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John Boyne: Die Geschichte eines Lügners

John Boyne: Die Geschichte eines Lügners

Dt. v. M. Hummitzsch u. M. Schickenberg. D 2020, 432 S., geb.,  24.70
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Piper
Inhalt
Maurice Swift will unbedingt ein erfolgreicher Schriftsteller werden. Eines fehlt ihm jedoch bei allem Talent: Ideen für den Stoff seiner Bücher. Und so tut Maurice Swift, was er besonders gut kann: Er blendet seine Umgebung und stiehlt die Ideen Anderer. Dass er ein besonders gutaussehender Mann ist, kommt ihm natürlich dabei zu Hilfe – und so fallen (vor allem) Männer und (gelegentlich) Frauen auf ihn herein, werden vertrauensselig und geben preis, was eigentlich ihre ureigene Geschichte, mitunter sogar fertiggestellter Roman war. Maurice ruiniert so als erstes einen etablierten schwulen Autor, vögelt sich durchs Bett eines literarischen Agenten ins Establishment – einzig Gore Vidal durchschaut die schnöde Anmache. Immer skrupelloser wird Maurice, schreckt vor Totschlag nicht zurück und selbst im Gefängnis findet er einen begabten Mitinsassen, dessen Geschichte er verwerten kann. – Der Roman ist nicht nur ein rasant erzählter schwuler Page-Turner; John Boyne entwirft auch einen ebenso amüsanten wie erschreckenden Blick auf den literarischen Betrieb: Intrigen, Eitelkeiten, Gier und die Sucht nach Ruhm sind die Antriebskräfte für die Produktion dessen, was uns als Wahres, Schönes und Gutes verkauft wird. Vor allem aber spielt der Roman immer wieder die Frage durch: Wem gehört eigentlich eine Idee zu einer Geschichte? Demjenigen, der sie ursprünglich erzählte oder gar erlebte? Dem Schriftsteller, der daraus ein großes Werk macht? Allen oder niemandem? Packend und klug, humorvoll und berührend.
(Veit empfiehlt - Frühlings-Katalog 2021)
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