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Andreas Heilmann: Normalität auf Bewährung

Andreas Heilmann: Normalität auf Bewährung

Outings in der Politik und die Konstruktion homosexueller Männlichkeit. D 2011, 351 S., Broschur, € 30.63
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Als Klaus Wowereit (SPD - Regierender Bürgermeister von Berlin) 2001 mit seinem inzwischen legendären Bekenntnis »Ich bin schwul - und das ist auch gut so« an die Öffentlichkeit trat, stand er am Anfang einer ganzen Reihe von Politiker-Coming-outs. Auch wenn man als Politiker davor schon »out« sein konnte, wie das grüne Beispiel Volker Beck beweist, so scheinen nach Jahren einvernehmlichen ... Weiterlesen

Utta Isop, Viktorija Ratkoviæ (Hg.): Differenzen leben

Utta Isop, Viktorija Ratkoviæ (Hg.): Differenzen leben

Kulturwissenschaftliche u. geschlechterkritische Perspektiven auf Inklusion u. Exklusion. D 2011, 264 S., Broschur, € 29.61
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Eröffnen kulturelle, sexuelle, ökonomische oder geschlechtsspezifische Differenzen emanzipatorische Perspektiven für Einschlüsse und Ausschlüsse aus Gesellschaften? Jenseits symbolischer Markierungen widmet sich dieser Band der Kritik an unterschiedlichen Formen globaler und struktureller Herrschaft. Aus geschlechterkritischer, kulturkonstruktivistischer und queerer Perspektive thematisieren die Beiträge u.a. die Positionierung von Migrantinnen und Migranten, die Lage der »Sans Papiers«, soziale Aufstiegsstrategien von Minderheiten, Systeme globalen Hungers, die ... Weiterlesen

Ulrike Traub: Theater der Nacktheit

Ulrike Traub: Theater der Nacktheit

Zum Bedeutungswandel entblößter Körper auf der Bühne seit 1900. D 2011, 394 S., Broschur, € 35.77
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Nackte Körper auf Theaterbühnen sind nach wie vor ein Tabuthema und eignen sich als Aufreger. Dabei ist dieses Stilmittel keine Erfindung des Regietheaters, das auf Skandale aus wäre, sondern ein Spiegel des vorherrschenden Körperverständnisses. Der nackte Körper wird zum Prüfstein für die Zivilisiertheit der Gesellschaft und erhält dadurch ideologische Bedeutung. In der Freikörperkultur steht der entblößte Leib für ein Lebensgefühl ... Weiterlesen

Kerstin Bronner: Grenzenlos normal?

Kerstin Bronner: Grenzenlos normal?

Aushandlungen von Gender aus handlungspraktischer und biografischer Perspektive. D 2011, 270 S., Broschur, € 30.63
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Wie werden kulturelle Annahmen über Gender und Heteronormativität auf der Interaktionsebene verhandelt? Welche Reproduktionen gesellschaftlicher Zuschreibungen, welche Experimente und Überschreitungen finden sich? Wie verschränken sich derartige Erfahrungen mit anderen Erfahrungen sozialer Differenzierung - und welche Bedeutung haben sie schließlich für biografische Prozesse? Anhand der außeralltäglichen Eventkultur »Fastnacht« gelingt es der Autorin, auf methodisch innovative Weise subjektive Bedeutungen gesellschaftlicher Ungleichheitskategorien herauszuarbeiten ... Weiterlesen

Dorett Funcke, Petra Thorn (Hg.): Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern

Dorett Funcke, Petra Thorn (Hg.): Die gleichgeschlechtliche Familie mit Kindern

Interdisziplinäre Beiträge zu einer neuen Lebensform. D 2010, 494 S. mit Abb., Broschur, € 33.72
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Seit Jahren beeindrucken gleichgeschlechtliche Familien mit Kindern die bürgerliche Öffentlichkeit medial, beschäftigen Regierungen und Gesetzgeber und bewegen zahllose engagierte Experten und Laien. Die bisherigen Forschungsarbeiten zum Thema sind jedoch durch eine unidisziplinäre, einseitige Sichtweise begrenzt und weisen entsprechend blinde Flecken auf. Die disziplinäre Abgrenzung entspringt den tradierten Fachkulturen und den damit verbundenen unterschiedlichen methodologischen Leitlinien. Dies spiegeln auch die Beiträge ... Weiterlesen

Nina Schuster: Andere Räume

Nina Schuster: Andere Räume

Soziale Praktiken der Raumproduktion von Drag Kings und Transgender. D 2010, 327 S. mit Abb., Broschur, € 30.63
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Raum und Gesellschaft bedingen einander. Doch was prägt den Raum, wie wird er hergestellt? In dieser ethnografischen Studie wird Raumproduktion erstmalig aus der Perspektive sozialer Praktiken erforscht und mit heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit in Verbindung gebracht. Am Beispiel der Heterotopie in der Drag King- und Transgender-Szene werden körper- und interaktionsbezogene Aspekte von Raumproduktion und Geschlechtskonstruktion, die Mentalität und der sozialhistorische Kontext von ... Weiterlesen

Maja Figge, Konstanze Hanitzsch, Nadine Teuber (H: Scham und Schuld

Maja Figge, Konstanze Hanitzsch, Nadine Teuber (H: Scham und Schuld

Geschlechter(sub)texte der Shoah. D 2010, 324 S. mit Abb., Broschur, € 30.63
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»Scham« und »Schuld« sind die zentralen Narrationen, in denen die Verbrechen der Shoah verhandelt werden. Ihre geschlechtliche Codierung und strategisch-diskursive Verwendung in Bezug auf die nationalsozialistische Täterschaft steht im Zentrum des 11.Bandes aus der Reihe »GenderCodes« (Transkriptionen zwischen Wissen und Geschlecht). Aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven fragen die Autorinnen der Beiträge unter Anderem: welche Bedeutung kommt der Verschränkung von Geschlecht und ... Weiterlesen

Hanna Meißner: Jenseits des autonomen Subjekts

Hanna Meißner: Jenseits des autonomen Subjekts

D 2010, 303 S., Broschur, € 30.63
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Das autonome Subjekt ist in der Krise. Wie lässt sich Handlungsfähigkeit heute überhaupt noch denken, ohne auf eine unabhängige Instanz im Individuum zurückzugreifen? Aufbauend auf den Arbeiten von Judith Butler, Michel Foucault und Karl Marx stellt sich die Autorin dem Problem und rekonstruiert am Beispiel der Geschlechterdifferenz unterschiedliche strukturelle Dimensionen einer bestimmten historischen Konstellation, in der Autonomie eine Bedingung subjektiver ... Weiterlesen

Gaby Temme, Christine Künzel (Hg.): Hat Strafrecht ein Geschlecht?

Gaby Temme, Christine Künzel (Hg.): Hat Strafrecht ein Geschlecht?

Zur Deutung und Bedeutung der Kategorie Geschlecht in strafrechtlichen Diskursen. D 2010, 275 S., Broschur, € 28.58
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Es gibt Indizien, dass das Strafrechtssystem bei allen strafbaren Handlungen Männer und Frauen unterschiedlich behandelt. In dieser Aufsatzsammlung wird die Relevanz der Kategorie Geschlecht im Zusammenhang mit dem Strafrecht, bzw. der Strafrechtspraxis analysiert. Die Beiträge stammen aus den Bereichen Soziologie, Geschichts-, Literatur- und Strafrechtswissenschaft sowie aus der Kriminologie und ermöglichen einen multiperspektivisch-interdisziplinären Blick auf die historischen Entwicklungen und auch auf ... Weiterlesen

Uta Schirmer: Geschlecht anders gestalten

Uta Schirmer: Geschlecht anders gestalten

Drag Kinging, geschlechtliche Selbstverhältnisse und Wirklichkeiten. D 2010, 434 S., Broschur, € 30.63
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In der sozialen Wirklichkeit ist die ausschließliche Zweigeschlechtlichkeit zwar theoretisch durchgesetzt, aber praktisch immer stärker umkämpft. Seit etwa 20 Jahren ist diese Ambivalenz zunehmend ins Bewusstsein der Geschlechterforschung gerückt. Gegenwärtig werden zunehmend alternative Lebensweisen der Geschlechtlichkeit möglich. Darüber existieren noch wenige systematische Untersuchungen. Auf der Basis von Interviews und Beobachtungen nimmt die Autorin Alltagspraxen, soziale Beziehungen und selbst gewählte Verhältnisse ... Weiterlesen

Kathrin Zehnder: Zwitter beim Namen nennen

Kathrin Zehnder: Zwitter beim Namen nennen

Intersexualität zwischen Pathologie, Selbstbestimmung und leiblicher Erfahrung. D 2010, 445 S., Broschur, € 34.75
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Unter dem Begriff »Intersexualität« werden einige Diagnosen zusammengefasst, die gestellt werden, wenn das Geschlecht eines Menschen nicht eindeutig bestimmbar ist. Dahinter verbirgt sich noch immer ein gesellschaftlicher Tabubereich. Was dazu führt, dass die Existenz intersexueller Menschen verschwiegen wird. Intersexualität ist im medizinisch-psychologischen Diskurs noch immer ein Verhandlungsgegenstand. Dem steht ein medizinkritischer Gegendiskurs gegenüber, der v.a. frühe Zuweisungen zu einem Geschlecht ... Weiterlesen

Ulrike Klöppel: XX0XY ungelöst

Ulrike Klöppel: XX0XY ungelöst

Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin. D 2010, 695 S., Broschur, € 40.91
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»Gender« als zentraler Begriff der Geschlechterforschung wurde als psychologisches Konzept in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geprägt. Es entstand im Kontext einer medizinischen Normierung intersexueller Menschen. Die Wurzeln des Genderbegriffs reichen allerdings weit in die Geschichte des ärztlichen Umgangs mit Hermaphroditen zurück. Dabei werden langfristige Wandlungen der Kategorie Geschlecht offengelegt. Die Autorin untersucht diese Zusammenhänge anhand der medizinischen Literatur ... Weiterlesen

Barbara Schütze: Neo-Essentialismus in der Gender-Debatte

Barbara Schütze: Neo-Essentialismus in der Gender-Debatte

Transsexualismus als Schattendiskurs pädagogischer Geschlechterforschung. D 2010, 269 S., Broschur, € 28.58
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Mehr als in verwandten Wissenschaftszweigen hat der Gender-Begriff in der Pädagogik eine Karriere gemacht - mit einer Art Kollateralschaden: durch das Festhalten am Genderbegriff wird nebenbei der Normalität der Zweigeschlechtlichkeit mit allen Konsequenzen prolifiert. Auch in der Pädagogik wurden und werden Geschlechtsgrenzgänger/-innen normalisierenden Maßnahmen unterworfen. Eine Eindeutigkeit des Geschlechts wird permanent eingefordert. Dieser Band reflektiert den Zusammenhang von Natur und ... Weiterlesen

Heinz-Jürgen Voß: Making Sex Revisited

Heinz-Jürgen Voß: Making Sex Revisited

Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive. D 2010, 463 S., Broschur, € 35.77
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Geschlecht als Gender ist ein gesellschaftliches Produkt - eine Ansicht, die heute allgemeinhin akzeptiert wird. Dass aber auch das biologische Geschlecht »sex« gesellschaftlich gemacht ist, war bislang nur ein Postulat queer-feministischer Theorien. In »Making Sex Revisited« soll diese These anhand biologischer Theorien erstmals ausführlich untersucht werden. Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien verschiedener Epochen (Antike, Frühneuzeit, Gegenwart) werden hier dargestellt und ... Weiterlesen

Doris Leibetseder: Queere Tracks

Doris Leibetseder: Queere Tracks

Subversive Strategien in der Rock- und Popmusik. D 2010, 336 S., Broschur, € 29.61
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Für die aktuelle Genderpolitik und die Queer Theory stellt diese sozial- und kulturwissenschaftliche Untersuchung, die an Schlüsselmotiven zeitgenössischer Rock- und Popmusik festgemacht ist, eine echte Pionierarbeit im deutschsprachigen Raum dar. Anhand von Aspekten wie Ironie, Parodie, Camp, Maske/Maskerade, Cyborg, Transsexualität oder Dildos wird der subversive Charakter queerer Motive aufgezeigt und in Bezug gesetzt zu den klassischen Diskursen der abendländischen Philosophiegeschichte. ... Weiterlesen

Ulrike Wohler: Weiblicher Exhibitionismus

Ulrike Wohler: Weiblicher Exhibitionismus

Das postmoderne Frauenbild in Kunst und Alltagskultur. D 2009, 221 S. mit Abb., Broschur, € 29.61
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Weiblicher Exhibitionismus ist - in der westlichen Kultur verankert - im Gegensatz zu seinem strafrechtlich verfolgten, männlichen Pendant gesellschaftlich integriert. Die Zurschaustellung des weiblichen Körpers kann Ausdruck erotischer Macht sein und damit auch eines selbstbestimmten Sexualsubjekts. So nutzten Marilyn Monroe oder Madonna Nacktheit als Möglichkeit befreiender erotischer Selbstdarstellung und verwirklichten in diesen künstlerischen Provokationen progressive Stellungnahmen. Vor dem Hintergrund soziologischer, ... Weiterlesen

Barbara Paul, Johanna Schaffer (Hg.): Mehr(wert) queer * Queer Added (Value)

Barbara Paul, Johanna Schaffer (Hg.): Mehr(wert) queer * Queer Added (Value)

Visuelle Kultur, Kunst und Gender-Politiken. D 2009, 243 S., Broschur, € 25.49
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In diesem Band der Reihe »Studien zur visuellen Kultur« wird das kritische Potenzial queerer und queer-feministischer Bild- und Kunstpolitiken diskutiert. Wie interagieren visuelle Argumentationen mit rechtlichen und politischen Diskursen? Hier ergeben sich diverse Ausdifferenzierungen und Zuspitzungen queerer politischer Positionen und ästhetischer Möglichkeiten. Der Band enthält Beiträge in deutscher und englischer Sprache. Beiträge stammen u.a. von Antke Engel, Sushila Mesquita und ... Weiterlesen

Philippe Weber: Der Trieb zum Erzählen

Philippe Weber: Der Trieb zum Erzählen

Sexualpathologie und Homosexualität, 1852 - 1914. D 2008, 378 S., Broschur, € 30.63
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Durch ihre Beschäftigung mit dem Thema machten Wissenschaftler wie Richard von Krafft-Ebing, Magnus Hirschfeld, Iwan Bloch oder Sigmund Freud Homosexualität erstmals sowohl denkbar als auch erforschbar. Sie berichteten von einschlägigen Fällen und entwickelten daraus ihr einheitliches Homosexualitätskonzept. Eine Wissenschaftsgeschichte einschlägiger, sexualpathologischer Fälle, Reportagen und Umfragen verdeutlicht mehrere Aspekte medizinischen Berichtens, die von Disziplinierung und Diskriminierung auf der einen bis zu ... Weiterlesen


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