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Kate Bornstein, S. Bear Bergman: Gender Outlaws

Kate Bornstein, S. Bear Bergman: Gender Outlaws

The Next Generation. USA 2010, 302pp., brochure, € 14.59
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In the 15 years since the release of »Gender Outlaw«, Kate Bornstein's challenge to gender ideology, transgender narratives have made their way from the margins to the mainstream and back again. Today's transgenders, genderqueers, and other sex/gender radicals are writing a drastically new world into being. In the Next Generation of Gender Outlaws, Bornstein, together with writer, raconteur, and theater artist S. Bear Bergman, collects and contextualizes the work of this generation's trans and genderqueer forward thinkers — new voices from the stage, on the streets, in the workplace, in the bedroom, and on the pages and websites of the world's most respected mainstream news sources. The book includes essays, commentary, comic art, and conversations from a diverse group of trans-spectrum people who live and believe in barrier-breaking lives.
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Moe Meyer: An Archaeology of Posing

Moe Meyer: An Archaeology of Posing

Essays on Camp, Drag, and Sexuality. USA 2010, 221pp., brochure, € 28.69
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University of Wisconsin Press
This book compiles two decades of new and previously published writing on gay culture by one of the field's most provocative and outspoken critics. Diverging from the text-based premise of most queer theory, Meyer utilizes performance studies and interpretive anthropology to examine camp and drag performances in the spaces in which they appear. He explores a variety of topics - from transsexual striptease and Harlem drag balls to the death of camp - within the genre of queer drag and sexuality performance. This collection of essays, with Meyer's rejection of gender parity and his celebration of the effeminate gay male body, presents a fresh interpretation of established art forms. From the pre-Stonewall era to the present day, Meyer's cultural critique redefines how we understand the phenomena of camp and drag.
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Ralf Isau: Die Galerie der Lügen

Ralf Isau: Die Galerie der Lügen

D 2007, 637 S., Pb, € 9.20
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Dieser Krimi beschäftigt sich mit transsexuellen Innenwelten. Wie fühlt ein Mensch, der Frau und Mann zugleich ist? Wie fühlt sie/er, wenn frau/man sie/ihn als nächsten Schritt der Evolution feiert, obwohl sie/er Darwins Lehre eigentlich für den größten Irrtum der Wissenschaft hält? Wie fühlt diese Person, wenn anscheinend nur sie die Botschaft hinter einer Serie von Museumseinbrüchen erkennt, aber frau/man sie verdächtigt, anstatt ihr zuzuhören? Wie fühlt ein Geschöpf, das nie richtig gelernt hat zu fühlen? Und was wird es tun? Alex Daniels, eine junge Journalistin, wird verdächtigt, an einem Überfall im Louvre beteiligt gewesen zu sein, bei dem ein Wächter getötet wurde. Ihre Fingerabdrücke wurden am Tatort gefunden. Doch Alex ist unschuldig. Sie ist selbst das Opfer eines geheimen Experiments, bei dem Menschen geschaffen wurden, die Mann und Frau zugleich sind. Menschen mit ganz besonderen Fähigkeiten. Und einer von ihnen sinnt nun auf Rache ...
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Nina Schuster: Andere Räume

Nina Schuster: Andere Räume

Soziale Praktiken der Raumproduktion von Drag Kings und Transgender. D 2010, 327 S. mit Abb., Broschur, € 30.63
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transcript
Raum und Gesellschaft bedingen einander. Doch was prägt den Raum, wie wird er hergestellt? In dieser ethnografischen Studie wird Raumproduktion erstmalig aus der Perspektive sozialer Praktiken erforscht und mit heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit in Verbindung gebracht. Am Beispiel der Heterotopie in der Drag King- und Transgender-Szene werden körper- und interaktionsbezogene Aspekte von Raumproduktion und Geschlechtskonstruktion, die Mentalität und der sozialhistorische Kontext von Orten und Räumen sowie die Rolle sozialer Normen für die Raumproduktion beleuchtet. Die Autorin kann zeigen, dass Raumproduktion immer ein unabgeschlossener, in Aushandlung befindlicher, facettenreicher sozialer Prozess ist.
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Christiane Völling: »Ich war Mann und Frau«

Christiane Völling: »Ich war Mann und Frau«

Mein Leben als Intersexuelle. D 2010, 256 S., , € 20.51
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Christiane Völling, Jahrgang 1959, wurde in einer deutschen Kleinstadt geboren. Ihre Genitalien waren uneindeutig. Arzt und Eltern hielten das Kind für einen Jungen mit zu kleinem Penis, es bekam den Namen Thomas. Ein Leben lang zweifelte »Thomas« an seiner Rolle als Mann, fühlte sich »wie ein Monster«. Dass »ihm« die weiblichen Geschlechtsorgane herausoperiert und Testosteron verabreicht worden waren, erfuhr »er« erst 30 Jahre später. 2007 verklagte sie den Arzt, der ihr das angetan hatte, und bekam Schmerzensgeld zugesprochen. Ein Prozess mit Signalwirkung für die über 100.000 Intersexuellen in Deutschland. Christiane Völling arbeitet heute als Krankenpflegerin. Sie war sowohl Mann als auch Frau, doch das erfuhr sie erst als 46jährige aus ihren Krankenhausakten. Die Autorin erzählt von ihrem Leben, Vorurteilen, Selbstzweifeln und dem Entschluss, mit 50 Jahren noch einmal neu anzufangen.
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Monika Donner: Tiger in High Heels

Monika Donner: Tiger in High Heels

Zweimal Käfig und zurück. Ö 2012 (2. Aufl.), 568 S., Broschur, € 19.90
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Ferdinand Berger
Monika Donner wurde 1971 in Linz als Junge geboren, maturierte an einem Jesuitenkollegium und war Offizier des österreichischen Bundesheeres. Heute arbeitet sie als selbständige Lebensberaterin und als Juristin im Verteidigungsministerium. Sie ist eine rebellische Transfrau und lebt in einer »hetero-lesbischen« Partnerschaft mit einer Frau. Ihre Transidentität empfindet sie als wesentlichen Lebensbestandteil. 2009 hat sie beim Verfassungsgerichtshof erkämpft, dass für Transsexuelle der Zwangscharakter geschlechtsanpassender Operationen aufgehoben wurde. Deutschland, Schweiz und Italien sind 2011 gefolgt. In ihrem Buch geht sie den gesellschaftlichen Zwängen und Restriktionen nach: Warum werden Tiger in Käfige gesteckt? Weil sie sonst eine Gefahr für die gezähmte Gesellschaft darstellen. Uns Menschen geht es im Grunde genauso. Tief drinnen sind wir frei wie Raubkatzen. Aber schon als Kind werden wir in soziale Käfige voller Normen, Rollen und Zwänge eingesperrt. Sie machen uns zu angepassten Marionetten des Systems. Der Mensch tritt in den Hintergrund. Monika Donner gelingt es, den Menschen wieder in den Vordergrund zu holen. Anhand ihrer Biographie, ihres Rechtskampfs sowie wissenschaftlicher und spiritueller Abhandlungen beschreibt sie, wie sie zu sich selbst und ihrer Freiheit gefunden hat. Das erzählt sie scharf und präzise, gleichzeitig aber gefühlvoll und unterhaltsam, sodass jeder Leser etwas für seinen Lebensweg mitnehmen kann.
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Kathrin Zehnder: Zwitter beim Namen nennen

Kathrin Zehnder: Zwitter beim Namen nennen

Intersexualität zwischen Pathologie, Selbstbestimmung und leiblicher Erfahrung. D 2010, 445 S., Broschur, € 34.75
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transcript
Unter dem Begriff »Intersexualität« werden einige Diagnosen zusammengefasst, die gestellt werden, wenn das Geschlecht eines Menschen nicht eindeutig bestimmbar ist. Dahinter verbirgt sich noch immer ein gesellschaftlicher Tabubereich. Was dazu führt, dass die Existenz intersexueller Menschen verschwiegen wird. Intersexualität ist im medizinisch-psychologischen Diskurs noch immer ein Verhandlungsgegenstand. Dem steht ein medizinkritischer Gegendiskurs gegenüber, der v.a. frühe Zuweisungen zu einem Geschlecht sowie die Pathologisierung der Intersexualität kritisiert. Durch körperliche Selbstbestimmung und die Fokussierung auf die physische Erfahrung (anstelle der Funktionalität) kann Zwittersein zu einer echten Existenzweise werden.
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Ulrike Klöppel: XX0XY ungelöst

Ulrike Klöppel: XX0XY ungelöst

Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin. D 2010, 695 S., Broschur, € 40.91
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transcript
»Gender« als zentraler Begriff der Geschlechterforschung wurde als psychologisches Konzept in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geprägt. Es entstand im Kontext einer medizinischen Normierung intersexueller Menschen. Die Wurzeln des Genderbegriffs reichen allerdings weit in die Geschichte des ärztlichen Umgangs mit Hermaphroditen zurück. Dabei werden langfristige Wandlungen der Kategorie Geschlecht offengelegt. Die Autorin untersucht diese Zusammenhänge anhand der medizinischen Literatur des deutschsprachigen Raums vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Bis hin zur präventiven geschlechtlichen Vereindeutigung am aktuellen Brennpunkt der Auseinandersetzungen um die Intersexualität. Ein materialreicher Beitrag zu einer selbstreflexiven Geschichte der Gender Studies.
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