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Lüder Tietz (Hg.): Emanzipation und Partizipation

Lüder Tietz (Hg.): Emanzipation und Partizipation

Grundkurs Homosexualität und Gesellschaft 3. D 2004, 80 S., geheftet, € 14.99
Kostenloser Versand ab 20 Euro Bestellwert.
Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M10
Homosexuelle Männer in Deutschland versuchen seit über einem Jahrhundert, sich zu emanzipieren und an der Gesellschaft zu partizipieren. Die Selbstbefreiung aus gesellschaftlichen Zwängen verknüpft persönliche Entwicklung mit politischer Selbstbestimmung und ist meist durch das Dagegen-Sein bestimmt. Die Teilhabe an politischer Willensbildung und administrativen Entscheidungen ist hingegen oft vom Dafür-Sein geprägt, ihr sind jedoch durch normative Vorgaben oft enge Grenzen gesetzt. Da beide Bestrebungen meist Hand in Hand gehen, ergibt sich hieraus ein grundsätzlicher Widerspruch, der sich historisch mehrfach in widerstreitenden politischen Strategien und Fraktionen homosexueller Männer niedergeschlagen hat: Stefan Micheler stellt konkurrierende Leitbilder von Männern, die andere Männer begehren, in der Weimarer Republik vor. Lüder Tietz, Michael Bochow und Bastian Sanders verdeutlichen, wieso der Nationalsozialismus die Emanzipation homosexueller Männer noch in der Adenauer-Zeit behinderte. Im Gespräch berichtet Rainer Marbach über die Anfänge der zweiten Schwulenbewegung in den 1970-er Jahren, über Homolulu in Frankfurt und die Gründung des Waldschlösschens. Chris Schenk analysiert die Eingetragene Lebenspartnerschaft im Kontext soziologischer und juristischer Veränderungen von Beziehungsformen. Lüder Tietz schildert den Streit um die politische Bedeutung der CSD-Paraden.
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Lüder Tietz, Volker Weiß: Normierung und Diskriminierung

Lüder Tietz, Volker Weiß: Normierung und Diskriminierung

Grundkurs Homosexualität und Gesellschaft 2. D 2003, 80 S., geheftet, € 14.99
Kostenloser Versand ab 20 Euro Bestellwert.
Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M9
Die Macht, Normen zu setzen und durchzusetzen, strukturiert Geschichte und Gesellschaft. So definier(t)en Kirche, Recht und Medizin Geschlechternormen und normgerechte Formen von Sexualität. Homosexualität wurde lange als Abweichung von der Norm der Heterosexualität diskutiert und als Sünde, Verbrechen und Krankheit verfolgt. Trotz Strafrechtsreform, Schwulenbewegung und gesellschaftlichem Wandel bestimmt die Frage nach Normalität und Perversion weiter die Debatte. Der erste Beitrag dieses Hefts geht der Macht, Normen zu setzen und Normalität zu definieren, nach und gibt einen historischen Überblick zur Bedeutung von Kirche, Strafrecht und Medizin für die Normierung von Sexualität und die Diskriminierung von Homosexualität. Es geht um eine historische Periodisierung und die Darstellung der Wechselwirkungen dieser drei wichtigsten Diskriminierungsinstanzen der westlichen Gesellschaften. Der zweite Beitrag analysiert schwule Sexualität zwischen den Polen (Selbst-)Normalisierung und Transgression und geht zunächst den Fragen nach, wie eine normative bzw. normale Sexualität hergestellt wird und was schwule Sexualität von männlicher Sexualität unterscheidet. Zur Analyse der kollektiven Versprechen, die an den schwulen Sex geknüpft sind, wird dann der Tendenz einer Normalisierung der schwulen Sexualität die Wiederaneignung des Polymorph-Perversen gegenüber gestellt.
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Rüdiger Lautmann: Sexualität, Kultur, Gesellschaft

Rüdiger Lautmann: Sexualität, Kultur, Gesellschaft

Grundkurs Homosexualität und Gesellschaft 1, € 9.90
Kostenloser Versand ab 20 Euro Bestellwert.
Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M7
Um den soziokulturellen Platz der Homosexualität zu bestimmen, wird hier weit ausgeholt. Wo siedeln die Gleichgeschlechtlichen im Kosmos von Trieb und Lust? Solange wir zurückdenken können, hat man sie unter Aufsicht gestellt. Auf sie zielten zahlreiche Eingriffe und scharfe Gängelungen - im letzten Jahrhundert vor allem durch Psychiatrie und Kriminalisierung sowie jeder Menge Vorurteile. Doch wer beobachtet eigentlich die ach so »Normalen«? Sie lieben unbehelligt, in trügerischer Ruhe und in quasi-natürlichen Bahnen. Diese Perspektive wird in diesem Heft umgedreht. Wir schauen uns das Liebesleben der Mehrheit an. Wir fragen nach dem Sexuellen schlechthin, wovon Schwullesbisches ja nur ein Teil ist: Wie ist es geformt? Wie tritt es gesellschaftlich in Erscheinung? Welche kulturellen Kräfte formen das Sexuelle und geben auch dem Gleichgeschlechtlichen einen Sinn? Am Ende des Heftes wollen wir uns orientieren, wo wir heute stehen - die wir seit langem unterwegs sind zwischen Perversion und Normalität.
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Dirk Linck, Volker Weiß: Kultur und schwule Subkultur

Dirk Linck, Volker Weiß: Kultur und schwule Subkultur

D 2007, 80 S., geheftet, € 9.90
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Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M5
Unsere kulturellen Wertmaßstäbe bauen Hierarchien. Funktion des Kulturbegriffs ist nicht zuletzt, alles auszuschließen, was nicht als Kultur gelten darf. Diesem Ausschlußverfahren verdanken »Subkulturen« ebenso ihre Existenz wie die »Trivialkultur«. Die homosexuelle Subkultur wurde nicht von Homosexuellen gemacht. Das Eindringen subkultureller Gruppen in die Dominanzkultur hat deren Ausdrucksmittel erweitert, ohne ihre Normen grundsätzlich in Frage stellen zu können. Die Einbindung in die Dominanzkultur hat auch Schwule auf diese Übereinkünfte verpflichtet. Maßsetzend ist der Schwule nur in einigen subkulturellen Bereichen, im Eigenen. Innerhalb der Dominanzkultur hat er maßzuhalten, wenn er nicht in Erscheinung treten will. Die Beiträge dieses Bandes des Literaturwissenschaftlers und Publizisten Dr. Dirck Linck und des Sozialwissenschaftlers Volker Weiß beleuchten die Spannung zwischen Dominanz- und Subkultur. Im Zentrum steht die Frage nach einem machtgestützten Verhältnis von Kulturen. Es geht nicht ein weiteres Mal um die Haltung der Heterosexuellen zu den Schwulen, sondern um die Produktivität der Dominanzkultur in unseren Köpfen. In den Köpfen der Schwulen.
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Corinna Gekeler, Schwules Forum Niedersachsen (Hg.: Schwulenberatung in Niedersachsen. Überblick - Bedarf - Perspektiven

Corinna Gekeler, Schwules Forum Niedersachsen (Hg.: Schwulenberatung in Niedersachsen. Überblick - Bedarf - Perspektiven

D 2001, 80 S., geheftet, € 9.90
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Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M4
Die Schaffung von Beratungsmöglichkeiten für homosexuelle Männer ist nach wie vor ein zentrales Anliegen schwuler Gruppen und Initiativen. Mit dem vorliegenden Materialienheft möchte das Schwule Forum Niedersachsen auf folgende Fragen für Niedersachsen erste Antworten geben: Wie sieht die Beratungsarbeit heute praktisch aus? Wer macht Beratungsangebote, und wie sind diese in die allgemeine Beratungslandschaft eingebunden? Die Politologin Corinna Gekeler untersuchte dazu einen repräsentativen Querschnitt der niedersächsischen Verhältnisse. Diese sind einerseits geprägt durch die Arbeit der Beratungsstelle für Homosexuelle in Hannover, deren Arbeit für homosexuelle Männer im Wesentlichen auf einer Förderung aus Landesmitteln beruht. Andererseits gibt es eine Vielzahl von Gruppen und Initiativen, die in verschiedenen Formen ehrenamtliche Beratungsarbeit leisten. Welche Zukunftsperspektiven und -möglichkeiten sich ergeben, soll mit Hilfe dieser Arbeit auf möglichst breiter Basis und insbesondere mit den Gruppen und Initiativen in Niedersachsen diskutiert werden.
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Stefan Mielchen / Klaus Stehling (Hg.): Begegnungen mit dem Fremden

Stefan Mielchen / Klaus Stehling (Hg.): Begegnungen mit dem Fremden

D 2001, 80 S., geheftet, € 9.90
Kostenloser Versand ab 20 Euro Bestellwert.
Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M3
Dem Fremden zu begegnen ist häufig mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Fremdsein wird nicht selten als Ausgrenzung erlebt. Gerade schwule Männer erfahren dies in ihrem alltäglichen Umfeld: am Arbeitsplatz, aber auch in der Szene, in der die Abweichung von der Norm oft zum Außenseiter stempelt. Welche Strategien lassen sich entwickeln, der Ausgrenzung und Diskriminierung zu begegnen? Der Band dokumentiert ein Seminar, in dem persönliche Erfahrungen mit dem Anderssein und der Umgang mit Fremdheitserlebnissen im Mittelpunkt standen. Anti-Diskriminierungsgesetze und andere gezielt politische Maßnahmen haben mittlerweile auch die aktuelle Diskussion erreicht: Ein weiterer Schwerpunkt der Dokumentation ist die Darstellung der Aktivitäten, die die Europäische Union auf der Basis des Amsterdamer Vertrages entwickelt hat, insbesondere mit Blick auf die Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz, die von schwulen Männern als häufigste Diskriminierungserfahrung genannt wird.
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Klaus Stehling (Hg.): Queer Politics - Aufbruch zu neuen Ufern?!

Klaus Stehling (Hg.): Queer Politics - Aufbruch zu neuen Ufern?!

D 2003, 81 S., geheftet, € 9.90
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Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M2
Das Seminar im Rahmen der Schwulenfortbildung im Waldschlösschen bot Einblicke in die für viele unzugänglich erscheinende Diskussion der Queer-TheoretikerInnen und wollte neugierig machen auf das Hinterfragen des scheinbar Alltäglichen und Selbstverständlichen. »Verqueere« Sichtweisen auf die Geschichte der menschlichen Zweigeschlechtlichkeit und die Lebensweise nordamerikanischer IndianerInnen zwischen Männer- und Frauenrollen: in den Materialien zu dieser Veranstaltung werden Vorträge des Sozialwissenschaftlers Volker Weiß und des Ethnologen Lüder Tietz dokumentiert, die den SeminarteilnehmerInnen Inhalte der queer theory und konkrete Ansätze von queer politics in den vereinigten Staaten und der Bundesrepublik aus unterschiedlichen Perspektiven näher brachten.
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Stefan Mielchen / Klaus Stehling (Hg.): Kommunalpolitik und ihre Möglichkeiten für Schwule und Lesben

Stefan Mielchen / Klaus Stehling (Hg.): Kommunalpolitik und ihre Möglichkeiten für Schwule und Lesben

D 2001, 72 S. geheftet, € 9.90
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Waldschlösschen Verlag  - Edition Waldschlösschen M1
Was können Schwule und Lesben bewegen, wo sie leben, arbeiten und wohnen? In der Kommunalpolitik bieten sich vielfältige Möglichkeiten, politische Entscheidungsabläufe im eigenen Lebensumfeld mitzugestalten - ob als Ratsmitglied oder als außerparlamentarischer Akteur. Voraussetzung ist die genaue Kenntnis kommunaler Strukturen. Wer weiß, wie eine Stadtverwaltung funktioniert, was in der Gemeindeordnung verankert ist und wie Mittel aus dem städtischen Haushalt beantragt werden, kann erfolgreich schwullesbische Projekte verwirklichen. Das Heft stellt formale Grundlagen kommunalpolitischer Arbeit vor und zeigt am Beispiel verschiedener Städte und Initiativen mögliche Handlungsfelder »vor Ort« auf - denn der Abbau der Diskriminierung von Schwulen und Lesben beginnt zumeist vor der eigenen Haustüre.
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