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Fritz J. Raddatz: Tagebücher 1982 - 2001

Fritz J. Raddatz: Tagebücher 1982 - 2001

D 2012, 941 S., Broschur, € 15.41
Kostenloser Versand ab 20 Euro Bestellwert.
Rowohlt
Fritz Raddatz' Lebensgefühl zeigt sich in diesen Tagebüchern unmaskiert: man erkennt hier einen hochmütigen Melancholiker, treuen Freund - aber auch hypochondrische, misanthropische und zweifelnde Aspekte kann er nicht abstreiten. Die Aufzeichnungen des Autors reichen von seinen letzten Jahren als Feuilletonchef der ZEIT bis zum Beginn des neuen Jahrhunderts. Im Fall der Mauer und der Wiedervereinigung bildet sich ein kontroversieller Schwerpunkt dieser Autodokumente. So scharfzüngig wie hellsichtig schreibt er darin über die bundesrepublikanische Gesellschaft, insbesondere über deutsche Intellektuelle wie Augstein, Marion Dönhoff, Grass, Hochhuth oder Kempowski. Er selbst ist wohl der widersprüchlichste Intellektuelle seiner Zeit: bei aller Geselligkeit bestimmt vom Selbstempfinden der Unzugehörigkeit.
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Gerhard Schneider und Peter Bär (Hg.): Pier Paolo Pasolini

Gerhard Schneider und Peter Bär (Hg.): Pier Paolo Pasolini

Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie. D 2012, 98 S., Broschur, € 20.46
Kostenloser Versand innerhalb Europas.
Psychosozial-Verlag
Pier Paolo Pasolini - obwohl Sohn eines Faschisten - kam während des 2. Weltkriegs mit dem Marxismus in Berührung, der später die gedankliche Grundlage seines kreativen Schaffens darstellen sollte. In den 50er Jahren stieg er als Drehbuchautor in die Filmszene ein. Seine anfänglichen eigenen Regiearbeiten wie »Accattone« (1961) waren noch stark von Einflüssen des Neorealismus geprägt. Ende der 60er wandte sich Pasolini davon ab und entwickelte einen radikaleren Einschlag, der ihn gesellschaftlich anecken ließ und ihm Obszönitätsklagen einbrachte. Sein letzter Film »Salò oder Die 120 Tage von Sodom« - als Abrechnung mit dem faschistischen Regime unter Mussolini und mit dem Faschismus ganz allgemein - ist sein radikalstes und provokantestes Werk. Noch bevor der Film 1975 in die Kinos kam, wurde PPP ermordet.
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Tobias G. Natter: Nackte Männer, Cover Egon Schiele

Tobias G. Natter: Nackte Männer, Cover Egon Schiele

D 2012, 348 S., geb. 196 Tafeln und 95 Abbildungen in Farbe, 17 Tafeln und 35 Abbildungen in Schwarz-Weiß, € 41.02
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Hirmer
Die große Ausstellung des Wiener Leopold-Museums »Nackte Männer« reicht vom Blick in den Aktsaal der europäischen Kunstakademien über Antikensehnsucht um 1800, Männerdarstellungen in der Zeit der Französischen Revolution, des Sturm und Drang und Spätimpressionismus bis in die Kunst des 20. Jahrhunderts. Egon Schiele und Richard Gerstl sind Zentralfiguren, vertreten sind aber auch Jean Cocteau, Antonio Canova, Johann Heinrich Füssli, David Hockney, Ferdinand Hodler, Edvard Munch, Auguste Rodin, Andy Warhol u.v.a.m. Der Katalog beinhaltet etliche Essaybeiträge zu Männlichkeit und Konstruktion von Identität, dem männlichen Begehren in der Kunst der Moderne oder zum nackten Mann als Motiv der Werbung. Der groß angelegte Bogen über zwei Jahrhunderte thematisiert unterschiedliche künstlerische Zugänge, konkurrierende Männlichkeitsmodelle und den Wandel von Körper-, Schönheits- und Wertvorstellungen.
Dieser Katalog ist auch mit einem Andy Warhol-Cover lieferbar.
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Tobias G. Natter: Nackte Männer, Cover Andy Warhol

Tobias G. Natter: Nackte Männer, Cover Andy Warhol

D 2012, 348 S., geb. 196 Tafeln und 95 Abbildungen in Farbe, 17 Tafeln und 35 Abbildungen in Schwarz-Weiß, € 41.02
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Hirmer
Die große Ausstellung des Wiener Leopold-Museums »Nackte Männer« reicht vom Blick in den Aktsaal der europäischen Kunstakademien über Antikensehnsucht um 1800, Männerdarstellungen in der Zeit der Französischen Revolution, des Sturm und Drang und Spätimpressionismus bis in die Kunst des 20. Jahrhunderts. Egon Schiele und Richard Gerstl sind Zentralfiguren, vertreten sind aber auch Jean Cocteau, Antonio Canova, Johann Heinrich Füssli, David Hockney, Ferdinand Hodler, Edvard Munch, Auguste Rodin, Andy Warhol u.v.a.m. Der Katalog beinhaltet etliche Essaybeiträge zu Männlichkeit und Konstruktion von Identität, dem männlichen Begehren in der Kunst der Moderne oder zum nackten Mann als Motiv der Werbung. Der groß angelegte Bogen über zwei Jahrhunderte thematisiert unterschiedliche künstlerische Zugänge, konkurrierende Männlichkeitsmodelle und den Wandel von Körper-, Schönheits- und Wertvorstellungen.
Dieser Katalog ist auch mit einem Egon Schiele-Cover lieferbar.
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Doris Guth u. Elisabeth Priedl (Hg.): Bilder der Liebe

Doris Guth u. Elisabeth Priedl (Hg.): Bilder der Liebe

Liebe, Begehren und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Frühen Neuzeit. D 2012, 336 S. mit Abb., Broschur, € 35.77
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transcript
In den literarischen und künstlerischen Werken nimmt der Liebesdiskurs seit der Frühen Neuzeit einen zunehmend wichtigen Stellenwert ein. Dabei geht es um zentrale gesellschaftliche Fragen: zum einen das Geschlechterverhältnis, zum anderen das Verhältnis zwischen privatem und öffentlichem Bereich. Die verschiedenen Liebesmodelle (wie Ehe, Konkubinat oder homoerotische Beziehung) schlagen sich auch in der Kunst in vielfältigen Repräsentationsformen nieder, die sich differenzieren lassen. Aus den Beiträgen in diesem Sammelband geht hervor, dass illegitimes Begehren oft in ambivalenten Ikonographien versteckt wird. Andreas Plackinger analysiert z.B. homoerotisches Begehren im Jünglingsporträt des Cinquecento. Doris Guth fasst die kunsthistorische Forschung zur Homoerotik unter Frauen zusammen.
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Judith Chazin-Bennahum: René Blum and the Ballets Russes

Judith Chazin-Bennahum: René Blum and the Ballets Russes

In Search of a Lost Life. USA 2011, 277 pp. illustrated, hardbound, € 39.99
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Oxford University Press
The biography of a cultural hero, »René Blum and the Ballets Russes« uncovers the events in the life of the enigmatic and brilliant writer and producer who resurrected the Ballets Russes after Diaghilev died. A passionate and prominent littérateur, René Blum was also brother of Léon Blum, the first socialist PM of France. As an editor of a chic literary journal, he moved in social and artistic circles with such celebrated figures as Claude Debussy, Marcel Proust, André Gide and Paul Valéry. His efforts to save his ballet company eventually helped to bring many of the world's greatest dancers and choreographers - among them Fokine, and Balanchine - to American ballet stages, influencing the development of dance in the U.S. Tragically, he was arrested in 1941 during a roundup of Jewish intellectuals and ultimately sent to Auschwitz.
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Rainer Metzger: Swinging London

Rainer Metzger: Swinging London

Kunst und Kultur in der Weltstadt der 60er Jahre. D 2012, 368 S. mit zahlreichen S/W- u. farb. Abb., Broschur, € 30.74
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DTV
Die Impulse, die die »Swinging Sixties« von London aus in die Welt sandten, waren Trends, die den Schwerpunkt zeitgenössischer Kultur von Paris nach London verschoben und die bis heute Bestand haben. Der Minirock oder Vidal Sassoons Bob, Pop Art und Op Art, Richard Hamilton und David Hockney mit seinen Jungs am Pool, Francis Bacon und Lucian Freud, die Beatles und die Rolling Stones, The Who und The Kinks, Emma Peel im körperbetonten Catsuit und James Bond, dazu innovative Architektur. Und dieser Take-off wurde von den damals groß gewordenen Jugendlichen in eine Zukunft getragen, die durch mehr Wohlstand und mehr Kommunikation geprägt war. Die Pop-Art fand erst im London dieser Zeit zu sich selbst und setzte zum großen Sprung in die Neue Welt und über den ganzen Globus an.
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Martin Gayford: A Bigger Message

Martin Gayford: A Bigger Message

Gespräche mit David Hockney. Dt. v. Benjamin Schwarz. CH 2012, 248 S. mit farb. Abb., geb., € 29.20
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Piet Meyer
Nicht unähnlich einem Physiker befasst sich David Hockney mit dem Extremen, dem Überdimensionierten ebenso wie dem Mikrokosmos. Er hat 12 Meter große Riesenbilder gemalt - wie kaum ein Künstler der Gegenwart. Mit Hilfe von iPhones und iPads kreiert er aber auch künstlerische Winzlinge, die wie wunderschöne Miniikonen aussehen. Zwar sieht sich der Künstler immer wieder den alten Problemen der Kunst gegenüber - er darf sich jedoch nicht den technologischen Innovationen gegenüber verschließen. Bis heute hat sich Hockney die Neugier auf die Welt bewahrt und stellt sich in diesem Buch als gescheiter, ebenso unterhaltsamer wie humorvoller Gesprächspartner heraus. Über zehn Jahre lange hat Kunstkritiker Gayford den Künstler in seinem Wohnsitz in Yorkshire besucht. In britisch-gepflegter, entspannter, heiterer und inspirierter Atmosphäre gehen die beiden Stationen in Hockneys Leben durch und treffen dabei auf so manchen Freund des Künstlers.
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