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Cordelia Fine: Die Geschlechterlüge

Cordelia Fine: Die Geschlechterlüge

Dt. v. S. Held. D 2012, 476 S., Broschur, € 22.56
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Klett-Cotta
Viele populärwissenschaftliche Bestseller behaupten auf der Basis neurowissenschaftlicher Untersuchungen: Männer und Frauen haben unterschiedliche Gehirne und daher unterschiedliche Begabungen. Vermeintliche natürliche Unterschiede werden aufgebaut und dienen als Erklärung für gesellschaftliche Rollenstereotype. Die Neurowissenschaftlerin Cordelia Fine entlarvt, wie schlampige Untersuchungen, oberflächlich gedeutete Forschung und vage Beweise zu angeblichen Tatsachen gemacht wurden. Sie zeigt, wie unser Leben als Mann und Frau stark von geschlechtertypischen Erwartungen und Vorurteilen beeinflusst wird, selbst wenn wir sie nicht gut heißen und welch subtile Macht Stereotype immer noch ausüben. Wissenschaftlich einzig haltbar ist der Grundsatz: Für Männer und Frauen gilt gleichermaßen: Alles ist möglich!
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Jay Michaelson: God vs. Gay?

Jay Michaelson: God vs. Gay?

The Religious Case for Equality. USA 2011, 212 pp., hardbound, € 22.89
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Beacon
The myth that the bible forbids homosexuality - the myth of »God vs. Gay« - is behind some of the most divisive and painful conflicts of our day. Scholar and activist Jay Michaelson shows that not only does the bible not prohibit same-sex intimacy, but the vast majority of its teachings support the full equality and dignity of gay and lesbian people, from the first flaw it find in creation to the way religious communities grow through reflection and conscience. Religious people should support equality for gays and lesbians - not despite their religion, but because of it. With close readings of the Hebrew bible and New Testament, the latest data on the science of sexual orientation, and an ecumenical approach, the author makes the case that sexual diversity is part of natural beauty.
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Michael Groneberg and Christian Funke (eds.): Combatting Homophobia

Michael Groneberg and Christian Funke (eds.): Combatting Homophobia

Experiences and Analyses Pertinent to Education. D 2011, 264 pp., brochure, € 25.60
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LIT Verlag
Discrimination based on sexual orientation and gender identity concerns everybody, but it is foremost lesbian and gay persons who have to deal with it, especially when confronting the discovery of their homosexuality as a child or adolescent. In this book, practitioners working with youth and researchers from social, political and educational sciences, theology and philosophy raise awareness of the spectrum of homophobia and offer solutions to the suffering it engenders in youths. The book is helpful for parents, teachers and others who are responsible for youth and education. It reviews concrete knowledge, combines it with scientific approaches and identifies need for further research.
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Sabine Strasser, Elisabeth Holzleithner (Hg.): Multikulturalismus queer gelesen

Sabine Strasser, Elisabeth Holzleithner (Hg.): Multikulturalismus queer gelesen

Zwangsheirat und gleichgeschlechtliche Ehe in pluralen Gesellschaften. D 2010, 370 S., Broschur, € 33.82
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Zwangsehen, weibliche Genitalbeschneidung und Ehrenmorde sind zu einem Thema der Medien geworden und werden in der Öffentlichkeit kontroversiell diskutiert. Dadurch ist das Modell des Multikulturalismus unter Druck geraten. Doch so liberal - wie man denkt - ist allerdings der Mainstream auch nicht. In vielen Ländern Europas gibt es zwar die Eingetragene Partnerschaft - aber die Ehe steht gleichgeschlechtlichen Paaren weiterhin nicht offen, was eine eindeutige Diskriminierung darstellt. In welchem Verhältnis steht nun multikulturalistische Politik und Diskriminierung von, bzw. Gewalt gegen Frauen? Gibt es ein Mitverschulden oder Verstärkereffekte? Die AutorInnen befassen sich in theoretischen und empirischen Beiträgen mit dieser Frage anhand von Österreich, Großbritannien und der Türkei.
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Elisabeth Buchholtz: Eine Liebe wie jede andere auch?

Elisabeth Buchholtz: Eine Liebe wie jede andere auch?

Männliche Homosexualität in Prosatexten der Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht. D 2004, 208 S., Broschur, € 19.53
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Das Thema Homosexualität ist seit den neunziger Jahren durch die Diskussion um die sogenannte Homo-Ehe und zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen zunehmend ins öffentliche Bewusstsein getreten, in der Deutschdidaktik aber bisher kaum bearbeitet worden. Das Buch möchte Interesse für die innovative Thematik wecken und vielfältige Möglichkeiten der Behandlung im Unterricht aufzeigen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Gegenwartsliteratur und berücksichtigt bewusst Autor/innen, die im Deutschunterricht nicht kanonisiert sind, also literarisches Neuland. Die Arbeit verbindet fachdidaktische Theorie und unterrichtliche Praxis. Dementsprechend gliedert sie sich in zwei Teile: Grundlagen und Unterrichtsmodelle zur Gegenwartsprosa. Der einführende Grundlagenteil steckt den theoretischen Bezugsrahmen der komplexen Thematik ab. Die Unterrichtsmodelle enthalten jeweils einen sachanalytischen Teil und einen skizzierten Unterrichtsverlauf mit Strukturskizzen, Schaubildern, zahlreichen Materialien und konkreten Vorschlägen zum unterrichtsmethodischen Vorgehen, wobei sowohl analytische als auch handlungsorientierte Ansätze berücksichtigt werden. Die Modelle beziehen verschiedene Gattungen der Gegenwartsprosa mit ein; den jugendliterarischen Adoleszenzroman: Kate Walker Peter (8./9.Jahrgangsstufe), Kurzprosa der Gegenwart: Andreas Steinhöfel: What’s love gotto do with it? (10./11. Jahrgangsstufe) und den modernen Roman: James Baldwin: Giovannis Zimmer (11.-12. Jahrgangsstufe). Alle drei Werke stellen das Thema Homosexualität in den Zusammenhang von Identitätsfindung und Auseinandersetzung mit der männlichen Rolle, so dass einer der zentralen didaktischen Zielsetzungen des heutigen Deutschunterrichts, nämlich Identitätsförderung im Rahmen der Persönlichkeitsbildung, ein entsprechender Stellenwert eingeräumt wird.
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Warren Hoffman: The Passing Game

Warren Hoffman: The Passing Game

Queering Jewish American Culture. USA 2009, 207 pp., hardbound, € 22.59
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Tony Kushner's epic play »Angels in America« was remarkable for its sensitive engagement of Jewish American and gay cultures plus bringing these themes to a mainstream audience. While the play represented a watershed in American theater and culture, it belies a century of previous attention to queer Jewish identity in 20th-century American literature, drama, and film. This pioneering book sheds light on this long history, taking up both Yiddish and English narratives that explore the tensions among Jewish identity, queer sexuality, performance, and American citizenship. The author highlights the ways in which the characters in canonical texts like »Wasteland« by Jo Sinclair attempt to »pass« as white, straight, and American in the early and mid-20th century.
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David M. Halperin, Valerie Traub (eds.): Gay Shame

David M. Halperin, Valerie Traub (eds.): Gay Shame

USA 2009, 395 pp. + DVD »Gay Shame«, brochure , € 37.95
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For half a century, »gay pride« has been the rallying cry of the lesbian and gay rights movement. But has something been lost in the drive to transform homosexuality from a perversion to an identity - the sort of identity that decent people can be proud of? Has homosexuality become too respectable for its own good? This book seeks to lift the ban that gay pride has imposed on disreputable aspects of homosexuality. A variety of contributors explore bad emotions, strange desires, wrong bodies, dissident gender identities, embarrassing moments from the lesbian and gay pat, or earlier queer figures that gay pride is now ashamed of. Might it be productive to reclaim the shame that gay pride is too proud to avow?
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Reinhold Gärtner: Politik der Feindbilder

Reinhold Gärtner: Politik der Feindbilder

Rechtspopulismus im Vormarsch. Ö 2009, 188 S., geb., € 21.90
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In Österreich nehmen aktuell Fälle von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu. Asylwerber, Schwarze, Moslems, Roma, Juden und Angehörige anderer Minderheiten bekommen das zu spüren. Rechtspopulistische Parteien haben Aufwind und machen rücksichtslos Politik mit der Angst vor »dem« Fremden. Und selbst die Parteien der sog. Mitte versuchen die Rechten rechts zu überholen. Da wird versucht, den Bau von Minaretten als Untergang des Abendlandes hinzustellen. Da werden Schwule und Lesben als krank verunglimpft. Da wird Menschen mit anderer Hautfarbe der Zugang zu Lokalen verwehrt. Da wird auf ausländische Kinder geschossen. Ein Klima rechter Gewalt macht sich in der Gesellschaft breit und stößt zu wenig auf Widerspruch und Zivilcourage. Grund genug für dieses Buch.
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