Löwenherz - die Buchhandlung in Wien. Fachbuchhandlung mit schwulem und lesbischem Sortiment.
 
 
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Felix Haß: Blank

Felix Haß: Blank

D 2021, 200 S., Pb, € 14.00
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Inhalt
Ein nackter junger Mann in der Sauna ist durchaus nach dem Geschmack von Kommissar Steffen Lenz - wenn er ihm auch lebendig bedeutend lieber gewesen wäre. Der Fall selbst erscheint erst einmal nicht allzu kompliziert, was Steffen Lenz durchaus entgegenkommt. Leider wird, was einfach scheint, doch sehr verwirrend. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei schwule junge Männer, die zum Tatzeitpunkt in der Sauna gesehen wurden. Einer von beiden ist flüchtig. Der andere hat durch eine Kopfverletzung sein Gedächtnis verloren. Er ist entweder Zeuge, Täter oder weiteres Opfer. Um dem Geschehen auf den Grund zu gehen, ermittelt Steffen Lenz des öfteren am Rand des Erlaubten. Privat und dienstlich zu trennen war dabei noch nie seine Stärke.
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Johannes Kram: Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber ...

Johannes Kram: Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber ...

Die schreckliche nette Homophobie in der Mitte der Gesellschaft. 2. überarbeitete Auflage. D 2021, 192 S., E-Book (Format epub), € 9.99
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Inhalt
Der Sound der neuen Homophobie klingt nicht böse, sondern nett. Schrecklich nett. Er greift Homosexuelle nicht offensiv an, aber unterstellt ihnen eine gemeinsame Agenda, die in Gestalt einer ominösen Homolobby Sonderrechte durchsetzen möchte. Die neue Homophobie ist nicht das Problem dumpfer Stammtische. Sie schwelt hinüber zu den Orten des links-intellektuellen Milieus bis hin zu den Grünen. Sie findet sich im Feuilleton, am Theater, im politischen Kabarett. Im Prinzip ist die neue Homophobie natürlich die alte. Neu ist, dass es sich um eine Homosexuellenfeindlichkeit handelt, die auf ihrer Homosexuellenfreundlichkeit beharrt. Johannes Krams Buch ist für Heteros und Homos, es schlägt Brücken, will aber auch konstruktiven Streit provozieren.
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Taschenbuch, € 16.00

Lutz van Dijk: Kampala - Hamburg

Lutz van Dijk: Kampala - Hamburg

Roman einer Flucht. D 2020, 192 S., Broschur, € 12.00
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Inhalt
David aus Hamburg lernt David aus Kampala über PlanetRomeo kennen. Was zunächst nur eine Internetbekanntschaft zweier Jugendlicher (der eine ist 18, der andere 16) zu sein scheint, entwickelt sich zu einer packenden Abenteuer- und Liebesgeschichte. Denn David aus Kampala wird beim Sex mit einem Freund von dessen Vater erwischt, der nun alles daran setzt, David hinter Gitter zu bringen - Homosexualität ist in Uganda mit lebenslänglicher Haft bedroht. Zum Glück hat David seine Mutter auf seiner Seite und so gelingt ihm die Flucht, zunächst über Ruanda und Nigeria nach Istanbul. Zunächst verläuft die Flucht einigermaßen gut, doch in Laos droht alles zu scheitern, als David komplett ausgeraubt und brutal zusammengeschlagen wird. David aus Hamburg verfolg die Flucht gebannt, er hat David aus Kampala versprochen, dass er ihm hilft und sich um ihn kümmern wird, wenn er es nach Deutschland schafft.

Lutz van Dijk erzählt diese Geschichte konsequent aus der Perspektive zweier Teenager, der Roman ist darum eigentlich ein Jugendbuch - doch eines, das gerade wegen dieser Klarheit ein Buch für jedes Alter geworden ist, zumal Lutz van Dijk es geschafft hat, nicht nur viele interessante Fakten unterzubringen, sondern vor allem auch, die Geschichte der beiden Davids temporeich und fesselnd zu erzählen. Er erzählt von schwulem Leben in Afrika, von Selbsthilfegruppen, die unter Lebensgefahr arbeiten, von Mut und Verzweiflung - und kontrastiert das mit mutigen Initiativen in Europa, von schwulen Jugendlichen, die ihre Zukunft aufs Spiel setzen, von selbstverständlicher Hilfsbereitschaft und Engagement. Dass die Helden dieser Geschichte in Europa wie in Afrika vor allem aber schwule Jungs mit allen ihren Sehnsüchten nach Zärtlichkeit, Sex und romantischer Liebe sind, das vergisst Lutz van Dijk nie; und so ist "Kampala - Hamburg" eben auch ein mutmachender Roman über schwule Liebe überall auf der Welt.
(Veit empfiehlt - Winter-Katalog 2020/21)
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E-Book (epub), € 9.99
Taschenbuch, € 12.00

Aimée Duc: Sind es Frauen?

Aimée Duc: Sind es Frauen?

Roman über das dritte Geschlecht. D 2020, 144 S., Broschur, € 16.00
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Inhalt
Minotschka studiert zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit Hingabe Medizin in Bern. Sie ist mit Marta, einer polnischen Adligen liiert - eine gemeinsame Zukunft scheint ausgemachte Sache zu sein. Minotschka führt aber auch ein reges gesellschaftliches Leben, trifft regelmäßig Freundinnen und Freunde, für ihren Bekanntenkreis sind die Empfänge in ihrer Wohnung nachgerade Höhepunkte. Doch auch Pierette, eine Schauspielerin, ist in Minotschka verliebt, als Marta aufs heimatliche Gut abreist, weil ihr Vater gestorben ist und Minotschka wohl länger von Marta getrennt sein wird, fasst sich Pierette ein Herz und nimmt Minotschka das Versprechen ab, auch bei einem Ortswechsel bei ihr bleiben zu dürfen. Und Marta kommt nicht zurück: Erst kurt sie übertrieben lange auf Sylt, dann heiratet sie einen jungen Offizier. Minotschka ist am Boden zerstört, nicht nur die verlorene Liebe setzt ihr zu, fast stärker scheint die Verletzung zu sein, dass Marta Verrat an allem begangen hat, was den Freundinnen so wichtig war: Lesbischsein, Emanzipation, Verachtung der Ehe (ob gleich- oder verschiedengeschlechtlich). Die lesbische Liebesgeschichte dient aber vor allem als Rahmen für zahlreiche Streitgespräche zu Themen der Frauenemanzipation im Allgemeinen und Fragen lesbischer Lebensentwürfe im Besonderen. Einerseits entsteht dadurch ein prachtvolles Bild der damaligen Debatte, andererseits bekommen wir einen Eindruck davon, um wieviel radikaler und konsequenter damals gedacht wurde. Dabei besticht die Erzählung besonders durch feinen Humor und spitze Formulierungen, vor allem Selbstironie scheint einer der sympathischsten Züge der Autorin gewesen zu sein, denn die Heldinnen, die sich in Liebeshändel verstricken, sind erklärte Verächterinnen jeder Form von romantischer Liebe, die sie in scharfsinnigen Tiraden als plumpen Fallstrick der männlichen Herrschaftsansprüche entlarven. Eine gekonnte Kontrastierung von Inhalt und Form, kurzweilig, amüsant, bildend - einfach großartig!
(Veit empfiehlt - Winter-Katalog 2020/21)
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E-Book (epub), € 9.99
Taschenbuch, € 16.00

Karen-Susan Fessel: In die Welt

Karen-Susan Fessel: In die Welt

D 2020, 512 S., geb., € 20.00
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Inhalt
Nell braucht eine Auszeit - frisch von Irma, ihrer großen Liebe, verlassen kommen Schatten ihrer Vergangenheit unbarmherzig immer wieder hervor. Da fügt es sich, dass sie auf ein Sabbatjahr seit vier Jahren hingearbeitet hat. Sie zieht in die norddeutsche Kleinstadt, in der sie ihre Jugend verbracht hat; dort lebt auch ihre Mutter, mit der sie zwar ein eher konfliktgeladenes Verhältnis verbindet, doch Nell befürchtet, dass ihre Mutter bald sterben könnte. Und auch für sich selbst fühlt sie, wie ihr die Zeit davonläuft; zwar ist sie nach Jahrzehnten in Berlin eine Großstädterin geworden, aber Heimat empfindet sie merkwürdigerweise nur für das elende Nest an der Nordsee. Doch dort gibt es ein paar sehr schräge Vögel - und es ist einer der besonderen Merkmale des Romans, dass er mehrfach die Perspektive wechselt. Zu Beate, die das Hotel ganz in ihrer Nähe leitet und die offenkundig mehr von Nell will als Freundschaft, zu Louis, den Tischler, der als Kind missbraucht wurde und der diese Last mit sich herumträgt. Nell beginnt dann auch eine Affäre - und aus der erhofften Ruhe, um zu sich selbst zu finden, wird nichts - schon gar nicht, als Nells bester schwuler Freund, Jack, auftaucht und sie zu einer Entscheidung nötigt, denn er hält die ganze Idee von beschaulichem Landleben für schwachsinnig. - Was von der ersten Seite dieses Romans auffällt ist: Ruhe, eine Ruhe, in die man förmlich fällt und die einen beim Lesen in eine ganz eigentümliche Stimmung versetzt. Dass der Roman eine durchaus ereignisreiche und spannende Geschichte erzählt und damit im zuweilen harten Kontrast zum Erzählstil steht, steigert dieses Empfinden, fast scheint das Zeitgefühl durch dieses Stilmittel ausgehebelt zu werden - und genau darum geht es Karen-Susan Fessel wohl auch: »In die Welt« könnte genausogut »Aus der Zeit« heißen. Nicht nur der Zeitfluss der Gegenwart verschwimmt, dadurch, dass Rückblenden im Präsens, die eigentliche Handlung in der Vergangenheitsform erzählt werden, scheint die Vergangenheit sich geradezu der Gegenwart zu bemächtigen, erlebte Wirklichkeit wird von Erinnerungen an Vergangenes regelrecht gekapert. Allein dieses Erzähl-Spiel macht den Roman lesens-, ja erlebenswert; doch sobald man das Buch zuschlägt und aus Karen-Susan Fessels Welt auftaucht, wird einem dazu noch klar: Was für eine packende, unerhörte Geschichte!
(Veit empfiehlt - Winter-Katalog 2020/21)
Dieser Querverlag-Titel ist auch erhältlich als:
E-Book (epub), € 9.99
Hardcover, € 20.00

Susanne Kalka (Text) / Helene Traxler (Illustr.): Lesbisch - feministisch - sichtbar

Susanne Kalka (Text) / Helene Traxler (Illustr.): Lesbisch - feministisch - sichtbar

Rolemodels aus dem deutschsprachigen Raum. D 2020. 192 S., geb., € 20.00
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Inhalt
Wer braucht schon Rollenmodelle? Die Frage erscheint durchaus berechtigt. Aber in schwierigen Zeiten wie diesen muss am Beispiel von sichtbar lesbischen Feministinnen ein positives Lebensmodell dem zunehmenden gesellschaftlichen Rechtsruck und der verheerenden Stimme des Populismus entgegengestellt werden. Es geht um Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der brüchig zu werden und irgendwann aufzureißen droht. Um zu zeigen, dass es so nicht endlos weitergehen kann, braucht es Vorbilder.

Dass es auch früher nicht einfach war, sich einer sich verschlechternden gesamtgesellschaftlichen Situation entgegenzustemmen und einem retrograden Trend gegenzusteuern, liegt auf der Hand. Umso interessanter ist es, sich vor Augen zu führen, wie lesbisch-feministische Heldinnen es geschafft haben, sichtbar zu sein und gleichzeitig ein ermutigendes progressives Zukunftsmodell auszusenden, das bei anderen - vor allem jüngeren - zum erwünschten Empowerment führt - und womöglich sogar Nachahmerinnen findet. Sie sind Vorbilder. Sie haben Zeichen in den unterschiedlichsten Bereichen gesetzt - jede nach ihrem Können und ihren Möglichkeiten.

Mit den Texten der Kurzbiografien von Susanne Kalka, den Illustrationen von Helene Traxler und kurzen Textzitaten unternimmt »Lesbisch feministisch sichtbar« den zeitgemäßen Versuch, heutigen LeserInnen diese 40 wichtigen Frauen und ihr Leben nahezubringen. Eingang in dieses schön gemachte Buch haben sehr unterschiedliche Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden. Darunter Schauspielerinnen wie Maren Kroymann, Sigrid Grajek oder Christina Hecke, Aktivistinnen wie Debora Antmann oder Henrie Dennis, Richterinnen wie Susanne Baer, TV-Moderatorinnen wie Bettina Böttinger oder Anne Will, Wirtschaftsfrauen wie Astrid Weinwurm-Wilhelm, Künstlerinnen wie Sabine Wunderlin oder Sharon Adler, Autorinnen wie Karen-Susan Fessel, Manuela Kay oder Mirjam Müntefering, Sportlerinnen wie Imke Duplitzer oder Tanja Walther-Ahrens, Politikerinnen wie Ulrike Lunacek oder Barbara Hendricks, Wissenschaftlerinnen wie Madeleine Marti, Luise F. Pusch oder Corinna Rufli. Das breite Spektrum zeigt, in welchen Bereichen sichtbar lesbische Feministinnen bis heute etwas bewegen konnten. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung dieser Identifikationsfiguren gerade für junge Frauen. Die Autorin Susanne Kalka beschreibt das Gefühl mit 16, als die ganze Welt um sie herum heterosexuell erschien. Es fehlte ihr an sichtbaren lesbisch-feministischen Role Models, an denen sie sich hätte orientieren können. Sie hatte keine Ahnung, was für eine Vielzahl an Lebensentwürfen für sie offen gestanden wären. Woher sollten sie auch kommen, solange sich die Gesellschaft heteronormativ gegeben hat? Erste Auftritte von Lesben (auch Lesbenpaaren, die sympathisch waren und glücklich erschienen) in den Medien brachen erst das Eis.
»Lesbisch feministisch sichtbar« unternimmt den Versuch, an dem Bild zu rütteln, dass es sich bei den sichtbaren lesbisch-feministischen Identifikationsfiguren nur um seltene Einzelfälle handelt - nur weil sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen, heißt das lange nicht, dass es nicht eine Vielzahl von ihnen gibt. Das Buch stellt auch weniger bekannte Frauen mit ihren Ansichten vor ebenso wie die Promis, die im Scheinwerferlicht und im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Ein absolut wichtiges Buch sowie ein perfekter Geschenktipp.
(Jürgen empfiehlt - Winter-Katalog 2020/21)
Dieser Querverlag-Titel ist auch erhältlich als:
Hardcover, € 20.00

Aimée Duc: Sind es Frauen?

Aimée Duc: Sind es Frauen?

Roman über das dritte Geschlecht. D 2020, 144 S., E-Book (Format epub), € 9.99
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Inhalt
Mit ihrem eleganten Kurzhaarschnitt, ihrer bevorzugten Mischung aus Männer- und Frauenkleidung, ihrer selbstsicheren Gangart und ihrem jungenhaften Charme ist die französisch-russische Minotschka das Objekt der Begierde für einen großen Freundeskreis von Frauen an der Universität Genf. Doch Minotschka interessiert sich nur für eine Frau: Marta. Die Handlung um den lustigen Freundeskreis und ihr geselliges Leben nimmt eine plötzliche Wendung, als Marta nach Warschau reisen muss, um bei ihrem schwer kranken Vater zu sein. Eines Tages erhält Minotschka dann einen Brief, der sie bis ins Mark erschüttert: Marta hat einen jungen Offizier geheiratet. Die schockierte Minotschka versucht nun verzweifelt, ihr Leben ohne die geliebte Partnerin zu gestalten - bis das Schicksal sie nach Jahren unerwartet wieder zusammenführt. - Zusätzlich zum Wiederabdruck des Romans ordnen die Literaturwissenschaftlerinnen Dr. Margaret Sönser Breen und Dr. Nisha Kommattam den Text historisch ein. Dieses Essay wirft spannende Fragen zum Geschlechterverständnis und lesbischer Existenz im frühen 20. Jahrhundert auf. Lässt sich die Theorie des dritten Geschlechts mit aktuellen queeren Lebensweisen und Forschungen verbinden?
Dieser Querverlag-Titel ist auch erhältlich als:
Taschenbuch, € 16.00
Taschenbuch, € 16.00

Lutz van Dijk / Joanna Ostrowska / Joanna Talewicz: Erinnern in Auschwitz

Lutz van Dijk / Joanna Ostrowska / Joanna Talewicz: Erinnern in Auschwitz

Auch an sexuelle Minderheiten. D 2020 172 S., E-Book (Format epub), € 9.99
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Inhalt
Auschwitz ist das international bekannteste Symbol dafür, welche Grausamkeiten Menschen anderen Menschen antun können. Während jüdische Männer und Frauen sowie Angehörige der Roma und Sinti nach der Nazi-Ideologie systematisch »vernichtet« werden sollten, ging es bei Homosexuellen eher darum, sie hart zu bestrafen, mit dem Ziel der »Umerziehung«. Die 20 Beiträge der ausgewiesenen, überwiegend polnischen und deutschen Expertinnen und Experten dokumentieren bislang weitgehend unbekannte Fakten und decken auf, warum die Nazis sexuelle Minderheiten verfolgten - und warum vieles in der Forschung bis heute unbeachtet blieb. Was aktuell eine »queere Geschichte des Holocaust« genannt wird, erlaubt einen menschlicheren und nicht heteronormativen Ansatz, um differenzierter zu verstehen, was damals geschah. Die Zeit ist gekommen zu erkennen, dass ein solches Erinnern in Auschwitz heute von Vorteil für alle Teile der Gesellschaft ist - nicht nur in Polen und Deutschland.
Dieser Querverlag-Titel ist auch erhältlich als:
Taschenbuch, € 18.00


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