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Virginia Woolf: Schreiben für die eigenen Augen

Virginia Woolf: Schreiben für die eigenen Augen

Aus den Tagebüchern 1915 - 1941. Dt. v. M. Bosse-Sporeleder u. C. Wenner. D 2012, 367 S., Pb, € 10.27
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Fischer Taschenbuch
Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit notiert Virginia Woolf quasi zur Entspannung fast täglich die spontanen Gedanken, die ihr in den Sinn kamen. Insofern dokumentieren die Tagebücher ihr inneres und äußeres Dasein von 1915 bis zu ihrem Tod 1941. Die hier zusammengestellte Auswahl aus Woolfs Aufzeichnungen bereichert unser Bild vom Leben und der Persönlichkeit der Autorin um viele Nuancen. Gleichzeitig mussten auch einige Klischees über Bord gehen. In ihren Tagebüchern wird deutlich, welchen Mut Virginia Woolf immer wieder ihren Ängsten und psychischen Krisen entgegensetzte. Gleichzeitig beobachtete sie ihre Umwelt sehr genau und setzte dabei immer wieder Witz, Spott und Klatsch ein - insgesamt ein bemerkenswerter Dialog mit der eigenen Seele.
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Beth Ditto: Coal to Diamonds

Beth Ditto: Coal to Diamonds

A Memoir. USA 2012, 155 pp., hardbound, € 18.39
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Spiegel and Grau
In this raw coming-of-age memoir, Mary Beth Ditto, a girl from rural Arkansas, tells her story. There, Beth Ditto stood out. Beth was a fat, pro-choice, sexually confused choir nerd with a great voice, an 80s perm, and a Kool Aid dye job. Her single mother worked overtime, which meant Beth and her siblings were often left to fend for themselves. Her punk education began in high school under the tutelage of a group of teens - her second family - who embraced their outsider status and introduced her to any shred of counterculture they could smuggle into Arkansas. After school, she decamped to Olympia, Washington, a late-1990s paradise for Riot Grrls and punks, and began to cultivate her glamorous, queer, fat, femme image - that's when she and her friends formed Gossip.
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Beth Ditto: Heavy Cross - Die Autobiografie

Beth Ditto: Heavy Cross - Die Autobiografie

Dt. v. Conny Lösch. D 2012, 201 S. mit zahlreichen Farbfotos, geb., € 17.47
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Heyne
Mit ihrer Band Gossip dominiert Beth Ditto weltweit die Charts. Dabei verfolgen die Grrls von Gossip eine ganz eigene Mischung aus Punk und Soul. Und selbst in der Modewelt - als Muse von Karl Lagerfeld - hat die außergewöhnliche Frau als Stilikone Einzug gehalten. Doch hinter dem heutigen Glamour verbergen sich eine traurige Kindheit und Jugend. »Wenn man aussieht wie ich, wird man nicht Sängerin. Ich wollte mir die Enttäuschung ersparen. Ich dachte, ich würde Krankenschwester werden, wie meine Mom. Als ich merkte, dass ich meinen Babyspeck behalten würde, fing ich an, meinen Körper zu akzeptieren, wie er war. Ich war aber offensichtlich die Einzige. Als Kind durfte ich keinen Bikini anziehen. Ich wurde >Breitarsch< genannt, weil ich immer einen dicken, flachen Hintern hatte.« Die Lebensgeschichte dieser Ausnahmefrau geht sofort unter die Haut.
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Christine Künzel: Ich bin eine schmutzige Satirikerin

Christine Künzel: Ich bin eine schmutzige Satirikerin

Zum Werk Gisela Elsners. D 2012, 460 S., Broschur, € 41.07
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Ulrike Helmer
Seit den 1980er Jahren wurde es jedoch immer stiller um die einst gefeierte Autorin. Auch ihr Selbstmord am 13. Mai 1992 führte zu keinem neu erwachenden Interesse. Erst der Film »Die Unberührbare« (2000), in dem die Schauspielerin Hannelore Elsner die Namensschwester verkörperte, brachte die Schriftstellerin in das öffentliche Gedächtnis zurück. Inzwischen wird Gisela Elsner als »ältere Schwester Elfriede Jelineks« wiederentdeckt. Christine Künzels Studie ist eine Re-Vision des Werkes der bedeutendsten Satirikerin der Bundesrepublik Deutschland.
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Michaela Karl: Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber

Michaela Karl: Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber

Dorothy Parker - Eine Biografie. D 2012, 281 S. mit S/W-Fotos, Pb, € 11.30
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btb
Ihr scharfzüngiger Witz machte sie zu einer Legende. Sie schrieb für die »Vogue«, »Vanity Fair« und den »New Yorker«. Sie stand im Mittelpunkt der »Tafelrunde« des Hotels Algonquin - dort traf sich die kulturelle Szene New Yorks. Dorothy Parker stritt sich mit Ernest Hemingway, schlief mit F. Scott Fitzgerald und betrank sich hemmungslos mit Truman Capote. In Hollywood machte sie Karriere mit Drehbüchern. Diese kam jedoch zu einem jähen Ende, als sie wegen ihres Engagements gegen Rassismus und Faschismus ins Visier des Kommunistenjägers McCarthy geriet. Dorothy war witzig und gleichzeitig auf eine fast unerträgliche Weise zynisch. Sie war praktisch ständig in irgendjemanden unglücklich verliebt, unternahm mehrere Suizidversuche und suchte Zuflucht im Alkohol. Die Hoffnung auf ein Happy Ending gab sie niemals auf.
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Kate Bornstein: A Queer and Pleasant Danger

Kate Bornstein: A Queer and Pleasant Danger

A memoir. USA 2012, 258 pp., hardbound, € 21.99
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Beacon
»I was born male and now I've got medical and government documents that say I'm female - but I don't call myself a woman, and I know I'm not a man.« - Scientologist, husband and father, tranny, sailor, slave, playwright, dyke, gender outlaw, Buddhist - these are just a few words that have defined Kate Bornstein during her extraordinary life. For the first time, it all comes together in »The True Story of a Nice Jewish Boy Who Joins the Church of Scientology and Leaves Twelve Years Later to Become the Lovely Lady She Is Today«, Bornstein's stunningly original memoir. Here she shares her story: from a Jewish boy growing up in New Jersey to a strappingly handsome lieutenant of Scientology's Sea Organization flagship vessel, and later to 1990s Seattle, where she becomes a rising star in the lesbian community. In between there are wives and lovers, heartbreak and triumph, and a journey of self-discovery.
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Katherine Mansfield: Über die Liebe

Katherine Mansfield: Über die Liebe

Dt. v. Brigitte Walizek. D 2012, 171 S., geb., € 15.37
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Schöffling
Katherine Mansfield war Neuseelands wichtigste und wohl international bekannteste Autorin. Sie als Person wirkte auf Männer wie Frauen gleichermaßen anziehend. Sie selbst hatte aber auch Liebe und Freundschaft für viele übrig - egal, ob es sich dabei um Männer oder Frauen handelte. Ihre Liebesbriefe an ihren späteren Ehemann John Murray sind zärtlich, witzig, furios und gleichzeitig voller Trauer über die verlorene Zeit angesichts eines viel zu kurzen Lebens. Liebe, Verständnis und Freundschaft sprechen aus ihren Briefen an, bzw. Tagebuchaufzeichnungen über KollegInnen wie Virginia Woolf oder D.H. Lawrence, ihren Bruder Leslie, die Cousine Elisabeth von Arnim und ihre Freundin Ida Baker. Nach ihrem frühen Tod mit nur 35 Jahren gab ihr Ehemann das Tagebuch und eine Auswahl ihrer Briefe heraus.
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Doris Hermanns: Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela

Doris Hermanns: Meerkatzen, Meißel und das Mädchen Manuela

Die Schriftstellerin und Tierbildhauerin Christa Winsloe. D 2012, 317 S., geb., € 20.46
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AvivA
Der Film »Mädchen in Uniform« machte Christa Winsloe weltweit bekannt. 1888 geboren, studierte Winsloe ab 1909 Bildhauerei. 1913 heiratete sie den Schriftsteller von Hatvany und lebte mit ihm in Paris, Ungarn, Berlin und Wien. Nach ihrer Scheidung kehrte sie 1924 nach München zurück, wo sie als Bildhauerin arbeitete und zur Münchner Literaturszene gehörte und mit Erika und Klaus Mann befreundet war. Ihr erster Erfolg als Schriftstellerin war 1930 die Aufführung ihres Theaterstücks »Ritter Nérestan« über Mädchen in einem Internat, das im folgenden Jahr erstmals verfilmt wurde. 1932 traf Winsloe die nordamerikanische Journalistin Dorothy Thompson wieder, mit der sie eine leidenschaftliche Affäre hatte. Nach zwei Amerikaaufenthalten blieb sie in Europa - im Juni 1944 wurde sie in Cluny erschossen.
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