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Marlen Bidwell-Steiner und Anna Babka (Hg.): Obskure Differenzen

Marlen Bidwell-Steiner und Anna Babka (Hg.): Obskure Differenzen

Psychoananlyse und Gender Studies. D 2013, 272 S., Broschur, € 25.60
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Psychosozial-Verlag
Geschlechtsidentitäten sind in vielen gegenwärtigen Kulturen fragil und wandelbar geworden. Daraus resultieren individuelle und kollektive Erfahrungen sowohl von Angst als auch von Neugier. Um diesen besser begegnen zu können ist nun eine Zusammenführung von Psychoanalyse und den Gender Studies notwendig geworden. Sie liegt auch nahe: beide Disziplinen haben seit ihren jeweiligen Anfängen einen prekären institutionellen Status inne. Ihre genuine Hinwendung zu Fragen der geschlechtlichen Identifizierung und der gemeinsame Anspruch auf ein Ineinandergreifen von Theorie und Praxis implizieren vielfältige Anschlussmöglichkeiten. Obwohl nicht ganz einfach - gelingt es in diesem Buch ein produktives Spannungsverhältnis zwischen psychoanalytischer Praxis und den Ansätzen der Gender Studies herzustellen.
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Cora C. Steinbach: Masochismus - die Lust an der Last?

Cora C. Steinbach: Masochismus - die Lust an der Last?

Über Alltagsmasochismus, Selbstsabotage und SM. D 2012, 317 S., Broschur, € 30.74
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Psychosozial-Verlag
Um Erfolg im Leben zu haben, sollte man mit sich selbst pfleglich umgehen und befriedigende Beziehungen zu Anderen pflegen. Doch meist dominiert ein negativer innerer Dialog, der nicht selten in selbst sabotierende Handlungen mündet - anstelle eines selbstdienlichen Denkens und Handelns. Dies ist eine nicht-sexuelle Ausprägung des masochistischen Phänomens. Die qualitative Studie nähert sich der Vielfalt der Masochismen mit mehreren Fragestellungen an: woher kommt masochistisches Denken und Verhalten? Welche Lebensereignisse können zu einer sexuellen masochistischen Neigung beitragen? Ab wann wird Masochismus pathologisch? Mit welchen Hindernissen ist im Therapiefall zu rechnen?
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Gerhard Schneider und Peter Bär (Hg.): Pier Paolo Pasolini

Gerhard Schneider und Peter Bär (Hg.): Pier Paolo Pasolini

Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie. D 2012, 98 S., Broschur, € 20.46
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Psychosozial-Verlag
Pier Paolo Pasolini - obwohl Sohn eines Faschisten - kam während des 2. Weltkriegs mit dem Marxismus in Berührung, der später die gedankliche Grundlage seines kreativen Schaffens darstellen sollte. In den 50er Jahren stieg er als Drehbuchautor in die Filmszene ein. Seine anfänglichen eigenen Regiearbeiten wie »Accattone« (1961) waren noch stark von Einflüssen des Neorealismus geprägt. Ende der 60er wandte sich Pasolini davon ab und entwickelte einen radikaleren Einschlag, der ihn gesellschaftlich anecken ließ und ihm Obszönitätsklagen einbrachte. Sein letzter Film »Salò oder Die 120 Tage von Sodom« - als Abrechnung mit dem faschistischen Regime unter Mussolini und mit dem Faschismus ganz allgemein - ist sein radikalstes und provokantestes Werk. Noch bevor der Film 1975 in die Kinos kam, wurde PPP ermordet.
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Mathias Hirsch: »Goldmine und Minenfeld«

Mathias Hirsch: »Goldmine und Minenfeld«

Liebe und sexueller Machtmissbrauch in der analytischen Psychotherapie. D 2012, 241 S., Broschur, € 25.60
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Psychosozial-Verlag
Liebe im Zusammenhang mit psychotherapeutischen, bzw. psychoanalytischen Abhängigkeitsverhältnissen ist ein ebenso tabuisierter Bereich wie die Grenzüberschreitung der therapeutischen Beziehung durch sexuellen Missbrauch. Die Übertragungsliebe gilt als Markenzeichen der Psychoanalyse - verkehrt sich jedoch in eine Gegenübertragung, wenn Therapeuten versuchen, diese in eine reale sexuelle Beziehung zu verwandeln. Werden narzisstische Größenfantasien und sexualisierte Macht gegenüber Abhängigen ausgelebt, hat das stets katastrophale Folgen - oft für beide Beteiligten. Der Autor erarbeitet die Täter-Opfer-Dynamik und stellt Parallelen zum familiären sexuellen Missbrauch und zur sexuellen Ausbeutung in reformpädagogischen und konfessionellen Institutionen her.
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Anna Sieben und Julia Scholz: (Queer-)Feministische Psychologien

Anna Sieben und Julia Scholz: (Queer-)Feministische Psychologien

Eine Einführung. D 2012, 181 S., Broschur, € 17.37
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Psychosozial-Verlag
Queer-feministische Psychologien lassen sich gleichermaßen aus den politischen Anliegen des Feminismus und denen des Queer-Aktivismus ableiten. Ungleichheiten und Unterdrückung, sofern sie an das Geschlecht und/oder die Sexualität einer Person geknüpft sind, sollen überwunden werden. In diesem Gebiet der Forschung werden psychologische Theorien genutzt, um Macht, Normativität, Sexualität und Geschlechtlichkeit zu untersuchen. Gleichzeitig werden psychologische Ansätze (selbst-)kritisch auf ihren jeweiligen anti-emanzipatorischen Gehalt hin abgeklopft. Dabei werden fünf verschiedene Forschungsansätze zur queer-feministischen Psychologie - überwiegend aus dem angloamerikanischen Raum - vorgestellt. Das Buch eignet sich für alle, die sowohl an Feminismus als auch an Psychologie interessiert sind, als Einführung in das Forschungsfeld.
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Irene Berkel: Nähe Verbot Ordnung

Irene Berkel: Nähe Verbot Ordnung

Genealogische Nachrichten. D 2012, 232 S., Broschur, € 23.54
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Psychosozial-Verlag
Die ökonomisch-technologische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte hat die Dekonstruktion traditioneller Rollendefinitionen von männlich und weiblich vorangetrieben. Auch Vatersein und Muttersein bedarf der Reinterpretation. Davor gab es nur die Wahl zwischen zwei Alternativen - sich entweder heterosexuell fortzupflanzen oder die Generationenfolge abzubrechen. Einerseits hat das Unbehagen an dieser Ordnung der »Blutsverwandtschaft« zu wachsen begonnen. Andererseits tauchen immer neue genealogische Praktiken und postmoderne Beziehungs- und Verwandtschaftsformate auf, die sich auf die neuen Reproduktionstechnik stützen. Sind sie eine Lösung des Unbehagens? Hat die Psychoanalyse eine Antwort auf die Auflösung tradierter Familienstrukturen? In diesem Buch werden Fragen der Herkunft, Abstammung, Eltern-, Nachkommen- und Kindschaft aus Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet.
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Katinka Schweizer und Hertha Richter-Appelt (Hg.): Intersexualität kontrovers

Katinka Schweizer und Hertha Richter-Appelt (Hg.): Intersexualität kontrovers

Grundlagen, Erfahrungen, Positionen. D 2012, 524 S., Broschur, € 41.02
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Psychosozial-Verlag
Bei einigen Menschen lässt sich das Geschlecht nicht eindeutig zuordnen. Die Auseinandersetzung mit diesen intersexuellen Personen wirft Fragen der Grenzüberschreitung und der Zuständigkeit bei Entscheidungsprozessen im medizinischen Bereich auf. Das Leid der Betroffenen hat ebenso in entsprechenden Behandlungsmaßnahmen wie in Geheimhaltung, Diskriminierung und Ausgrenzung ihren Ursprung. Der vorliegende Band vermittelt ein vertieftes Verständnis des Phänomens und seiner verschiedenen Erscheinungsformen. Internationale Wissenschaftler, Praktiker und Experten geben in trans- und interdisziplinären Beiträgen einen differenzierten Einblick in die kontroversiellen Positionen im medizinischen, psychosozialen und gesellschaftlichen Umgang mit Intersexualität.
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Jean Lessenich: Die transzendierte Frau

Jean Lessenich: Die transzendierte Frau

Eine Autobiografie. D 2012, 219 S., Broschur, € 20.46
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Psychosozial-Verlag
Die transidente Künstlerin, Malerin, Grafikerin und Autorin Jean Lessenich blickt mit nunmehr 67 Jahren auf ihr Leben zurück. Als Junge geboren - empfindet Jean sich als »falsch einsortiert«. Mit 27 Jahren lässt sie sich in Casablanca zur Frau umoperieren. Gleichzeitig verwandelte sie sich von einem heterosexuellen Mann in eine lesbische Frau. Mit 39 entschied sie sich jedoch, aufgrund einer Liebesbeziehung wieder als Mann zu leben. Es war der scheinbar einzige Weg, um Jeans japanischer Lebensgefährtin einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Heute - 15 Jahre nach dem Tod ihrer Freundin - lebt Jean wieder als lesbische Frau. Jean Lessenichs Memoiren zeigen, dass ein transsexuelles Leben sicherlich nicht hollywood-like ist, es sich aber lohnt, einen eigenen Weg zu gehen.
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