Mark Jenkins: Watermark
D 2009, 96 S., geb., € 25.65Kostenloser Versand innerhalb Europas.Bruno GmünderKritiker sahen sich schon hingerissen, Mark Jenkins mit Robert Mapplethorpe zu vergleichen. Dieser Vergleich mag einem etwas hoch gegriffen erscheinen. Trotz allem gibt es in der Fotokomposition und in der Intensität der Bilder Ähnlichkeiten zwischen beiden Fotografen. Der in San Francisco arbeitende Fotograf Mark Jenkins lässt in seinem ersten Bildband »Watermark« massiv-muskulöse Männerkörper sich in plastischer Perfektion entfalten. Wasser perlt an ihrer weichen, perfekten Haut ab - wie von den üppigen Blättern in vollem Saft stehender Tropenpflanzen. Diese Männerkörper sind auf eine erotische Wirkung hin zugespitzt, die so gar nicht real erscheinen will. Sie erstrahlen in mystischer Männlichkeit, ohne gleichzeitig eine gewisse Bodenständigkeit zu verlieren.