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Anna Babka (Hrsg.): Queer Reading in den Philologien

Anna Babka (Hrsg.): Queer Reading in den Philologien

D 2008, 296 S., Broschur, € 27.65
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Unter »Queer« lassen sich Lebensweisen ebenso verstehen wie politische Handlungsstrategien. In den Wissenschaften steht der Begriff für eine fächerübergreifende Auseinandersetzung mit Sexualität und Geschlechterverhältnissen. Der Gegenstand der Queer Theory ist die kritische Analyse heteronormativer Diskurse. Ausgehend von einer internationalen Tagung zu den Queer Studies in Wien wurde 2006 unter Berücksichtigung literarischer Texte ein queerer Blickwinkel in die Philologien eingebracht. Schwerpunkte bildeten dabei die Verbindung zwischen Theorie und Anwendung sowie der Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft. Zu Tage trat ein nicht überraschende Vielfalt an Positionen und Arbeitsformen.
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Claudia Liebrand: Queer Lectures 1.Jg., Heft 5: John Wayne Wouldn't Like Gay Cowboys

Claudia Liebrand: Queer Lectures 1.Jg., Heft 5: John Wayne Wouldn't Like Gay Cowboys

D 2008, 42 S., Broschur, € 6.17
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Männerschwarm - Queer Lectures 5
Die Ang Lee-Verfilmung von »Brokeback Mountain« macht eine neue Betrachtung des Westerngenres nötig - insbesondere hinsichtlich seiner Tradition der Genderbetrachtung. Kurioserweise waren für Western Fragen der Homosexualität und Homoerotik schon immer wesentlich. Im Subtext liefert das amerikanischste aller Filmgenres die Bedrohung der behaupteten Heterosexualität der Protagonisten faktisch mit: die Homosexualität als dämonisierte Alternative. Zum Vergleich mit »Brokeback Mountain« zieht die Autorin dieser Queer Lectures die beiden Western »Die glorreichen Sieben« und »Butch Cassidy und Sundance Kid« heran. Die Autorin lehrt Allgemeine Literaturwissenschaft und Medientheorie an der Universität Köln.
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Lydia Potts, Jan Kühnemund (Hrsg.): Mann wird man

Lydia Potts, Jan Kühnemund (Hrsg.): Mann wird man

D 2008, 232 S., Broschur, € 25.49
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In den westlichen Gesellschaften erfüllen derzeit junge muslimische Männer die Funktion von Sündenböcken. Insbesondere seit 9/11 unterliegen sie Dämonisierungs- und Sensationalisierungsprozessen. In diesem konzentrierten Interesse stehen die muslimisch-migrantischen Geschlechterbeziehungen im Brennpunkt. Hierbei wird zunehmend das Stereotyp des »aggressiven und patriarchalen Migranten« ventiliert. Dabei wird der Frage nach den konkreten Zusammenhängen zwischen Migration und Religion im Hinblick auf die Transformation, bzw. Konstruktion männlicher Identitäten zu wenig auf den Grund gegangen. Die Beiträge in diesem Band aus der Reihe »Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung« versuchen diese Forschungslücke an den Schnittstellen Migration - Männlichkeit, bzw. Maskulinität - Islam zu schließen.
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Anika Kainz: Polens Andere

Anika Kainz: Polens Andere

D 2008, 273 S., Broschur, € 30.63
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transcript
Minderheiten haben es im postsozialistischen Polen nicht leicht. Nationales Selbstverständnis und Geschlechter-, bzw. Sexualitätskonzepte haben eine eigenwillige Konfiguration hervorgebracht, die der Interpretation bedarf. Diese Studie stützt sich dabei auf die Perspektive der Politischen Anthropologie und skizziert sich überlappende, verschränkte und verknotete Diskurse, Redeweisen, Referenzrahmen und Aktionen. Dabei wirken auf die Akteurinnen und Akteure nicht nur innere Faktoren, sondern auch äußere Einflüsse. Eine Neuverhandlung im Spannungsfeld von polnischer Innen-, europäischer und feministischer Politik ist dabei im Gange, die stetig neue kulturelle Alternativen und neue Subjektivitäten auftut. Im Brennpunkt stehen die heftig geführten Debatten um Feminismus, Abtreibung oder Homosexualität.
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Louis-Georges Tin (ed.): The Dictionary of Homophobia

Louis-Georges Tin (ed.): The Dictionary of Homophobia

Engl. by Marek Redburn. CAN 2008, 448 pp., hardback, € 39.95
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Based on the work of researchers from 15 countries, this global history of a central gay and lesbian experience is a mammoth, encyclopedic book that traces various cultural responses to homosexuality, in all regions of the world. Over 160 essays cover various aspects of gay rights and homophobia as experienced in all regions in Africa, the Americas, Asia, Europe, and the South Pacific, from the earliest epochs to present day. Subjects include religious and ideological forces such as the Bible, Communism, Hinduism, Islam, and Judaism, historical events such as Stonewall and AIDS, personalities such as J. Edgar Hoover, Matthew Shepard, Pat Buchanan, Joseph McCarthy and Oscar Wilde, and other topics such as coming out, adoption, deportation, ex-gays, cinema, music, literature, prison, shame, lesbophobia, and biphobia. In an era when gay amrriage is a hot-button political issue, and in a world where adults and even teens are still being executed by authorities for the »crime« of homosexuality this is an important book.
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David Coad: The Metrosexual

David Coad: The Metrosexual

USA 2008, 214 pp., brochure, € 17.99
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How do you explain Dennis Rodman's dyed hair, tattoos, and pierced body parts? Why are there so many athletes stripping for men's underwear ads? Besides sport, what do Pat Riley, Alex Rodriguez, and Ian Thorpe have in common? And why has David Beckham been compared to Louis XIV? In this exploration of past and present celebrity athletes, the author shows how gender roles for men are undergoing a revolutionary change. Once famous for their lack of style off the field, professional players are now fashion-conscious trendsetters. Looking at the certain stellar sports figures of the past, such as Joe Namath and Jim Palmer, who were at the vanguard of reinterpreting gender roles, Coad goes on examine their primped out and »pimped out« contemporary successors - those athletic peacocks in their furs, silks, and diamonds who embody metrosexuality, widen its focus, and demonstrate the range of experiences open to today's male.
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Thea Hillman: Intersex (For Lack of a Better Word)

Thea Hillman: Intersex (For Lack of a Better Word)

USA 2008, 159 pp., brochure, € 12.39
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»Intersex« chronicles one person's search for self in a world obsessed with normal. What is »intersex«? According to the Intersex Society of North America, the word describes a person born with sexual anatomy that doesn't seem to fit the typical definitions of female or male. In first-person prose as intimate as a diary, the author redefines memoir in a series of stories that take a no-holds-barred look at sex, gender, family, and community. Whether she's pondering quirky family tendencies, reflecting on queerness, or recounting scintillating sex club adventures, Hillman's vision for cultural and societal change shines through. In a »Traditional Values Coalition« special report entitled »Homosexual Urban Myth«, Thea Hillman is described as a radical who promotes the »homosexual revolution« by erotic readings.
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Franziska Rauchut: Wie »queer« ist »Queer«?

Franziska Rauchut: Wie »queer« ist »Queer«?

D 2008, 147 S., Broschur, € 15.32
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Ulrike Helmer
Der Begriff »queer« machte im Laufe der Zeit eine denkwürdige Karriere mit: aus einem Schimpfwort wurde zunächst der Inbegriff des Aktivismus in randständigen Identitätspositionen und schließlich institutionalisierte es im universitären Rahmen. Die Autorin versucht eine Bestandsaufnahme zur queeren Forschungsdiskussion in der Bundesrepublik Deutschland. Wieso wird im deutschsprachigen Raum immer wieder »quer« als Übersetzung für »queer« angeboten? Welche Folgen hat dieser heikle Transfer? Wurde das ausreichend reflektiert? Wichtiger noch: welche Auswirkungen hatte die Etablierung in der Universitätslandschaft auf die politische Schlagkraft des Begriffs? Ging sie womöglich verloren? Wenn ja, wie müsste »queer« nun umgedeutet werden, um eine effektivere Politik zu erdenken?
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