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Christopher Isherwood: Löwen und Schatten

Christopher Isherwood: Löwen und Schatten

Dt. v. Joachim Kalka. D 2010, 317 S., geb., € 25.70
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1938 erschien Christopher Isherwoods Jugenderinnerungen »Löwen und Schatten« erstmals in England. Beginnend mit seiner Schulzeit, beschwören sie aber vor allem die Atmosphäre seiner Cambridge-Jahre wieder und zeigen ihn als jungen Tutor, Medizinstudenten und ambitionierten Schriftsteller. Nach seinen ersten Stehversuchen als Autor wuchs er schnell in die schimmernde literarische Welt der 20er Jahre hinein. Dabei befreundete er sich mit ähnlich ambitionierten Altersgenossen wie W.H. Auden und Stephen Spender. Diese Freundschaften mit seinen Geistesverwandten hielten ein Leben lang. Komisch-ironisch schildert Isherwood in den Memoiren Tagträume, Erlebnisse und Einsichten. Dabei kristallisieren sich zwei Dinge heraus: seine Liebe zur Literatur und seine Liebe zu den Männer. Stilistisch erinnern diese Memoiren stark an Isherwoods Romane. (Also available in the English original »Lions and Shadows« for € 15,95)
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Thorsten Benkel, Fehmi Akalin (Hrsg.): Soziale Dimensionen der Sexualität

Thorsten Benkel, Fehmi Akalin (Hrsg.): Soziale Dimensionen der Sexualität

Beiträge zur Sexualforschung. Bd. 94. D 2010, 393 S., Broschur, € 41.02
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Psychosozial-Verlag
Moderne Gesellschaften thematisieren Sexualität in vielen Bereichen von Religion und Recht über Wirtschaft und Kunst bis hin zu Erziehung und in den Massenmedien. Die Soziologie, die lange Zeit eine auffällige Abstinenz gegenüber diesem Forschungsgegenstand aufwies, widmet nun ein breites Interessenspektrum den vielfältigen Dimensionen sexueller Kommunikation. Dies zeigt ein verändertes Verständnis sowohl der Soziologie als auch der Sexualität. Der 94. Band aus der Reihe »Beiträge zur Sexualforschung« bündelt soziologische Analysen zu grundlegenden Fragen der Sexualität in der Gesellschaft und ihrem Wandel sowie zu einzelnen Phänomenen wie Liebe, Geschlechterdifferenz, Jugendsexualität, Pornografie, Prostitution und Voyeurismus. Beiträge stammen u.a. von Hannelore Bublitz, Franz X. Eder, Rüdiger Lautmann und Volkmar Sigusch.
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José Esteban Munoz: Cruising Utopia

José Esteban Munoz: Cruising Utopia

The Then and There of Queer Futurity. USA 2009, 223 pp., brochure, € 24.95
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New York University Press
The LGBT agenda has for too long been dominated by pragmatic issues like same-sex marriage and gays in the military. It has been stifled by this myopic focus on the present, which is short-sighted and assimilationist. But gay liberation's activist past and pragmatic present are merely prologue to a queer cultural future, the author of »Cruising Utopia« suggests in this condemnation of the political status quo. Casting his vision of a radical gay aesthetic through the prisms of literature, photography and performance, the author dismisses commonplace concerns like same-sex marriage as desires for »mere inclusion« into a »corrupt« mainstream. He seeks to break the present stagnancy by cruising ahead. Drawing on the work of Ernst Bloch, Munoz recalls the queer past for guidance in presaging its future. »We may never touch queerness, but we can feel it as the warm illumination of a horizon imbued with potentiality, an ideality that can be distilled from the past and used to imagine a future.«
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Helga Pregesbauer: Irreale Sexualitäten

Helga Pregesbauer: Irreale Sexualitäten

Zur Geschichte von Sexualität, Körper und Gender in der europäischen Hexenverfolgung. Ö 2010, 301 S., Broschur, € 24.80
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Löcker Verlag
Die neuzeitlichen Hexenverfolgungen hängen mit der europäischen Sexualitätsgeschichte eng zusammen. Hexereistereotype leiten sich direkt von Sexualitäten ab. Die Hexenden wurden extrem sexualisiert gesehen - am stärksten ausgeprägt in der Figur der Hexe. Thematisiert wurden irreale Sexualitäten mit Dämonen oder dem Teufel ebenso wie reale Sexualitäten, die in Hexenprozessen zur Sprache kamen. Zu Letzteren zählen illegitime Sexualitäten von Laien oder Priestern, Unzucht, Inzest, Homosexualität, sexualisierte Gewalt, Infantizid und unerwünschte Ehen. Erotisierten Sabbatvorstellungen am Hexentanzplatz, Prostitution, der Markierung der Frau als lustgetriebenes Wesen, genderspezifischen Differenzierungen sowie deren Ursachen wird ebenso nachgegangen wie der Frage, ob die Hexenverfolgungen im Grunde »Frauenverfolgungen« waren.
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Maria Froihofer, Elke Murlasits, Eva Taxacher (Hr: L[i]eben und Begehren zwischen Geschlecht und Identität

Maria Froihofer, Elke Murlasits, Eva Taxacher (Hr: L[i]eben und Begehren zwischen Geschlecht und Identität

Ö 2010, 239 S., Broschur, € 22.00
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Löcker Verlag
Wen wir als liebens- und begehrenswert empfinden, hängt mit den Vorstellungen von idealen Körpern, den Idealbildern von Mann und Frau, unserem Sinn für Schönheit und »Normalität« zusammen. Liebe und Begehren, Erotik und Sexualität unterliegen dem gesellschaftlichen Wandel. Das bekommen Schwule und Lesben im Laufe der Geschichte immer wieder zu spüren. Ein am Universalmuseum Joanneum angesiedeltes, interdisziplinäres Projekt in der Steiermark ging den Fragen rund um Sex/Gender, Sexualität und Begehren, Normierung und Selbstorganisation nach. Anhand von Interviews und Fotos aus der aktuellen lesbisch-schwulen Bewegung geben die Textbeiträge Einblicke in das Spektrum an Lebensentwürfen und Lebenswirklichkeiten. Mit Beiträgen von Neda Bei, Jens Dobler, Hanna Hacker, Gudrun Hauer, Ines Rieder, Hans-Peter Weingand u.a.
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Scott Zieher: Band of Bikers

Scott Zieher: Band of Bikers

USA 2010, 80 pp., hardbound, € 22.59
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In the basement of an apartment building in Manhattan, Scott Zieher discovered a pile of photographs among the effects of a recently deceased tenant. These photographs offer an intimate portrait of a group of gay bikers in the city and the woods, and a touching snapshot of an entire generation at its carefree zenith. A pithy narrative can be drawn from these two groups of photographs taken a decade apart. The black and white sequence from 1962 reveals a hushed, simmering milieu romantically enhanced by antiquated photographic techniques. By 1972 the photographs are more confident and considered, as are their subjects. Newly aware of muscle and biker magazines and their heavy-handed eroticism, photographer and photographed instead brim with a subtly vibrant, chromatic pride - until there, middle-of-the-road Americans might have failed to perceive the homoerotic undertones of their most heterosexual of institutions.
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Fachverband Homosexualität u. Geschichte (Hg.): Invertito Jg. 11

Fachverband Homosexualität u. Geschichte (Hg.): Invertito Jg. 11

D 2010, 172 S., Broschur, € 17.48
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Männerschwarm - Invertito 11
Das neue Invertito mit einem neuen Konzept - anstelle eines einzigen thematischen Schwerpunkts nun diverse Schwerpunktbeiträge. Thomas Lau berichtet über seine Forschungen zur »Sodomitenverfolgung« im Zürich des 17. Jahrhunderts. Christine Klapeer stellt in »Die Tribadin und der Leviathan« ihre heteronormativitätskritische und lesbenaffirmative Analyse der Vertragstheorie von Thomas Hobbes vor. Am Thema »Hermaphrodismus« zeigt Heinz-Jürgen Voß, wie sich das Konzept »Geschlecht« in den biologisch-medizinischen Wissenschaften in der westlichen Moderne konstituieren konnte. Jens Dobler stellt den Fall Graf Cajus und Genossen vor. Klaus Sator begibt sich auf die Spuren eines anarchistischen schwulen Künstlers. Und Raimund Wolfert befasst sich mit Allan Hagedorffs Verhältnis zu Deutschland.
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David M. Halperin, Valerie Traub (eds.): Gay Shame

David M. Halperin, Valerie Traub (eds.): Gay Shame

USA 2009, 395 pp. + DVD »Gay Shame«, brochure , € 37.95
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For half a century, »gay pride« has been the rallying cry of the lesbian and gay rights movement. But has something been lost in the drive to transform homosexuality from a perversion to an identity - the sort of identity that decent people can be proud of? Has homosexuality become too respectable for its own good? This book seeks to lift the ban that gay pride has imposed on disreputable aspects of homosexuality. A variety of contributors explore bad emotions, strange desires, wrong bodies, dissident gender identities, embarrassing moments from the lesbian and gay pat, or earlier queer figures that gay pride is now ashamed of. Might it be productive to reclaim the shame that gay pride is too proud to avow?
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