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Martin Schnick: Die Lieblinge der Götter / Wie queer war Goethe?

Martin Schnick: Die Lieblinge der Götter / Wie queer war Goethe?

Homoerotisches Begehren in griechischen Mythen und bei Goethe. Essays. D 2026, 136 S., Broschur, € 24.70
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Tredition
Inhalt
In »Die Lieblinge der Götter« entfaltet sich ein Kaleidoskop antiker Liebesgeschichten zwischen Göttern und Sterblichen, eingebettet in ihren kulturhistorischen Kontext: die ritualisierten Beziehungen zwischen Erastes und Eromenos, die Initiationsriten der griechischen Stämme und die Grenzen zwischen Liebe und Hybris. »Wie queer war Goethe?« schlägt den Bogen in die Weimarer Klassik. Vom apollinischen Jüngling Adolf aus Wilhelm Meister über die Venezianischen Epigramme bis zur androgynen Mignon: Goethe griff homoerotische Motive mit einer Selbstverständlichkeit auf, die heutige Lesende überraschen mag - geprägt von jenen antiken Vorbildern, die er zeitlebens studierte.
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