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Elton John: Love is the Cure

Elton John: Love is the Cure

Über das Leben, über Verlust und wie wir Aids besiegen können. Dt. v. H. Dedekind. D 2012, 222 S. mit zahlreichen Farbfotos, geb., € 20.55
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Hoffmann und Campe
»1980, als Aids ausbrach, war ich drogenabhängig. Es ist ein wahres Wunder, dass ich selbst nicht HIV-positiv wurde. In dieser Zeit verlor ich 80 Freunde und besuchte mehr Beerdigungen als andere in ihrem ganzen Leben. Ja, ich war reich und berühmt. Aber dieser Augenblick meines Lebens ist einer, für den ich mich schäme. Ich schäme mich, ehrlich gesagt, dass ich noch lebe, während so viele wunderbare Menschen an Aids gestorben sind. In diesem Buch erzähle ich ihre und meine Geschichte.« Elton John - In den 80er Jahren musste Elton John erleben, wie viele seiner Freunde der neuen Krankheit Aids zum Opfer fielen und wie diese Krankheit die Welt veränderte, wie er sie kannte. Heute begreift er den Kampf gegen Aids als vordringlichste Aufgabe seines Lebens. Seine Elton John AIDS Foundation unterstützt die betroffenen Menschen, die Regierungen oft nicht bedenken - Prostituierte, Gefangene, Schwule.
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Juliane Lorenz: Das ganz normale Chaos

Juliane Lorenz: Das ganz normale Chaos

Gespräche über Rainer Werner Fassbinder. D 2012, 480 S., geb., € 30.74
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Henschel
Die Autorin sprach mit Weggefährtinnen und -gefährten des Regisseurs wie Hanna Schygulla, Armin Mueller-Stahl, Ingrid Caven, Harry Baer, Wim Wenders, Gottfried John, Brigitte Mira oder Mario Adorf. Auch Fassbinders Verleger Karlheinz Braun und Fassbinders Vater stellten sich den Fragen. Herausgekommen ist ein vielschichtiges Bild - sowohl von Fassbinder selbst und seinem Werk als auch vom Neuen Deutschen Film. »Kunst? - mit dem, was man macht, versucht man, sein Publikum in einer bestimmten Art und Weise zu sensibilisieren fürs Leben, für die Umwelt. Das ist ein Sensibilisierungsprozess, den man sich selbst vorgenommen hat und den man übertragen muss für sein Publikum - mehr ist es nicht.« Rainer W. Fassbinder 1979
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Derek Jarman: Jubilee

Derek Jarman: Jubilee

Six Film Scripts. USA 2011, 226 pp., brochure, € 17.79
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University of Minnesota Press
From the early 1970s until his death in 1994, Derek Jarman made scores of films. Assembled here are six of his unforgettable film scripts: »Akenaten«, »Jubilee«, »Bob-Up-A-Down«, »B Movie: Little England/A Time of Hope«, »Neutron«, and »Sod 'Em« - five of these films haven't made it to the screen yet. For some, Jarman was much of a Renaissance man, aggressively dragging the arts of the painter and poet into his films. These collected scripts, though, show his pure talent. He writes passionately about often bitter things, what he called the »pornographic darkness« of his work. From his features to experimental Super 8 films, Jarman's theme was them-and-us, yet behind all the layered symbolism of sexuality and repression, there is compassion and humour.
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Andrew Hansford: Dressing Marilyn

Andrew Hansford: Dressing Marilyn

How a Hollywood Icon was Styled by William Travilla. USA 2012, 192 pp. illustrated, hardbound, € 27.95
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Hal Leonard
In the history of Hollywood, has any image ever titillated the public's imagination as much as the iconic one of Marilyn Monroe in »The Seven Year Itch«, her white dress blowing up to reveal, well, pretty much everything? That moment remains indelible to movie fans and glamour addicts, William Travilla, one of Hollywood's most sought-after costume designers, created not only that iconic frock but also the gorgeous pink dress in which Marilyn sang »Diamonds Are a Girl's Best Friend« in »Gentlemen Prefer Blondes«, not to mention a gold lamé number for the same picture that was deemed too sexy for the screen. But what of the man who made the dresses? Travilla's life was turned upside down after meeting the Monroe. He became her exclusive designer for many years, as well as her friend. She depended on him. And he helped make her the most memorable sex symbol.
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David Weissman und Bill Weber (R): We Were Here

David Weissman und Bill Weber (R): We Were Here

USA 2011, OF, dt.UT, 90 min., € 12.99
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Pro-fun
Vier Männer und eine Frau stehen im Zentrum dieser Dokumentation über die Aidskrise. Bis 1997 starben allein in San Francisco - der schwulsten Stadt der Welt - 15.584 Menschen an Aids, davon die überwiegende Mehrheit schwule Männer. In den Anfangsjahren versetzte Aids die schwule Community in Panik. Gleichzeitig mobilisierte sie auch ungeahnte Solidarität. Lesben spendeten Blut für ihre schwulen Freunde. Private Hilfsorganisationen kümmern sich um Erkrankte, die keine Freunde oder Angehörige (mehr) haben. Tausende Einzelpersonen beginnen, sich für die Sache zu engagieren. Zwar nimmt es der Krankheit einen Teil ihres Schreckens, aber die geschlagenen Wunden kann auch diese Mobilisierung nicht heilen. Fast alle Überlebenden der Aids-Krise sind traumatisiert durch den Verlust von Freunden, Liebsten und Familienmitgliedern, durch die eigene Ohnmacht ebenso wie durch die US-Politik, die Aids lange ignorierte.

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Martina Schuegraf und Angela Tillmann (Hg.): Pornografisierung von Gesellschaft

Martina Schuegraf und Angela Tillmann (Hg.): Pornografisierung von Gesellschaft

D 2012, 385 S., Broschur, € 40.09
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UVK
Pornografische Elemente, Stilmittel und Darstellungen dringen über die Medien zunehmend in die populäre Gegenwartskultur ein. Darin zeigt sich, dass sich einerseits der Umgang mit Freizügigkeit verschoben hat, andererseits persönliche Selbstdarstellung und Körperperformance verstärkt von den Medien aufgegriffen werden. Dadurch gelangen intime körperliche und zwischenmenschliche Vorgänge und Handlungen mit zunehmender Selbstverständlichkeit an die Öffentlichkeit und bekommen mitunter Ausstellungscharakter. Diese »Pornografisierung« ist nicht mit der »Pornografie« an sich gleichzusetzen. Sie meint vielmehr, die gesellschaftlich beobachtbare Tendenz den Körper über die Medien (selbst) zu vermarkten und zu inszenieren. Empirische und theoretische Zugänge werden hier in den einzelnen Medien systematisch und im Hinblick auf ihre Potenziale beleuchtet.
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Derek Jarman: Smiling in Slow Motion

Derek Jarman: Smiling in Slow Motion

USA 2011, 392 pp., brochure, € 17.79
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University of Minnesota Press
Written between May 1991 and February 1994, and ending just two weeks before his death from an AIDS-related illness, Derek Jarman's entries in »Smiling in Slow Motion« pick up where »Modern Nature« left off. Friends and enemies are reviewed as he races through the last years painting, filmmaking, gardening, and annoying his targets through his involvement in radical politics. Infused throughout with honesty and wry humor, these journals are a life-affirming expression of an artist engaged in living life to the fullest, a document of endeavor, remembrance, and love. You will find entrances on his work as a stage designer, artist, writer, gardener, and outspoken AIDS and queer rights activist in the UK and the US.
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Jack Kerouac und Allen Ginsberg: Ruhm tötet alles

Jack Kerouac und Allen Ginsberg: Ruhm tötet alles

Die Briefe. Dt. v. Michael Kellner. D 2012, 502 S., geb., € 22.95
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Rogner und Bernhard
Jack Kerouac und Allen Ginsberg waren die beiden wohl herausragendsten Vertreter der Beat Generation. Aber die beiden waren auch durch eine enge Freundschaft miteinander verbunden. Beide Männer beeinflussten sich gegenseitig in ihrem Leben und auch in ihrem Schreiben. Kurz nachdem sich die beiden erstmals 1944 begegnet waren und sich angefreundet hatten, begannen die beiden auch ihre Brieffreundschaft, die thematisch und qualitativ stark streute. Die beiden hielten den brieflichen Kontakt - abgesehen von wenigen Unterbrechungen - bis 1969 aufrecht, als Kerouac starb. Aus ihrer Korrespondenz geht eindeutig hervor, wie sehr sich diese Männer der Literatur verschrieben hatten. Die Korrespondenz fungierte als eine Art Workshop, in dem die beiden Ideen austauschten und sie endlos diskutierten. Sie empfahlen darin Bücher, verrissen Autoren, tauschten Gedichte aus, und kritisierten sich schonungslos.
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