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Surur Abdul-Hussain: Genderkompetenz in Supervision und Coaching

Surur Abdul-Hussain: Genderkompetenz in Supervision und Coaching

D 2012, 342 S., Broschur, € 41.07
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Dieses Buch geht der Frage nach, welchen Stellenwert Gender in Supervision und Coaching besitzt. Was bedeutet »Genderkompetenz« in berufsbezogenen Beratungssettings? Wie kann »Genderintegrität« gewährleistet werden? Die Wiener Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin entwickelt hier ein integratives Verständnis von »Genderkompetenz« in Supervision und Coaching , indem sie differenziert und mehrperspektivisch theoretische Grundlagen, Forschungsergebnisse und Beispiele aus der Praxis miteinander vernetzt. Dadurch räumt sie mit Vorurteilen und Gemeinplätzen zu Gender und Gender Mainstreaming auf. Auch stellt sie mit dem Konzept der »Genderintegrität« ein neues, ethiktheoretisch fundiertes Leitparadigma für einen achtsamen Umgang mit Genderfragen vor, das für Diskriminierungen ebenso wie für Potenziale sensibilisiert.
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Sushila Mesquita: Ban Marriage!

Sushila Mesquita: Ban Marriage!

Ambivalenzen der Normalisierung aus queer-feministischer Perspektive. Ö 2012, 302 S., Broschur, € 17.95
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Zaglossus
Die Sichtweise auf Schwule und Lesben in der Gesellschaft normalisiert sich zusehends. Doch dieser Trend ist aus queer-feministischer Perspektive nicht nur positiv zu bewerten. Zwar eröffnen sich neue Möglichkeiten. Und es werden auch neue Rechte eingerichtet. Doch damit sind auch neue Anforderungen hinsichtlich erwarteter Anpassungen und neue Abgrenzungen verbunden. Am Beispiel der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paarbeziehungen wird in diesem Buch versucht darzustellen, welche Mechanismen in dieser Normalisierung greifen und welche Auswirkungen sie zeitigt. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die Debatte um die Einrichtung eines separaten Partnerschaftsgesetzes im Gegensatz zur Öffnung der Ehe und entwirft im Ansatz eine radikale Familienrechtsreform.
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Michel Foucault: Der Mut zur Wahrheit

Michel Foucault: Der Mut zur Wahrheit

Vorlesung am Collège de France 1983/84. Dt. .v. Jürgen Schröder. D 2011, 479 S., Pb, € 18.50
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Suhrkamp
Seine letzten Vorlesungen am Collège de France widmete Michel Foucault 1983/84 der freimütigen, öffentlichen, aufbegehrenden Rede. Damit bewegte er sich auf das Hauptthema seines Spätwerks zu - dem Wirkungszusammenhang zwischen aufrichtigem Sprechen und der Politik. Er greift dabei auf das Fundament der westlichen Welt zurück und stellt dabei mit Sokrates den Kynikern - quasi den Underdogs - einen Gründungsvater der abendländischen Philosophie gegenüber. In dieser Konfrontation verortete Foucault den Zugang zum wahren Leben - indem man die Wahrheit über sich selbst entziffern sollte in einer Durchquerung des Aktuellen auf der Basis, bzw. mit Hilfe des Geschichtlichen. In seinen Vorlesungen verband Foucault Gelehrsamkeit, persönliches Engagement und die Arbeit am Ereignis.
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Michel Foucault: Die Regierung des Selbst und der anderen

Michel Foucault: Die Regierung des Selbst und der anderen

Vorlesung am Collège de France 1982/83. Dt. v. Jürgen Schröder. D 2011, 506 S., Pb, € 19.53
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Suhrkamp
Die letzten Vorlesungen Michel Foucaults am Collège de France waren dem Mut zur Wahrheit gewidmet. Diese äußere sich lt. Foucault in der freimütigen, öffentlichen, eventuell sogar aufbegehrenden Rede. Hier greift Sprechen in die Politik ein. Am Beispiel der griechischen Antike kann Foucault zeigen, wie sich der Verfall der griechischen Stadtstaaten im Übergang des öffentlichen Sprechens hin zu einer persönlichen Anrede von Fürsten vollzog. Foucault revidiert eine ganze Reihe von Themen der antiken Philosophie: darunter die Figur des Philosophenkönigs, die platonische Verurteilung der Schrift und Sokrates' Ablehnung einer Redekunst, die auf politische Ambitionen abzielt. In diesem Auftakt einer Vorlesungsreihe formulierte Foucault sein philosophisches Vermächtnis.
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Michael Groneberg and Christian Funke (eds.): Combatting Homophobia

Michael Groneberg and Christian Funke (eds.): Combatting Homophobia

Experiences and Analyses Pertinent to Education. D 2011, 264 pp., brochure, € 25.60
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LIT Verlag
Discrimination based on sexual orientation and gender identity concerns everybody, but it is foremost lesbian and gay persons who have to deal with it, especially when confronting the discovery of their homosexuality as a child or adolescent. In this book, practitioners working with youth and researchers from social, political and educational sciences, theology and philosophy raise awareness of the spectrum of homophobia and offer solutions to the suffering it engenders in youths. The book is helpful for parents, teachers and others who are responsible for youth and education. It reviews concrete knowledge, combines it with scientific approaches and identifies need for further research.
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Sabine Hess: Intersektionalität revisited

Sabine Hess: Intersektionalität revisited

Empirische, theoretische und methodische Erkundungen. D 2011, 277 S., Broschur, € 30.63
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transcript
»Intersektionalität« (Intersectionality) steht für eine wissenschaftliche Perspektive, die Geschlechterforschung und feministische Anliegen wieder stärker in den Vordergrund rückt. Einschlägige Lehrbücher regen die Diskussion an und fordern zur Verfeinerung von analytischen Kategorien auf. In diesem Band aus der Reihe »Kultur und soziale Praxis« wird die Genealogie von Intersectionality kritisch hinterfragt. Zugleich geht es um eine kritisch fundierte Weiterentwicklung einer differenzierten Machtanalyse: wo weisen soziale und kulturelle Komplexitäten über die bisherigen intersektionalen Konzeptionen hinaus? Welche ethnografischen, historischen und sozialwissenschaftlichen Zugänge führen über den Bestand intersektionaler Forschung hinaus?
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Annemarie Schweighofer-Brauer: Cross Work

Annemarie Schweighofer-Brauer: Cross Work

Geschlechterpädagogik überkreuz in Deutschland und Österreich. D 2011, 217 S., Broschur, € 28.78
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Ulrike Helmer
»Cross Work« meint die geschlechterbewusste pädagogische Überkreuzarbeit von Frauen mit Jungen und von Männern mit Mädchen. Das wegweisende Konzept entstand aus der praxisbezogenen Suche nach Qualifikationen von Pädagoginnen und Pädagogen zur Arbeit mit jeweils andersgeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen. Es erfragt, was Frauen Jungen und Männer Mädchen anbieten können und auf welche Grenzen sie achten sollten. Cross Work-Fachleute experimentieren aber auch quer zu Zweigeschlechtlichkeit und Heterozentrierung. Unabdingbare Voraussetzung für Cross Work ist die geschlechterbewusste Kommunikation untereinander. Das Buch gibt Antwort auf Fragen wie: was hat sich an Erfahrungswissen in der praktischen Arbeit inzwischen herauskristallisiert? Was sind die politischen Hintergründe? Gibt es strittige Bereiche?
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Martin Schneider, Marc Diehl (Hg.): Gender, Queer und Fetisch

Martin Schneider, Marc Diehl (Hg.): Gender, Queer und Fetisch

Konstruktion von Identität und Begehren. D 2011, 203 S. mit S/W-Abb., Broschur, € 16.45
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Männerschwarm
Auf der Suche nach den »eigenen« Formen der Lust bewegt sich das Individuum in einem gesellschaftlich geprägten Rahmen von Geschlecht und Begehren, einem Gefüge von Normen und von Grenzen der Toleranz, von dem das soziale Leben ebenso wie die kulturelle und künstlerische Praxis geprägt werden. Die Beiträge der hier zusammengefassten Vortragsreihe beschäftigen sich mit der Schnittstelle zwischen der Individualität und diesen Normen. Sie fragen danach, wie sich »sexuelle Identitäten« wie sich auch Fetische herausbilden und wie Normen und Zuordnungen in queerer Praxis, in provokanter Inszenierung der Körper und in neuen sozialen und kulturellen Performanzen durchbrochen werden können. Auch das emanzipatorische Potenzial, das sich in diesen Brüchen entfaltet, wird deutlich.
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