Der Untergang der antiken Kultur. D 2012, 291 S., Broschur, € 20.56Kostenloser Versand innerhalb Europas.AlibriAm Ende der Spätantike gingen Kultur und zivilisatorische Errungenschaften der Antike unter. Lange wurden der Germanensturm und die spätrömische Dekadenz für den Verfall verantwortlich gemacht. Doch zunehmend rückt die tatsächliche Ursache - das Christentum - in den Vordergrund der Analyse. Hätte die Kirche den Gott in der Unendlichkeit belassen. Hätte sie nicht unsinnig viele Ressourcen in den Bau von Kathedralen gelenkt, sondern in dem von Schulen verwendet und für die Lebensqualität der Menschen. Hätte die römische Religionstoleranz überlebt und wäre der monotheistische Anspruch in der palästinischen Provinz verblieben. Hätte das christliche Abendland kein wissenschaftliches Vakuum geschaffen. Und wäre die Kultur nicht zum Stiefkind der Religion verkommen. Die heutige Welt sähe anders aus. Insofern stellt sich die unbequeme Frage: wieso musste die Kirche den Fundamentalismus auf die Spitze treiben und damit einen desaströsen Paradigmenwechsel auslösen?