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Jim Tushinski (R): The Peter Berlin Story

Jim Tushinski (R): The Peter Berlin Story

USA 2005, engl. OF, dt. UT, 80 min., € 19.99
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Pro-fun
In den frühen 70ern verließ der junge Mann mit dem schönen Körper und den schulterlangen blonden Haaren Deutschland und begann in San Francisco ein neues Leben als Model, Fotograf und Pornostar. Peter Berlin war geboren. Seine Fotos und Untergrundfilme, die immer wieder nur ihn selbst wie ein Kunstwerk aus verschiedenen Blickwinkeln bespiegeln, avancierten zu Kultobjekten einer wie elektrisierten Kunstszene. Peter Berlin selbst wurde zum Star und zur Pornoikone mit einer Wirkung weit über San Francisco hinaus. Für Andy Warhol legte er sich auf einen Tisch, mit Robert Mapplethorpe verbrachte er einen Sommer auf Fire Island, Tom of Finland porträtierte ihn und John Waters ist seit damals ein großer Fan. Was aber ist aus dieser männlichen Greta Garbo des schwulen Sexfilms geworden?

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Jenny Olson (R): Homo Promo

Jenny Olson (R): Homo Promo

UK 2006, engl. OF, 90 min., € 29.99
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This collection of vintage queer movie trailers offers a crash course in lesbian, gay, bi and transgender movie history. The DVD collection catalogues virtually every mainstream queer-themed film produced between 1953 and 1977. It starts with the famous underground smash »Glen or Glenda (I Changed My Sex)«, progressing through to »The Boys in the Band«, and ending with the drag classic »Outrageous!«. We see and hear how secreted gay love affairs begin to first rattle in the cinematic closet progressing through to innuendo, and ultimately shouting it out loud and proud from the rooftops. »Homo Promo« has entertained audiences at gay and lesbian film festivals worldwide, including London, New York, Montreal, Berlin and Amsterdam.
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Rob Epstein, Jeffrey Friedman (R): Paragraph 175

Rob Epstein, Jeffrey Friedman (R): Paragraph 175

USA 1999, engl./frz./dt. OF, dt. UT (optional), 81 min., € 14.99
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Für viele Schwule und Lesben war das Naziregime in Deutschland gleichzusetzen mit Inhaftierung und Folter. Tausende von ihnen kamen in den Konzentrationslagern der Nazis ums Leben (nur ein Bruchteil der Inhaftierten überlebte Lager und Zwangsarbeit). Unter Mitwirkung des Historikers Klaus Müller zeichnet »Paragraph 175« das Schicksal der Homosexuellen im »Dritten Reich« am Beispiel von 10 Fallbeispielen Überlebender nach. Unter den Interviewten befanden sich Gad Beck, Pierre Seel und Albrecht Becker. Die Geschichten kreisen um den Rosa Winkel, Verfolgung, den Terror in den Konzentrationslagern und Versuche von Widerstand, um den unbedingten Willen zu Überleben und die spätere Nichtanerkennung des Opferstatus. Dokumentarische Material und private Fotos ergänzen die Zeugenaussagen.
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Jochen Hick (R): Menmaniacs

Jochen Hick (R): Menmaniacs

D 1994/95, engl., teilweise dt. OF, UT engl., dt., frz., span., 86 min., € 24.99
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Dokumentarfilm in Spielfilmlänge über die bizarre Welt der schwulen Leder- & SM-Community: Regisseur Hick hatte Tom of Hamburg, den »International Mr. Leather«, zum großen Contest nach Chicago begleitet. Mit der Kamera unter dem Arm durchkreuzt er die Labyrinthe des nüchternen, überdimensionierten Chicago Congress Hotels auf der Suche nach Lederleuten und Uniformfetischisten, die alle beim Cruising sind. Weiter geht es zu den nächsten Pilgerstationen New York und San Francisco. Die einen wollen sich austauschen, andere wollen gesehen werden, wieder andere machen sich auf die Jagd nach geilem Sex, und für einige geht es nur um Fantasien. In Statements präsentieren sich Contest-Teilnehmer, Gewinner, Preisrichter, SM-Pornodarsteller, Uniform-Fetischisten und Sklaven der Kamera.
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Jochen Hick (R): Cycles of Porn (Sex/Life in L.A. 2)

Jochen Hick (R): Cycles of Porn (Sex/Life in L.A. 2)

D 2005, engl. OF, UT engl./dt./frz., 94 min., € 24.99
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Dokumentarfilm über die in Kalifornien angesiedelte, schwule Pornoindustrie. Auch heute versuchen junge Männer in einer Mischung aus Abenteuerlust und narzistischem Antrieb sich in der »Industry« einen Namen zu machen. Dabei werden die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Sex fließend. Denn Porno ist heute aus dem Leben des Durchschnittsschwulen nicht mehr wegzudenken. Dabei sind der Fantasie enge Grenzen gesetzt. Konsumenten, Models und Produzenten verfolgen je eigene Interessen. Das schwule Leben und die gesamte Branche sind inzwischen hochgradig professionalisiert und kommerzialisiert. »Cycles of Porn« - die Fortsetzung von »Sex Life in L.A.« von 1998 - zeigt die verschiedensten Facetten der schwulen Pornobranche. Mit vielen Schwenks und Schnitten und einer »drastischen, expliziten Bilderflut« passt sich der Film dem »schnelllebigen Rhythmus« des Porn Business an, zeigt Risse in der Fassade. Mit dabei Chi Chi LaRue, Kevin Kramer und Colton Ford.
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Rosa von Praunheim: Männer, Helden, schwule Nazis

Rosa von Praunheim: Männer, Helden, schwule Nazis

D 2004, dt. OF, 78 min. + 49 min. Bonusmaterial, € 17.90
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Noch nie hat Rosa von Praunheim einen Bogen um einen potenziellen Skandal gemacht. Auch in seinem neuen Film fasst er ein heißes Eisen an: schwule Nazis. Das Thema hat viele Facetten. Ein Ernst Röhm war in den 30er Jahren im innersten Zirkel des Naziregimes, wurde aber im Röhm-Putsch von 1936 durch Hitler beseitigt. Viele Schwule überlebten die Inhaftierung in Konzentrationslagern nicht. Trotzdem gab und gibt es in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg Neonazis, die gleichzeitig mehr oder weniger offen schwul waren/sind. Neonazi Michael Kühnen, der zeitweise den Anspruch erhob, der neue »Führer« zu sein, und im Gefängnis an den Folgen von Aids verstarb, sah in schwulen Männern die idealen Kämpfer. Ex-Neonazi Bernd E. Althans musste wegen Leugnung des Holocausts eine Haftstrafe absitzen und veranstaltet heute Schwulenpartys in Berlin. Praunheims Film porträtiert schwule, rechtsextreme Männer, Aussteiger aus der rechten Szene, die von ihrer Faszination für Uniformen und Männerbündelei berichten. Auch die schwulen Nazis von gestern werden in das Bild eingebunden.
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Andrew Horn (R): The Nomi Song

Andrew Horn (R): The Nomi Song

D 2004, engl. OF mit dt.UT, 96 min., € 24.99
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In den ausgehenden 70er und Anfang der 80er Jahre war Klaus Nomis Art, sich als weißgeschminkten Außerirdischen mit schwarzem Lippenstift und Roboterbewegungen auf der Bühne zu inszenieren, noch außergewöhnlich. In Popmusik und Opern fühlte sich der ausgebildete Countertenor gleichermaßen wohl. Unverwechselbare Stimme, spaciges, überkünsteltes Outfit und weiß geschminktes Kabuki-Gesicht verschmolzen zu einem Gesamtkunstwerk, das ihn zum Popstar und später zur Kultfigur werden ließ. Als Klaus Nomi auf dem Sprung zur internationalen Karriere war, wurde er 1983 zu einem der ersten prominenten Opfer von Aids. Mit David Bowie verbanden ihn Auftritte, Maria Callas war gesanglich sein Vorbild. »The Nomi Song« ist ein Non-Fiction-Film - teils Dokumentar-, teils Musikfilm, teils Science Fiction. Am Ende fliegt das Raumschiff von der Erde ins All zurück - unter den Worten: »Vielleicht waren wir einfach noch nicht bereit für diese Begegnung«.
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Simon Bischoff (R): Er Moretto - Von Liebe leben

Simon Bischoff (R): Er Moretto - Von Liebe leben

CH/D 1984, italien. OF mit dt. UT, 86 min., € 17.99
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In einem Interview erzählt der 17jährige ehemalige Stricher Franco (auch wegen seiner Hautfarbe »er moretto« - der Mohr – genannt) dem Schweizer Regisseur Simon Bischoff die Geschichte seiner Zeit als Sexarbeiter am Circo Massimo: wie er mit 13 Jahren 1980 zu Hause ausgebüchst ist, weil er es bei seinen Eltern nicht mehr länger ausgehalten hat, wie er mehr oder weniger zufällig auf dem römischen Strich gelandet ist, welche Erfahrungen er dort gesammelt hat und wie er eine Beziehung mit einem deutlich älteren Mann begonnen hat. Der Film verschränkt dokumentarische, authentische Szenen mit an Fellini erinnernden, surrealistischen Spielszenen, die Episoden aus Francos Leben nachstellen. Der Regisseur fängt ein subjektives, streckenweise schräges Bild der eigenwilligen, an unverwechselbaren Individuen reichen, schwulen Subkultur Roms Anfang der 80er Jahre ein, die durch die »Säuberung« Roms in Form der Zerstörung des durch Gestrüpp und Büsche geprägten Cruising-Areals Circo Massimo durch die römische Gemeindeverwaltung und die damit einhergehende Vertreibung der gesellschaftlichen Außenseiter förmlich »entwurzelt« wurde.
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