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Didier Eribon: Der Psychoanalyse entkommen

Didier Eribon: Der Psychoanalyse entkommen

Dt. v. Brita Pohl. Ö 2017, 100 S., Broschur,  17.00
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Turia + Kant
Inhalt
Anhand von Barthes »Fragmenten einer Sprache der Liebe« und Foucaults »Der Wille zum Wissen« knüpft der schwule Soziologe und Foucault-Biograf Didier Eribon an die Ablehnung der freudomarxistischen Strömungen nach dem Mai 1968 an. Auch sein Text ist die Suche nach einem Ausweg aus dem übermächtigen Einfluss der Psychoanalyse. Diese wird als normative Macht verstanden, die weder der Homosexualität noch der Position der Frau ihre eigenständige Bedeutung einräumt und als solche auch heute noch oft nachwirkt. Eribon schließt daraus - unter Verweis auf Judith Butler - auf die Notwendigkeit, sich etwa in einer radikalen Queer Theory nicht oder nicht ausschließlich auf psychoanalytische Konzepte zu beziehen. Er schlägt vor, die Gegenbewegung wiederzubeleben, die in der Philosophie der 1970er Jahre aufgekommen war.
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