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Carolin Schairer: Dunkle Erleuchtung

Carolin Schairer: Dunkle Erleuchtung

Crimina. D 2018, 350 S., Broschur,  15.50
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Ulrike Helmer - Crimina
Inhalt
Die mit ihrer Partnerin in Wien lebende Autorin Carolin Schairer schreibt seit ein paar Jahren nicht nur ihre realistischen, aus dem Leben gegriffenen, lesbischen Liebesgeschichten, sondern auch - im Rahmen der Crimina-Reihe - Krimis um die lesbische Landärztin Gesine Hofmann, in die aber auch immer wieder lesbische Liebesgeschichten eingebettet sind. Mit »Dunkle Erleuchtung« ist nun der vierte Band der Serie erschienen. Seitdem sie von der Großstadt in die niederbayrische Provinz übersiedelt ist und dort eine Arztpraxis übernommen hat, hat Gesines Privatleben auch schon bessere Tage gesehen. Es ist ja nun nicht nur die Auslastung im Beruf, sondern auch Gesines außerberufliche Leidenschaft - sich für Kriminalfälle in der Umgebung ihres niederbayrischen Heimatortes zu interessieren, sich geradewegs darin verstricken zu lassen -, die dazu führt, dass Gesines Freundin sich von ihr - zurecht - vernachlässigt fühlt - Beziehungsstress vorprogrammiert. Immer muss Gesine ihre Nase in Dinge stecken, für die sie eigentlich nicht zuständig ist. Und doch kann sie es nicht lassen … Und wieder einmal gibt es einen Kriminalfall aufzuklären: Eine junge Frau ist unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. Sie wird im Park des Dipoldinger Schlosses tot aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf: Die Frau hat keine Haare mehr auf dem Kopf. Ihr Körper macht einen ausgezehrten Eindruck. Und außerdem hat man ihr eine Ziffer auf den Rücken tätowiert. Was mag da passiert sein?
Wie immer wird Gesine Hofmann auch von diesem tödlichen Geheimnis geradezu magisch angezogen, sobald sie davon erfahren hat. Ein guter Freund von ihr - der Kommissar Jörg Berger - schätzt Gesines medizinisches Fachwissen und fragt um Rat, den ihm Gesine gerne erteilt. Gleichzeitig ist ihr Interesse an dem offensichtlichen Mordfall geweckt.
Von Anfang an scheinen die Spuren auf eine Gruppe von Menschen zu verweisen, die sich vor einiger Zeit in Dipolding angesiedelt haben, sich gleichzeitig aber auch von der dortigen Bevölkerung abgeschottet haben. Kommissar Berger mit Gesine im Schlepptau befragen diese Leute. Doch beißen die beiden auf Granit. Niemand will sich zu weit aus dem Fenster hinauslehnen oder gar irgendjemanden belasten. Nachforschungen führen zu nichts, weil sich alle, die etwas wissen könnten, verstockt und zugeknöpft geben.
Was sich jedoch zunehmend herauskristallisiert, ist die Tatsache, dass Gesine und Kommissar Berger es hier mit einer Sekte zu tun bekommen haben, deren Führer absolut nichts unversucht lassen, um ja nichts über die inneren Vorgänge der hermetisch abgeschirmten Gemeinschaft mit ihren magischen Ritualen und ihrem unerschütterlichen Glauben an ihren Führer nach draußen dringen zu lassen. Und dass da Leute am Werk sind, die schlimme Dinge vollführen - nur, um Macht über andere Sektenmitglieder auszuüben -, dafür spricht allein schon die Leiche der jungen Toten. Wollte sie fliehen? Oder auspacken?
Doch es wäre ja nicht Gesine Hofmann, würde sie sich mit ein paar Drohungen einfach abspeisen lassen. Zu viel soll hier nicht verraten werden. Aber für diesen vierten Kriminalfall von Gesine Hofmann hat Carolin Schairer in einem fremdartigen Kosmos recherchiert und einiges an Spannung aufbauen können. Wie immer kommt aber auch Gesines Liebesleben nicht zu kurz, auch wenn seit einiger Zeit der Haussegen schief hängt. Viel Spaß und Spannung beim Lesen!

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