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Georg Preuße: Mary - Mein Leben in ihrem Schatten

Georg Preuße: Mary - Mein Leben in ihrem Schatten

D 2005, 383 S., geb., € 20.46
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Im bürgerlich-katholischen Ankum geboren, befreite sich der künstlerisch begabte Junge Schritt für Schritt aus der Welt seiner Eltern. Um sich nach der Lehre als Funk- und Fernsehtechniker sein Informatik-Studium finanzieren zu können, jobbte er nachts als singender Kellner in Frauenklamotten. Langsam aber stetig entwickelte sich aus diesen Auftritten die Figur der Mary Morgan. Der Künstler Georg Preuße nahm Kontur an. Seitdem hat er eine beispiellose Karriere hingelegt. Schicksalhaft war die Begegnung mit dem Travestie-Künstler Reiner Kohler. Als »Mary and Gordy« füllten sie jahrelang die Konzertsäle, räumten nationale und internationale Preise ab. Heutzutage gehört Georg Preuße zur ersten Garnitur darstellender Künstler im deutschsprachigen Raum. In seiner Autobiographie schreibt er über seine schwere Kindheit und seinen kometenhaften Aufstieg.
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Edmonde Charles-Roux: Coco Chanel

Edmonde Charles-Roux: Coco Chanel

D 2005, 442 S., Tb., € 12.28
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Keine andere Frau beeinflusste die Modewelt mehr als Gabrielle Bonheur Chasnel - besser bekannt unter dem Namen Coco Chanel. Während ihrer Zeit im Waisenhaus des katholischen Klosters von Aubazine (ihre Mutter starb, als sie elf war), macht sie eine Ausbildung als Näherin. Wenige Jahre später eröffnet sie mit der finanziellen Hilfe ihres Liebhabers ihr erstes Hutgeschäft, kurz darauf folgt die erste eigene Boutique. Wegen ihres revolutionären Modestils ist sie der Liebling aller Modekritiker. Die - für damalige Verhältnisse geradezu skandalöse - Erfindung des »kleinen Schwarzen« und der kurzen Röcke (damals noch bis knapp über die Knie) machen sie in der gesamten Welt bekannt. Die schlichten Linien und einfachen sowie komfortablen Formen ihrer Kollektionen sind revolutionär. Edmonde Charles-Roux beschreibt in dieser Biographie das Leben einer Frau, die nicht nur die Modewelt veränderte.
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Merlin Holland: Oscar Wilde - Ein Leben in Briefen

Merlin Holland: Oscar Wilde - Ein Leben in Briefen

Dt.v. Henning Thies. D 2005, 608 S., geb., € 24.67
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1562 Briefe von Oscar Wilde sind erhalten. Nicht nur Zeichen eines produktiven, regen und außergewöhnlich intelligenten Geistes, sondern auch Gelegenheit jemanden kennenzulernen: den Menschen Oscar Wilde. Holland hat eine sehr persönliche Auswahl von 400 dieser Briefe seines Großvaters zusammengestellt, die in ihrer Quintessenz genau diesen Menschen ausleuchten und sein spannungsreiches Leben darstellen sollen. Den erfolgreichen, hart arbeitenden Autor und den verrucht-genialen Künstler. Den zynischen Gesellschaftskritiker und den Salonlöwen. Den gefeierten Dandy und den Angeklagten und Zuchthäusler. In seinen Briefen hat man Gelegenheit zwischen und hinter all die Masken und Etiketten zu blicken, mit denen er sich selbst - und andere ihn - versehen haben.
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Friedrich Wilhelm Murnau: Südseebilder

Friedrich Wilhelm Murnau: Südseebilder

D 2005, 217 S., geb., € 20.46
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Neben »Nosferatu« und »Faust« gehört »Tabu« zu den filmischen Hauptwerken von Friedrich Wilhelm Murnau. Trotz eines Oscars blieb Murnau ein Erfolg in Hollywood versagt. Auch in Deutschland hält es der Regisseur nicht mehr aus und begibt sich 1929 nach Tahiti. Dort filmt er das Leben der Inselbewohner - in Form einer heterosexuellen Liebesgeschichte. Eine Woche vor der Uraufführung 1931 verunglückt der Regisseur tödlich. Seine Homosexualität wurde von Filmhistorikern und Familie bewusst ausgeblendet oder gar negiert. Dabei kann seine Beziehung zu dem Maler und Baliliebhaber Walter Spies als gesichert gelten. Aber auch »Tabu« wie andere Filme Murnaus besitzen einen homoerotischen Subtext, der sich - man denke an Melville und Stevenson - über die schönen polynesischen Männerkörper erschließt. »Südseebilder« zeigt anhand von Texten und Fotos die Entstehung des Films »Tabu«.
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Jack Nichols: The Tomcat Chronicles

Jack Nichols: The Tomcat Chronicles

Erotic Adventures of a Gay Liberation Pioneer. USA 2005, 239 S., brochure, € 22.49
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Jack Nichols is now known as a founding father of the gay and lesbian liberation movement, editor of GAY (the first gay weekly newspaper), co-founder of the Mattachine Societies of Washington, DC, and Florida, and a warrior who broke ground for gay equality. In his early twenties, however, he was dedicated to romance, ardor, and wanderlust - living the life of a gypsy and making love with abandon. Jack takes the reader on the road with him (Jack often hitchhiking in only T-shirt and jeans) where he encounters, beds down (and sometimes hustles) dozens of attractive »numbers« who come his way. He recalls in considerable detail a variety of individuals with whom he had erotic encounters and gives the reader a titillating glimpse into the underground gay world of the early 60s, which surprisingly enough wasn't all that underground.
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Carola Stern: Auf den Wassern des Lebens

Carola Stern: Auf den Wassern des Lebens

Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe. D 2007, 400 S., Pb, € 10.18
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Die Publizistin Carola Stern berichtet in dieser Doppelbiografie von zwei Aufsteigern und Profiteuren des NS-Regimes. Gleichzeitig reflektiert die Geschichte von Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe auch die Schicksale von NS-Verfolgten und -Gegnern, die sich anders als diese beiden nicht mit den Nazis arrangierten. Trotz seiner Verbindung zu den Geschwisterpaar Erika und Klaus Mann machte Gründgens als Görings Günstling unter den Nazis Karriere, nutzte seinen Einfluß, um seine Hand über Freunde auszustrecken, die Gefahr liefen, von den Nazis malträtiert zu werden. Obwohl Marianne Hoppe in ihren Filmen die perfekte deutsche Frau verkörperte (im NS-Sinn), gewährte sie einem jüdischen Freund in ihrer Wohnung Unterschlupf. Nach dem Krieg versteifte sich Gründgens als Theaterintendant in den Grundsatz »Keine Experimente«. Die Hoppe dagegen fand den Anschluß an das moderne Theater.
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Viola Roggenkamp: Erika Mann - Eine jüdische Tochter

Viola Roggenkamp: Erika Mann - Eine jüdische Tochter

D 2008, 253 S., Pb, € 10.23
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Erika Mann gehört zu den schillerndsten Personen, die die an Prominenz nicht gerade arme Familie Mann zu bieten hatte: Kabarettistin, Journalistin, Widerstandskämpferin, Vortragsreisende, Lektorin - in ihr vereinten sich vielseitige Talente. Sie war nicht erst in seinen späten Jahren Thomas Manns liebste Tochter. Ihre homosexuellen Neigungen kamen in der Familie offen zur Sprache. Nicht aber ihre jüdische Abstammung (Thomas Mann hatte 1905 mit Katia Pringsheim in eine reiche, deutsch-jüdische Familie eingeheiratet). Es stellt sich nun die Frage, warum dieser Aspekt - ganz im Gegensatz zum Thema Homosexualität - tot geschwiegen wurde. Viola Roggenkamp (bekannt geworden durch den lesbischen Titel »Von mir soll sie das haben?«) durchleuchtet den sonst so gut dokumentierten Mannschen Familienkosmos im Hinblick auf diese verleugnete Lücke.
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Erika Mann: Das letzte Jahr

Erika Mann: Das letzte Jahr

D 2005, 125 S., pb, € 7.09
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Insbesondere in seinen letzten Lebensjahren fungierte Thomas Manns älteste Tochter Erika als dessen Assistentin, Vertraute, als Impressario und Botschafterin. In dieser Zeit nahm sie an allen wichtigen Ereignissen teil: die goldene Hochzeit ihrer Eltern, die Reisen und Ehrungen des Vaters, die Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag. Bis seinem Tod im August 1955 arbeitete Thomas Mann unentwegt an wichtigen literarischen Projekten, darunter an einem Drama über Martin Luther. In ihrem Bericht über das letzte Lebensjahr, den Erika Mann ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters veröffentlichte, steckt gleichzeitig eine Verbeugung vor seinem literarischen Genie und der zutiefst menschliche, liebevolle Abschied von ihrem Vater.
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