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Rolf Redlin: Bodycheck

Rolf Redlin: Bodycheck

D 2009, 173 S., Broschur,  16.45
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Männerschwarm
Inhalt
Wie sieht schwules Leben abseits der Metropolen und des Jetset aus? Dieser sympathische Roman zeigt einmal echte Kerle in ihrem natürlichen Habitat. Hier sieht niemand so aus, als wäre er dem neuesten Fashion Magazin entstiegen oder würde er – vor die Wahl gestellt – einer Parfümflacon den Vorzug vor einem Hammer geben. Die Männer hier sind erdig, aus Fleisch und Blut, schwitzen gelegentlich und machen sich auch mal schmutzig. Sie reflektieren die Natur von Landburschen, die nichts Anderes kennen und nichts Anderes wollen. Manfred ist über 30 und hat eine Patchworkkarriere in Hamburg. Er arbeitet mal hier, mal da – wo er gerade gebraucht wird. In der Regel als Lastkraftwagenfahrer oder im Baumarkt, ist prinzipiell auch als Dachdecker zu gebrauchen. Sein schwules Sexleben ist derzeit nicht gerade spektakulär. Aber das ist ihm egal. Ihm ist das Bodybuilding, Jogging im Wald und sein Ringertraining wichtiger als Stadtschönlinge zu umgarnen und ins Bett zu bekommen. Einen richtigen Mann kriegt er immer noch ab, wenn er es will. Nun steht fürs Wochenende der Geburtstag von Manfreds Mutter in der tiefsten mecklenburgischen Provinz an. Er ist natürlich eingeladen, aber eigentlich bereitet ihm die Vorstellung an diese Familienfestivität eher Bauchschmerzen. Vor allem mit dem neuen Mann seiner Mutter kann Manfred ja gar nicht. Aber weil’s ein runder Geburtstag ist, kann er Mutters Einladung unmöglich ausschlagen. Er nimmt sich das ganze Wochenende frei, fährt also nach Meckpomm und quartiert sich bewusst nicht bei Mama ein, sondern im Dorfgasthof (der einzige vor Ort, wenn wundert’s?). Dort gerät er rasch mit der herumhängenden, pöbelnden Landjugend aneinander. Seine schiere Muskelmasse und seine Kampfsporterprobung verschaffen ihm aber schnell Respekt. Da noch etwas Zeit ist, bis die gesamte Familie zu den Feierlichkeiten eingetroffen ist, macht es Manfred nichts aus, der Nachbarin seiner Mutter zu helfen. Die – oder genau genommen: ihr Sohn – braucht eine helfende Hand beim Dachdecken. Und da kommt Manfred mit seinem praktischen Geschick und seiner Baumarkterfahrung gerade recht. Manfred macht kein großes Aufheben daraus und ist zur Stelle. Allerdings ist er nicht wenig überrascht, als er im Nachbarssohn Toralf einen der rabiaten Jungs vom Vorabend wieder erkennt. Dennoch arbeiten die beiden gut zusammen. Manfred findet Toralf zwar attraktiv, rechnet sich aber hinsichtlich irgendwelcher Avancen wenig Aussicht auf Erfolg aus. Immerhin hatte Toralf tags zuvor ein hübsches Mädel im Schlepptau, und sie schienen ein glückliches Paar zu sein. Und überhaupt ist Manfred ja nur ganz kurz vor Ort. Also wozu sich groß Hoffnungen machen? Obwohl natürlich Toralf schon ganz nach Manfreds Geschmack wäre: muskulös, geerdet, männlich. Umso verwirrender wird es für Manfred, als einiges bei Toralf darauf hindeutet, dass er nicht ganz unempfindlich gegenüber Manfreds Anwesenheit ist. Obwohl er seine Homosexualität nicht an die große Glocke gehängt hat, hat es sich im Dorf längst herumgesprochen, dass Manfred schwul ist. Und nun nutzt Toralf einen Moment zu zweit, um den eigenen homosexuellen Anteilen auf den Grund zu gehen. Die Folgen dieses »Sich-Näher-Kommens« fallen allerdings ziemlich heftig aus. Und für einen Moment schaut es gar nicht gut aus für die beiden Kerle und ihre aufkeimende Liebschaft. Und dann steht auch noch die Familienfeier ins Haus, für die dann Manfred eigentlich gar keinen Kopf mehr hat. Aber – man ahnt es schon – es kommt alles ziemlich
Dieser Männerschwarm-Titel ist auch erhältlich als:
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