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Edward James: Schwäne spiegeln Elefanten

Edward James: Schwäne spiegeln Elefanten

Mein Leben als reiches Kind ... Dt. v. Ursula Wulfekamp. D 2012, 380 S. mit zahlreichen farb. Abb., geb., € 23.44
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Schirmer/Mosel
Edward James wurde in schier unermesslichen Reichtum der englischen Aristokratie hineingeboren. Erzogen von einer hysterischen Mutter, wuchs er zusammen mit vier älteren Schwestern auf, die ihn als Alleinerben des Familienvermögens von klein auf mit Eifersucht und Neid bedeckten. Die Erzieher in verschiedenen Internaten quälten ihn, und er fühlte sich lange Zeit vom verklemmten Spießertum der englischen Oberschicht, der er angehörte, erdrückt. Dennoch wuchs er zu einem schöngeistigen, sensiblen jungen Mann heran, der schließlich über ein immenses Vermögen verfügte. So wundert es nicht, dass er in mondänen Zirkeln und Künstlerkreisen offen auf- und oft genug auch ausgenommen wurde. Die Ehe zur Wiener Tänzerin Tilly Losch endete in einem skandalösen Scheidungsprozess, in dessen Verlauf sie behauptete, ihr Ehemann wäre homosexuell. Er gewann den Prozess aber, weil er ihr eheliche Untreue nachweisen konnte.
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Herb Ritts: L.A. Style

Herb Ritts: L.A. Style

D 2011, 206 S., überwiegend S/W, teilweise Farbe, geb., € 80.19
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Schirmer/Mosel
2002 verstarb Herb Ritts an den Folgen von AIDS. Er war einer der ganz großen Persönlichkeiten der Männerfotografie, und selbst unter ihnen war er der herausragendste Monumentalist - fast wie einer anderen Zeit verhaftet - der der großen Hollywoodstudios. Prominente ließen sich gerne von ihm fotografieren. Und auch Modedesigner wie Armani, Calvin Klein, Valentino oder Versace griffen für die Bewerbung ihrer Produkte auf ihn als Werbefotografen zurück. Style-Magazine wie GQ, Interview oder Vanity Fair rissen sich darum, seine Fotos in ihren Seiten veröffentlichen zu dürfen. Bei seiner grandiosen, aufwändigen Technik beginnen Kunst und Kommerz, PopArt und Business mit einer eleganten Leichtigkeit zu verfließen - insofern ist insbesondere seine Männerfotografie unerreicht.
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Leonardo da Vinci: Schriften zur Malerei und sämtliche Gedichte

Leonardo da Vinci: Schriften zur Malerei und sämtliche Gedichte

Dt. .v. Marianne Schneider. D 2011, 399 S. mit 24 Farbtafeln, 119 Abb., geb., € 30.63
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Schirmer/Mosel
Leonardo da Vinci hatte um 1490, damals in den Diensten der Sforzas in Mailand, mit ersten Aufzeichnungen für ein »Lehrbuch der Malerei« begonnen. Es sollte mit einem universalen, philosophischen Anspruch weit über ein Traktat hinausgehen. Es blieb aber unvollendet. Als Leonardo 1519 in Frankreich starb, hinterließ er eine Fülle loser Manuskriptblätter und Hefte, in deren Besitz sein Schüler und Nachlassverwalter Francesco Melzi kam. Einiges daraus ging verloren, andere Stücke des Nachlasses wurden in Bibliotheken quer über Europa verstreut und schlummerten dort bis ins 20. Jahrhundert hinein. In dieser Ausgabe sind die Textfragmente neu angeordnet. Ihnen sind alle gesicherten Gemälde Leonardos beigestellt. Durch das Zusammenspiel von Text und Bild zeichnen sich Widersprüche zwischen Theorie und Praxis ab.
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Annie Leibovitz: Pilgrimage

Annie Leibovitz: Pilgrimage

Pilgerreisen zu Kultorten. D 2011, 248 S. mit 120 Farbtafeln, geb., € 51.19
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Schirmer/Mosel
»Pilgrimage« führte Annie Leibovitz an Orte, die sie völlig frei, nur den eigenen Neigungen und dem Zufall folgend, erkunden wollte - ein rarer Moment im Leben dieser viel beschäftigten Fotografin. Ausschlaggebend für die Wahl ihrer Sujets war, dass sie etwas mit ihnen verband: Gefühle, Erinnerungen, Neugierde. Die ersten Bilder entstanden - noch mit einer kleinen Digitalkamera - eher zufällig im Haus der Dichterin Emily Dickinson in Amherst, Massachusetts. Einige Monate später fuhr sie mit ihren drei Kindern zu den Niagarafällen. »Da fing ich an, Listen zu machen«. Wunschziele waren Virginia Woolfs Häuser oder das Haus von Charles Darwin oder Sigmund Freuds letzter Wohnsitz in London. Bald wurde das Projekt aufwändiger - heraus kam eine Sammlung großartiger Fotos einer der berühmtesten Fotografinnen unserer Zeit.
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Hervé Guibert: Photographien

Hervé Guibert: Photographien

D 2011, 224 S., Schwarzweiß, geb., € 40.91
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Schirmer/Mosel
Als 7jähriger begann Hervé Guibert mit dem Fotografieren. 1977 fing er an, in »Le Monde« eine Serie von Texten zur Fotografie zu veröffentlichen. Wort und Bild, Schreiben und Fotografieren war für ihn zeitlebens untrennbar miteinander verbunden. Beide Disziplinen waren für ihn gleichwertig und wirkten auf ihn wechselseitig inspirierend. Anlässlich einer Retrospektive in Paris, wurden die schönsten Bilder des mit 35 jung verstorbenen Künstlers zusammengestellt. Die 200 Fotos in diesem Bildband können zeigen, dass in den 20 Jahren seit Guiberts Tod sein Œuvre nichts von der ursprünglichen Kraft, Schönheit und Wirkung verloren hat. Sie geben einen vollständigen Überblick über sein Schaffen, in dem er sich stets dem Verstreichen der Zeit, des Augenblicks, des eigenen und des Lebens Anderer widmete.
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Gloria Vanderbilt: Damals schien all das wichtig zu sein

Gloria Vanderbilt: Damals schien all das wichtig zu sein

Die Männer meines Lebens. Dt. v. Andrea Stumpf. D 2010, 183 S., geb., € 18.30
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Schirmer/Mosel
Ihr Vater stirbt an einer Alkoholvergiftung. Er vererbt ihr ein Riesenvermögen und ein Eisenbahn-Imperium. Da die Mutter ein lesbisches Verhältnis mit einem Mitglied der Familie Windsor hat, kommt es zu einem spektakulären Sorgerechtsprozess, an dessen Ende Gloria bei ihrer strengen Tante in New York aufwächst. Mit 17 geht sie nach Hollywood, beginnt eine Affäre mit dem Filmproduzenten und Flugpionier Howard Hughes, heiratet erst einen gewalttätigen Hollywood-Agenten, dann den viel älteren Stardirigenten Leopold Stokowski. Sie beginnt eine Karriere als Malerin, freundet sich mit Truman Capote an, der auf dem Klo eine ausgehöhlte Bibel liegen hat, in der stets ein Päckchen Kokain steckt. Er verewigt Gloria in der Figur der Holly Golightly in »Breakfast at Tiffany's«. Es folgen Affären und Ehen mit Marlon Brando, Frank Sinatra und Sidney Lumet.
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Annie Leibovitz: At Work

Annie Leibovitz: At Work

Dt. v. U. Wulfekamp & T. Handels. D 2009, 240 S. mit Farb- + Duoton-Abb., geb., € 47.29
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Schirmer/Mosel
Annie Leibovitz, die wohl berühmteste lebende Fotografin der Welt und langjährige Freundin von Susan Sontag, hat für ihr neues Buch selbst zur Feder gegriffen, um ihre Erinnerungen festzuhalten, die sich mit ihrer Arbeit an den großen fotografischen Bildern verbinden, denen sie ihren Weltruhm verdankt. »At Work« enthält 90 Leibovitz-Geschichten zu ebenso vielen großen Leibovitz-Fotoikonen. Eine Dompteuse berühmter Menschen, die von Mick Jagger bis zu Queen Elisabeth II. alle Stufen menschlicher Exzentrik getroffen und bezwungen sowie schließlich in bleibende Bilder gegossen hat, erinnert sich. Sie reflektiert dabei Möglichkeiten und Grenzen der Portraitfotografie als Kunst, als Karikatur und als Handwerk - ein ebenso lehrreicher wie amüsanter Einblick in ihre Ego- und Image-Schmiede - und was es heißt »to cast a character«.
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Andy Warhol, Pat Hackett: POPism

Andy Warhol, Pat Hackett: POPism

Dt.v. Nikolaus G. Schneider. D 2008, 480 S., geb., € 30.63
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Schirmer/Mosel
32 Jahre jung avancierte Warhol über Nacht zum Künstlerheroen der westlichen Welt. Mit seinen Colaflaschen vollzog er den nahtlosen Übergang von Kommerz zu Kunst und rief damit die Pop Art ins Leben. Mit seinem Lebensstil warf er die herkömmlichen Vorstellungen von einer Künstlerexistenz über den Haufen. Aus der Bohème wurde plötzlich der Underground. In Warhols Factory gingen Malerei, Film, Fotografie, Mode, Rockmusik, Journalismus und Dolce vita eine revolutionäre Mischung ein - vertreten durch einen bunt zusammengewürfelten Haufen schöner, junger Leute, die - verstärkt durch Sex und Drogen - an ihrer künstlerischen Selbstverwirklichung arbeiteten. Die Factory avancierte zum Ort des Warholschen Gesamtkunstwerks mit The Velvet Underground als Hausband, einer eigenen Filmproduktion und einem eigenen Klatschmagazin. Jahre später schrieb Warhol seine Erinnerungen an die wunderbaren wilden Jahre nieder: POPism.
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