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Franziska Haug (Hg.): »bin weiblich, bin männlich, doppelt«

Franziska Haug (Hg.): »bin weiblich, bin männlich, doppelt«

Queere DDR-Literatur. D 2025, 296 S., Broschur, € 40.20
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Mitteldeutscher Verlag
Inhalt
Queerness und Sozialismus - dies mag zunächst wie ein Widerspruch erscheinen, ist es bei genauem Hinsehen auf das Alltagsleben, die Künste und Literatur von und über LGBTQ-Personen in Ländern wie der DDR jedoch ganz und gar nicht. Auch wenn sie oft verkannt waren und teilweise noch immer unsichtbar sind, es gab sie: queere Geschichten, Romane, Gedichte, Erzählungen u.v.m. Bislang gibt es keinen systematischen Überblick queerer DDR-Literatur. Daher versuchte die gleichnamige Tagung »Queere DDR-Literatur«, die 2024 an der Universität Regensburg im Rahmen der Forschungsgruppe »Light On! Queer Literatures and Cultures under Socialism« stattfand, einen ersten Schritt in diese Richtung zu unternehmen. In den Fokus gerieten Leben und Werk so unterschiedlicher AutorInnen wie Irmtraud Morgner, Brigitte Reimann, Erich Loest, Christa Wolf, Ronald Schernikau, Norbert Marohn und Franz Fühmann, ebenso die gesellschaftlichen Bedingungen im Hinblick auf queere Lebensformate.
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