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Stefan Hirschauer: Die soziale Konstruktion der Transsexualität

Stefan Hirschauer: Die soziale Konstruktion der Transsexualität

D 1999, 364 S., Pb,  18.50
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Suhrkamp
Inhalt
»Die soziale Konstruktion der Transsexualität« ist die empirische und theoretische Analyse eines Phänomens, das sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts in den westlichen Gesellschaften etablieren konnte und kulturelle Grundüberzeugungen von der Körpergebundenheit und Konstanz der Geschlechtszugehörigkeit von Personen herausfordert. Die Untersuchung beruht auf interaktionsanalytischen und genealogischen Forschungsarbeiten sowie auf einer umfassenden Ethnographie der heterogenen Praktiken auf den Stationen eines medikalisierten Geschlechtswechsels: psychiatrische Diagnostik, Endokrinologie, plastische Chirurgie, Stimmtherapie, Justiz und Subkultur. An der Transsexualität werden die Axiome unserer kulturellen Annahmen über Geschlechtszugehörigkeit bewiesen und bestritten: dass der Körper die Geschlechtszugehörigkeit begründet und dass sie von lebenslanger Konstanz ist. In diesem Vexierbild spiegeln sich die Widersprüche und Verunsicherungen, die unsere Kultur mit der Transsexualität externalisiert. Sie gehören zu dem Stoff, aus dem sie fabriziert ist.
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