Ulrike Karner

Die Autorin Ulrike Karner - Themenseite der Buchhandlung L&oum;wenherz Als Kind liebte es Ulrike Karner, der besten Freundin lange Briefe zu schreiben, worin sie selbst erfundene Geschichten erzählte. Vor dem Einschlafen betete sie zu Gott, später einmal ein Buch veröffentlichen zu dürfen, war das Schreiben doch wie ein Brunnen, der sich mit Glück füllte. Im Jugendalter wurden die ersonnenen Gedichte und Erzählungen derart bizarr, dass nur mehr die Begeisterung der besten Freundin ungebrochen blieb. Daher entschied sich Ulrike Karner für die Ergreifung eines verwandten Berufsfeldes, nämlich der Psychologie und Pädagogik. Jobs als Kellnerin, Verkäuferin, Horterzieherin, Kleinkindpädagogin, Evaluatorin von Projekten, Museumspädagogin und Organisatorin von Kinderfesten ließen sie in so manch seelischen Abgrund blicken. Als sie die wissenschaftlichen Studien schließlich abschloss, redete sie sich ein, die Diplomarbeit sei ein Ersatz für das erträumte Buch aus der Kindheit. Doch wie sie lernen durfte, halten faule Kompromisse nun einmal nicht. Während sie als Psychologin arbeitete, wurde der Drang zu schreiben immer stärker, bis sie sich eine Auszeit gönnte und den Debütroman »Allah und der Regenbogen« verfasste. Darin griff sie das Tabuthema «Homosexualität bei jungen Migrantinnen« auf, das auf reges Interesse stieß. Im September 2011 wurde die Fortsetzung »Regenbogenlicht« veröffentlicht, die auch als eigenständige Geschichte zu lesen ist. - Neben dem Schreiben unterstützt Ulrike Karner Jugendliche, die in Krisen stecken.

Mehr über Ulrike Karner erfährst Du auf ihrer Facebook Seite.

Romane von Ulrike Karner

Ulrike Karner: Regenbogenlicht

D 2011, 291 S., Broschur, € 20.56
In der Fortsetzung von »Allah und der Regenbogen« steht die junge Muslimin Ebru nun zu ihrem Lesbischsein. Der Skandal in ihrer Familie ist entsprechend groß. Es soll einfach nicht sein, was nicht sein darf. Also wird für Ebru eine Zwangsheirat arrangiert, die jedoch nicht zustande kommt, weil Ebru fliehen kann. Die Zeit ohne ihre Familie gibt ihr Gelegenheit, ihre neu gewonnenen Freiheiten voll auszukosten. Dennoch geistern in ihrem Kopf weiterhin Gedanken an ihre erste große Liebe Mona herum. Währenddessen kriegt Ebrus Bruder Tarik ebenfalls den Druck der Familie zu spüren. Er soll die Familienehre retten und mit einer bestellten Frau aus der Türkei eine arrangierte Ehe eingehen - doch er liebt Lena, die Tochter eines Lesbenpaares. Also verweigert auch er sich der Familienehre. Plötzlich steht die Allmacht der Väter gegen das Glück der Kinder.


Ulrike Karner: Allah und der Regenbogen

D 2010, 348 S., Broschur, € 20.51
Ebru ist Muslima und frisch verliebt: in eine andere Frau. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen für Mona und ihren religiösen Grundeinstellungen. Zunächst einmal ist es ihr wichtig, dass die Eltern und ihr Bruder Tarik nichts von ihren lesbischen Neigungen erfahren. Glücklicherweise gibt es im Leben von Tarik gerade nichts Anderes als die Beziehung zu seiner neuen Flamme Lena - und deren Familie entspricht nicht ganz den Vorstellungen von Tariks türkischer Familie: sie hat zwei Mütter, und die sind auch noch ein lesbisches Paar. Die Wiener Autorin Ulrike Karner erlaubt der Leserin mit dieser doppelten Liebesgeschichte zweier muslimischer Geschwister einen unverkrampften Blick über den Tellerrand von engen kulturellen Traditionen hinaus.


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