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Louis Begley: Wie Max es sah

Louis Begley: Wie Max es sah

D 2003, 175 S., Pb,  7.80
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Inhalt
Sehr raffiniert gestaltet ist dieser Roman einer Freundschaft, die sich über einige Jahrzehnte erstreckt und ein trauriges Ende findet. Kennengelernt haben sich Max und Charlie auf der Uni. Jahre später treffen sie sich in einer Villa am Comer See wieder. Es wird klar, wie wenig Max über seinen Studienfreund Charlie eigentlich weiß. Verwundert nimmt Max zur Kenntnis, dass sich in Charlies Schlepptau ein engelhaft schöner, junger Amerikaner befindet. Max vermutet, dass die beiden mehr verbindet als bloße Freundschaft. Aber er traut sich mit seiner Vermutung nicht an den Freund heranzutreten. Ihm selbst sind nämlich gefühlsmäßige Verbindungen mit anderen Menschen - egal ob homo- oder heterosexueller Natur - eher suspekt. Darum wahrt er Distanz selbst zu Freunden - um den Preis, sie nie wirklich zu kennen. Jahre später trifft Max in Peking wieder auf Charlie und Toby. Die beiden führen nun offen eine schwule Beziehung. Max gewöhnt sich an den Gedanken, Charlie und Toby als Paar zu sehen. Als die beiden zuhause in Massachusetts bei ihm in der Nähe einziehen, erhält die Freundschaft zwischen Max und Charlie neuen Auftrieb, insbesondere nachdem Max eine von Anfang an glücklose Ehe hinter sich gebracht hat. Doch dann ziehen dunkle Wolken am Himmel auf und bringen dem schönen Herbst der Freundschaft ein jähes Ende: Toby stirbt überraschend an den Folgen von Aids. Was bleibt, sind die Erinnerungen - so wie Max es sah. Ein sehr schöner, kühler Roman über den Blick eines beziehungsskeptischen Heteros auf ein schwules Paar. (Jürgen empfiehlt, Sommer Katalog 2003)
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