik und grundlegenden Relationalität in den Blick. Ausgehend von Interviews von Menschen, die aus unterschiedlichen sexuell-geschlechtlichen Selbstpositionierungen ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen in Erwerbsarbeitskontexten beschreiben, macht die empirische Studie heteronormative Strukturen in ihren machtvoll produktiven Anteilen wie auch in ihrer Veränderbarkeit sichtbar. Zugleich wir ein fundiertes Verständnis sexuell-geschlechtlicher Subjektivierungsweisen in und durch Erwerbsarbeit ermöglicht.
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Christian Schmelzer (Hg.): Gender Turn

Christian Schmelzer (Hg.): Gender Turn

Gesellschaft jenseits der Geschlechternorm. D 2013, 222 S., Broschur, € 23.44
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transcript - GenderStudies
»It doesn't matter if you're black or white«, sang King of Pop Michael Jackson. Doch es scheint so, als ob wir gar nicht anders können als in »männlich« oder »weiblich«, hetero oder homo, Immigrant oder Einheimischer einzuteilen. »Gender« stellt sich dabei als grundlegende Kategorie dar, die all unserem politischen und gesellschaftlichen Handeln vorausgeht. Doch wie kann ein »Gender Turn« - ein Umdenken in der Gesellschaft - eigentlich aussehen? Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es in diesem Zusammenhang? Die AutorInnen des Bandes führen in diesen Blickwinkel der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion ein und diskutieren den »Gender Turn« nicht nur theoretisch, sondern anhand konkreter gesellschaftlicher und lebensweltlicher Fragen - etwa in Sport oder Religion.
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Stefan Schukowski: Gender im Gedicht

Stefan Schukowski: Gender im Gedicht

Zur Diskursreaktivität homoerotischer Lyrik. D 2013, 259 S., Broschur, € 35.77
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Reden Gedichte im Modus der Selbstaussprache den modernen Homosexualitätsdiskursen koalitionär das Wort? Oder setzen sie diesen Wissensformationen in dissidenter und subversiver Absicht ihre literarischen Gattungsspezifika entgegen? Die Studie koppelt literaturwissenschaftliche Diskursanalyse mit neuesten lyrikologischen Ansätzen und zeigt damit, dass lyrikhafte Texte aufgrund ihres generisch und ästhetisch eigentümlichen Doppelcharakters - als mimetisch-emotive und/oder performativ-poetische Aussagen - besonders relevante Objekte für die genderwissenschaftliche Forschung darstellen. Der Autor arbeitet am Institut für Komparatistik an der Uni Erlangen-Nürnberg mit einem Schwerpunkt in Literatur- und Kulturtheorie, Gender Studies und interkulturelle Literaturwissenschaft.
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Doris Guth u. Elisabeth Priedl (Hg.): Bilder der Liebe

Doris Guth u. Elisabeth Priedl (Hg.): Bilder der Liebe

Liebe, Begehren und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Frühen Neuzeit. D 2012, 336 S. mit Abb., Broschur, € 35.77
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In den literarischen und künstlerischen Werken nimmt der Liebesdiskurs seit der Frühen Neuzeit einen zunehmend wichtigen Stellenwert ein. Dabei geht es um zentrale gesellschaftliche Fragen: zum einen das Geschlechterverhältnis, zum anderen das Verhältnis zwischen privatem und öffentlichem Bereich. Die verschiedenen Liebesmodelle (wie Ehe, Konkubinat oder homoerotische Beziehung) schlagen sich auch in der Kunst in vielfältigen Repräsentationsformen nieder, die sich differenzieren lassen. Aus den Beiträgen in diesem Sammelband geht hervor, dass illegitimes Begehren oft in ambivalenten Ikonographien versteckt wird. Andreas Plackinger analysiert z.B. homoerotisches Begehren im Jünglingsporträt des Cinquecento. Doris Guth fasst die kunsthistorische Forschung zur Homoerotik unter Frauen zusammen.
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Wenzel Bilger: Der postethnische Homosexuelle

Wenzel Bilger: Der postethnische Homosexuelle

Zur Identität »schwuler Deutschtürken«. D 2012, 291 S., Broschur, € 30.63
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transcript - Queer Studies 5
Als Mann in Deutschland gleichzeitig türkischer Herkunft und schwul zu sein bedeutet im Konkreten einer doppelten Marginalisierung (nämlich einmal ethnisch, einmal sexuell) ausgeliefert zu sein - und dies in einer Atmosphäre, die überwiegend durch Stereotypen geprägt ist. Neben Interviews analysiert der Autor auch die seit den 90er Jahren aufkommenden künstlerischen wie politischen »Repräsentationen« dieser spezifischen Identitätskultur anhand von Filmen, Theaterstücken und politischen Diskursen. Allen gemeinsam ist eine Gegenüberstellung von normativem Integrationsmodell und Kritik an der diskriminierenden Mehrheitskultur. In dieser Untersuchung überschneiden sich Postcolonial Studies und Queer Studies. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sich ein schwuler Deutschtürke nur dann integrieren kann, wenn er sich im Performativen ent-ethnisiert.
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Patricia Gozalbez Cantó: Fotografische Inszenierungen von Weiblichkeit

Patricia Gozalbez Cantó: Fotografische Inszenierungen von Weiblichkeit

D 2012, 414 S., Broschur, € 40.91
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In den deutschen und spanischen Zeitschriften der 1920er und 1930er Jahre wurden vermehrt neue Typologien von Weiblichkeit vorgestellt, die ganze Generationen prägen sollten. Welche waren das? Und wie reagierten damalige Künstlerinnen in ihren Produktionen auf diese massenmedialen Inszenierungen von Weiblichkeit? Aus einer genderspezifischen Perspektive heraus nimmt Patricia Gozalbez Cantó zahlreiche Bildanalysen vor und zeichnet die Reaktionen in den Selbstdarstellungen der deutschen und spanischen Künstlerinnen-Avantgarde der Zeit nach: eine Dokumentation des Übergangs von traditionellen zu modernen Weiblichkeitsbildern in einer historischen Phase großer Umbrüche und der damit verbundenen Ambivalenzen.
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Ralph J. Poole: Gefährliche Maskulinitäten. Männlichkeit und Subversion am Rande der Kulturen

Ralph J. Poole: Gefährliche Maskulinitäten. Männlichkeit und Subversion am Rande der Kulturen

D 2011, 280 S., Broschur, € 30.63
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Acht Aufsätze zeigen das breite Interesse von Ralph Poole – und was er als »Masculinity Studies« analysiert, könnte ebenso auch als Gender, Gay & Lesbian oder Queer Studies gelesen werden. »Der schöne Finne im Wilden Westen« mag auf den ersten Blick ein recht entlegenes Thema sein, zumal in der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts, aber Ralph J. Poole schafft es mühelos, den Bogen zu einer Diskussion über männliche Schönheit bei Winckelmann bis zu der hypermaskuliner Fantasien eines Tom of Finland zu spannen. Man folgt Hubert Fichte auf seiner ethnologischen Spurensuche durch das New York der 1960er und 1970er Jahre und landet in einer Debatte über Kolonialismus und Rassismus, um in einem anderen Beitrag von einer Spezialdisziplin der postkolonialen Studien, den Whiteness Studies, zu lesen. Ein spannendes Werk, das eingefahrene Wege gezielt verlässt.
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Franziska Bergmann, Franziska Schößler, Bettina Sc: Gender Studies

Franziska Bergmann, Franziska Schößler, Bettina Sc: Gender Studies

D 2012, 315 S., Broschur, € 25.49
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Die Gender Studies haben sich zu einer der zentralen Forschungsperspektiven entwickelt. In die wichtigsten Theorien und Ansätze führt dieser Band systematisch ein. Ausgewählte Originaltexte stellen Anfänge der Frauenforschung vor - darüber hinaus aktuelle Fragestellungen in der Queer Theory und Verknüpfungen zu anderen Forschungsrichtungen. »Klassische« Gender-Ansätze aus den USA erscheinen hier erstmals auf Deutsch. Sie eignen sich besonders für entsprechende Bachelor- und Master-Studiengänge. Virginia Woolfs Text ermöglicht Rückschlüsse auf weibliches Schreiben und kulturelle Weiblichkeitsrepräsentationen. Michel Foucault wandte sich in »Wille zum Wissen« der Frage von Sexualität und Wahrheit zu. Und Judith Halberstam analysierte in »Female Masculinity« die Übergänge zwischen den Geschlechtern.
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